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Beitrag unserer Parteifreundin zum aktuellen Thema.

Folgende Zeilen finden sich vielleicht eines Tages in den Geschichtsbüchern wieder:



Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, in der wurde eine Minderheit für alles Böse und Übel verantwortlich gemacht. Unschuldige Menschen wurden verfolgt, sozial geächtet und diskriminiert. Politiker sahen in ihnen die Feinde der Gesellschaft, soziale Medien drückten ihnen einen Stempel auf und hetzten ununterbrochen gegen sie.

Diese Menschen verloren ihre Arbeitsplätze, wurden von langjährigen Freunden gemieden und durften nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen.

Es war ein dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte und fast alle sahen nicht nur zu, sondern machten auch mit.

Damals, im Januar 2020 konnte das noch keiner ahnen.



Liest man diese Zeilen, dann denkt man nicht an das Jahr 2020, sondern fühlt sich zurück versetzt in das Jahr 1935. Das Jahr, in der die Nürnberger Gesetze erlassen wurden. Sie waren die Legitimationsgrundlage für die Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus.

Glücklicherweise gehöre ich nicht zu der Altersgruppe, die diese furchtbare Zeit miterlebt hat. Aber vielleicht der ein oder andere Leser.



Egal, wie die Einstellung zu der Impfung gegen Covid 19 ist, ob man sich dafür oder dagegen entscheidet, auch wenn die Politik wie auch die Medien etwas anderes suggerieren, ist eine persönliche Entscheidung. Niemand hat das Recht dazu, diese in Frage zu stellen und schon gar nicht Volksverhetzung zu betreiben. Denn genau das passiert zum jetzigen Zeitpunkt. Die Ungeimpften sollen die Treiber der Pandemie sein? Sie sind verantwortlich für die hohen Inzidenzen und die hohe Auslastung der Intensivstationen? Der Inzidenzwert war noch nie so dramatisch hoch, wie momentan. Aber wie ist das denn möglich, wo doch knapp 70% der Bevölkerung geimpft sind? Und warum wird in einigen Bereichen 2G+ eingeführt, wenn von der geimpften Mehrheit doch keine Gefahr ausgeht?

Warum wurden von unseren achso schlauen Politikern in diesem Jahr knapp 7000 Intensivbetten gestrichen, wenn es doch so vorhersehbar war? Und wo wir schon beim Thema Intensivbetten sind, mit welcher Begründung werden Betten für Covid Patienten freigehalten und nicht belegt? Im übrigen zählen diese Betten auch als „belegt“, eben weil sie freigehalten werden.

Warum liegen zu gleichen Teilen Geimpfte wie Ungeimpfte auf den Stationen?



Es gibt noch unzähliger solcher Fragen, auf die es keine plausible Antwort geben wird.

Ich kann nur an jeden einzelnen appellieren, nicht tatenlos dabei zuzusehen, dass sich die Geschichte wiederholt. Lassen Sie nicht zu, dass Hass geschürt wird, auch wenn Sie selbst überzeugt von dem System und der Impfung sind. Nicht die Ungeimpften sind die Feinde, sondern die, die dieses Planspiel gut durchdacht haben. Diejenigen, die die Mehrheit gewählt hat.



Ich habe heute mit einer Freundin gesprochen, die ich bereits seit über dreißig Jahre kenne. Sie war völlig aufgelöst, da sie sich aufgrund eines Herzfehlers nicht impfen lassen möchte und nun womöglich ihren Arbeitsplatz verliert. Ihre Einstellung Corona und auch der AFD gegenüber deckte sich selten mit meiner, was aber auch kein Problem darstellt, wenn man respektvoll und sachlich miteinander umgehen, wie auch diskutieren kann. Sie sagte wortwörtlich zu mir „Es ist ein regelrechter Spießrutenlauf, der gerade stattfindet. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber die sogenannten Verschwörungstheoretiker hatten recht. Und zwar mit allem von Anfang an. Ich ärgere mich so über mich selbst, dass ich mein Kreuz bei der Wahl verschwendet habe.“ Ihre Worte haben mich überrascht aber natürlich auch erfreut. Weil ich es von dieser Freundin nicht erwartet hätte, sie zu hören, da bin ich ganz ehrlich. Sie ist durch die absonderlichen Maßnahmen ganz von selbst drauf gekommen, dass irgendwas ganz gewaltig schief läuft. Das macht mir Hoffnung, dass auch noch weitere zu diesem Schluss kommen werden. Es ist nie zu spät, den richtigen Weg einzuschlagen, auch wenn er steinig werden wird.


Der Drang nach Westen.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

Der Drang nach Osten, durch die Mordtaten Markgraf Geros unter den Elbslawen eingeleitet, sei der Beginn des Hitlerismus gewesen. Heute erleben wir eine historische Parallele um 180 Grad gedreht. Es ist dank der "Paradiesischen Verhältnissen" ,die Merkels-Deutschland für Jeden Migranten-egal ob fleißig, integriert oder kriminell, faul und ablehnend - schaffte, alle fühlen sich offensichtlich in Germany so wohl, dass sie durch ihren Lob für die Willkommenskultur in Deutschland für einen stetigen Zustrom von Zuwanderern aus allen armen Ecken der Welt nach Deutschland sorgen. So ist die Zukunft Deutschlands auf einem „guten Weg“, was die Beseitigung des Fachkräftemangels und die Sicherung der Rentensysteme für die zukünftige Rentnergeneration betrifft. Diese dankbaren, fleißigen und meist hoch gebildeten Zuwanderer aus Irak, Afghanistan und Afrika werden unseren Arbeitskräftemarkt , unsere Forschung und Wissenschaft und unseren Bruttoinlandsprodukt in ungeahnte Höhen( oder etwa Tiefen?) treiben. So ungefähr lautet die offizielle Propaganda - und die meisten Wähler der Altparteien glauben auch daran. Nun sind sie wohl auch nicht überrascht , wenn eine weitere Quelle für die neuen Einwohner Deutschlands jetzt im Norden sprudelt und ein Drang nach Westen das weltpolitische Geschehen beherrscht. Die EU und Merkel, mit den schlummernden deutschen Wählern, ist schuld daran.
Die Geldverteilung ohne Gegenleistung und extreme Toleranz gegenüber kriminellen Taten( wir erleben das doch täglich - Morden, tun "nur die psychisch kranken" Migranten) führen jetzt dazu ,dass wir aus Belarus immer mehr Merkel-Gäste bekommen. Hätten die dummen überheblichen Hunde bei der EU nicht so viel gekläfft und gegeifert bei ihrem Drang nach Osten, um die NATO nach Ukraine auch in Weißrussland möglichst nah an die Grenze der Russischen Föderation zu verschieben, wäre jetzt die Reaktion aus dem Osten sicher nicht so ausgefallen. Das ist nun mal ein Faktum. Die Polen,an den die merkelsche EU keinen guten Haar finden kann und die mit Strafzahlungen belegt werden, könnten sich eigentlich bequem zurücklehnen und die Ströme einfach zu der „Germany-Willkommenspforte“ begleiten. Statt dessen tun sie ,was sie können, um die Außengrenze der EU zu schützen. Ob ihnen dessen gedankt wird?
Mehr dazu auch der Beitrag unserer jungen Parteifreundin, für die die Zukunft ihrer zwei Kinder (und nicht nur ihrer) wichtig ist:


Danke, Polen!

Wozu Deutschland traurigerweise zu unfähig oder zu feige ist, findet gerade an Polens Außengrenze statt. Polen verteidigt sein Land berechtigter Weise gegen Menschen, die zu allem bereit sind um ihre Interessen durchzusetzen. Verfolgt man die Bilder des Party Volkes hinter dem Zaun, dann erkennt man dort zu 90% junge Männer, die in aggressiver Weise Zäune zerstören, Polizisten verbal angreifen, bewerfen, bespucken und „Deutschland“ brüllen, denn genau dorthin wollen sie. Eine Aufteilung innerhalb der EU? Lächerlich, wer soll das noch glauben. In den vergangenen Wochen häufen sich in erschreckender Art und Weise die Meldungen von Gewaltverbrechen, ausgeübt durch Südeuropäer. Selbstverständlich sind sie nach psychologischer Untersuchung nicht schuldfähig und schwerst traumatisiert.Ein Schlag ins Gesicht für die Opfer und Hinterbliebenen. Brauchen wir noch mehr dieser Menschen in unserem Land? Ich will nicht sagen, dass alle so sind. Vermutlich nicht mal die Mehrheit der Flüchtlinge. Aber es sind einfach zu viele.
Das sind die wahren Probleme, um die sich gekümmert werden muss. Aber leider spielt mittlerweile der Impfstatus eine viel größere Rolle. Mir ist es völlig egal, ob jemand sich impfen lässt oder nicht, das kann und darf jeder selbst entscheiden. Es ist traurig, bei wie vielen Menschen die Spaltung, geschürt durch die Politik, mittlerweile funktioniert. Familien werden gespalten, langjährige Freundschaften enden und Nachbarn denunzieren sich.

Toleranz wird in diesem Land ganz groß geschrieben. Diese schließt allerdings nicht die „Spezies der Ungeimpften“ ein in dem besten Deutschland aller Zeiten.

Darüber sollte vielleicht jeder einmal nachdenken und seine Einstellung wie auch sein Handeln anders denkenden Menschen überdenken.

Zwölfjähriges Kind aus Niedersachsen stirbt zwei Tage nach der Zweitimpfung gegen Corona.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

anbei erneut ein Gastbeitrag von unserer Parteifreundin, die selbst berechtigt Sorgen um ihre Kinder hat, wenn der Impfzwang von diesen verbrecherischen Altparteien und deren inkompetentem Personal kommen sollte.Die Impfung schützt nicht vor einer Infektion, die Impfdurchbrüche betragen bis um 40% der neu Covid-positiven Menschen. Bitte, denken Sie aber daran - Covid-positiver Mensch ist nicht gleichzusetzen mit einem kranken Patienten! Diese ganze Inzidenz-Hysterie ist einfach kaum mehr zu ertragen. Jeder soll sich impfen lassen, der es will und über die Nebenwirkungen, die mit unter auch tödlich sein können, fundiert informiert wurde. Auch darüber, dass die Hersteller-Firmen jegliche Haftung ausgeschlossen haben(wohl wissend warum). Dann ist das eine freie Entscheidung. Wenn jedoch der Staat einen Bürger in die Impfung zwingt und dieser an den doch mehr und mehr bekannten Nebenwirkungen sterben sollte, so ist es in meinen Augen ein vorsätzliches Verbrechen.

Im letzten Jahr hieß es noch „Jeder Corona Tote ist einer zu viel“.
Wenn junge Menschen direkt nach einer Impfung sterben, ist das sehr selten und damit muss man dann leben?

Mittlerweile nennt das Paul-Ehrlich-Institut Hessen bis Ende September fünf Verdachtsfälle, bei denen Kinder und Jugendliche kurz nach der Impfung verstorben sind, drei davon hatten Vorerkrankungen. Bedenkt man dabei, dass diese Altersgruppe erst seit wenigen Wochen geimpft wird und auch der Prozentsatz der Impfwilligen nicht annähernd so hoch ist, wie bei Erwachsenen, dann ist die Quote der Todesopfer erschreckend. Man muss kein Zahlenexperte sein, um das Ganze hochzurechnen. Was ist bloß mit den Eltern los, die ihren Kindern diesem Risiko aussetzen? Zumal doch bekannt ist, dass Kinder und Jugendliche kaum bis gar keine Symptome, geschweige denn schwere Verläufe entwickeln. Laut Stiko-Vorsitzendem Thomas Mertens sei in Deutschland kein Kind unter 17 Jahren ausschließlich an Covid-19 gestorben. Man sollte doch meinen, dass diese Fakten für sich sprechen. Aber anstatt zurück zu rudern, wird weiter vorgeprescht. In den USA beginnen jetzt die Impfungen bei Kindern ab fünf Jahren und bei uns wird es ebenfalls nur eine Frage der Zeit sein. Mein aufrichtiges Beileid an die betroffenen Angehörigen und auch an diejenigen, die noch immer daran glauben, dass die Obrigkeit nur unser Bestes will.

Weitere Meinungen und Eindrücke aus der 1. Sitzung des Kreistages vom 2.11.2021 in Lehre.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

Ihr erfreuliches Interesse aber auch die zunehmende Freude am Schreiben seitens unserer Mitglieder und Unterstützer oder einfach Menschen, die endlich ein öffentliches Forum für ihre (negativen/positiven)Erfahrungen im Rahmen unseres Landkreises fanden, machen mir eine richtige Freude.
Ich kann mir gut vorstellen, wie sich die Menschen oft über die Arroganz der Möchtegernmächtigen, dabei aber dummen und niveaulosen Menschen in ihrem Leben ärgern. Auch in unserem Landkreis ist längst nicht alles so gut und politisch korrekt, wie uns das die lokale "Wahrheitspresse" und die ewig grinsenden Politakteure glauben lassen wollen. Viele Menschen haben mit den negativen und Wut-machenden Erfahrungen bislang nur einfach leben müssen. Wir, unsere Parteifreunde und ich, sind in die Politik unter Anderem gegangen, um auch diesen Menschen Gehör zu verschaffen, die mit diesem unsäglich dummen Mainstream und dem aktuellen political correctness nichts am Hut haben, den Zigeunergulasch und Neger-Küsse weiter gern essen und ihre Kinder nicht von verkommenen links-grünen arroganten "Lageraufsehern", die sich zwar selbst Pädagogen nennen aber Lebensanschauung von ihren eigenen faulen verkommenen Haschisch rauchenden "Peace" Hippies-Eltern übernommen haben, terrorisieren lassen wollen. So maßen sich manche sogenannte Pädagogen an entscheiden zu dürfen, was ein Kind in der Schule anhaben darf , z.B. Pullover welcher Marke , welche Weltanschauung bei den Kindern und Heranwachsenden erlaubt und welche "zu bestrafen" und auszutreiben sei. Zum Glück sind es nicht alle Lehrer, aber leider ein allzu spürbarer Teil der heutigen Lehrerschaft weiß nicht und will auch nicht kapieren, dass ihre Aufgabe in dem Wissen zu vermitteln, die Kinder "informieren" und nicht indoktrinieren liegt. Sie sollen sie lehren sich fundiert ihre eigene Meinung über Welt und Leben zu machen und nicht unbedingt die Ansichten ihrer Lehrer zu übernehmen. Ich habe in meiner kommunistischen Heimat die kommunistische Indoktrination in der Schule erlebt und und hier, in der sog. freien Welt, in einem Land mit Meinungsfreiheit, erlebe ich eine Indoktrination von der anderen Seite. Die Lehrer im Kommunismus wussten meist, dass sie Unsinn reden(sie mussten dass aus Existenzgründen tun), hier sind es jedoch Überzeugungstäter, was sie gefährlich macht und bekämpft werden muss. Ich biete allen Eltern, die derart negative Erfahrungen machen mussten, sich an mich zu wenden und das Problem zu schildern. Ich werde es hier veröffentlichen und ,wenn möglich, auch in den politischen Gremien,deren Mitglied ich bin, z.B. Kreistag, zur öffentlichen Debatte einbringen, so wie ich die mit bekannt gewordene "Verpflichtung" der Eltern des GaBö zu Renovierungs/Malerarbeiten bei der letzten Kreistagssitzung öffentlich zu Anfrage brachte.

Jetzt aber der Beitrag meines geschätzten Kollegen Dr. Spengler:


Impressionen


Aus gegebenem Anlass habe ich am 02. 11. 21 an der konstituierenden Sitzung des Helmstedter Kreistages als Zuschauer teilgenommen. Meine Erwartungen an diese Veranstaltung waren ohnehin schon nicht sehr hoch, den Akteuren dort ist es aber gelungen, diese Erwartungen noch deutlich zu unterbieten.

Ich möchte den Lesern dieses Blogs einige Dinge, die mir besonders negativ aufgefallen sind, nicht vorenthalten.

Beim Betreten des Sitzungssaals sprangen sofort die liebevoll eingeschlagenen und relativ großen Pakete auf den Abgeordnetenplätzen ins Auge, in denen sich ganz offensichtlich Geschenke für die neugewählten Abgeordneten befanden. Der amtierende Landrat Radeck hat dann auch gleich zu Beginn der Sitzung in der generösen Manier des guten Onkels von nebenan darauf hingewiesen, dass es sich um Geschenke an die Kreistagsabgeordneten handelt. Wenn der Herr Radeck diese Geschenke aus seiner Privatschatulle bezahlt hat, ist dagegen natürlich nichts zu sagen (der Gedanke, dass es sich dann um ein mehr als unseriöses Bitten um Gut Wetter handeln könnte, ist natürlich vollkommen abwegig !). Da es sich aber sehr wahrscheinlich um Geschenke handelt, die mit Steuergeldern der wirklich arbeitenden Bürger handelt, muss man dieses Gebaren sehr kritisch sehen. Die Abgeordneten, die gerade erst zusammen gekommen sind und in der laufenden Legislaturperiode noch nicht einen Handschlag für ihre Wähler getan haben, bekommen erstmal Geschenke. So lässt es sich leben !
Kleiner Quervergleich: im Gesundheitswesen gilt seit ca. 6 Jahren der § 299a und 299b StGB, der dazu dienen soll, die bekanntermaßen grassierende Korruption und unglaubliche Bestechlichkeit bei Ärzten in den Griff zu bekommen. Das bedeutet übrigens, dass schon die Übergabe von mehr als einem Kugelschreiber, den beispielsweise ein Arzt für sein Praxispersonal geschenkt bekommt, im schlimmsten Fall strafrechtlich verfolgt werden kann.
Wir wissen natürlich alle, dass es Korruption, Bestechung oder auch dubiose Geschäftchen bei Politikern, Amtsträgern oder Abgeordneten auf gar keinen Fall und nie, nie, nie gibt. Die sog. Provisionszahlungen in sechs-bis siebenstelliger Höhe, von denen seinerzeit im Rahmen der Maskenbeschaffung die Rede war, sind schon längst wieder unter den Tisch gekehrt worden. Von den eigenartigen Vorgängen im Haus der ehemaligen Ministerin v.d. Leyen oder den ebenso eigenartigen Vorgängen um den Herrn Spahn wollen wir natürlich auch nicht mehr reden.

Die Wahl des Vorsitzenden des Kreistages , Stahl, war in gerade mal in einer Minute abgetan. Keine Begründung des Wahlvorschlags, keine persönliche Vorstellung des Kandidaten. Es wäre schon interessant gewesen, zu erfahren, was den Mann für die Funktion des Kreistagsvorsitzenden qualifiziert. Die relativ überschaubare Zahl der Wählerstimmen, die er gewonnen hat, kann es definitiv nicht gewesen sein. Es ging aber ganz offenbar nur um ein möglichst schnelles Abnicken des bereits vorab und hinter den Kulissen ausgekungelten Kandidaten. Oder ist der Posten letztlich so unwichtig, dass man die Wahl des Kandidaten so nebenbei ablaufen lassen kann ?

Sehr interessant für mich war dann die Aktion, mit der die gültige Geschäftsordnung des Kreistages verbogen wurde: wie dort festgelegt ist, gibt es für den Kreistag einen Vorsitzenden und 2 Stellvertreter Nun wurde ohne große Aussprache ein dritter Stellvertreterposten aus dem Hut gezaubert. Offenbar müssen möglichst viele Abgeordnete mit irgendeinem Pöstchen bedacht werden. Es ist nur zu hoffen, dass daran nicht auch noch Zuschläge zu den ohnehin schon üppigen "Aufwandsentschädigungen" der Abgeordneten hängen, die selbstverständlich der Steuerzahler zu bezahlen hat.

Was soll man von dem Gebaren des Herrn Radeck halten, der ja anscheinend sehr viele Wählerstimmen auf sich ziehen konnte und nach der Wahl flugs erklärte, dass er die Wahl gar nicht annehmen wolle. Dadurch kommt eine sogenannte Nachrückerin in den Kreistag. Im Klartext heisst das aber, dass durch diesen plumpen und sehr durchschaubaren Schachzug die CDU, deren Mitglied Herr Radeck bekanntermaßen ist, im Kreistag plötzlich statt 14 nunmehr de facto 15 Stimmen zur Verfügung hat (Herr Radeck hat auf Grund seiner Funktion als Hauptverwaltungsbeamter automatisch Stimmrecht im Kreistag). So kann man also auch Mehrheiten betonieren, von der Täuschung der Wähler des Herrn Radeck ganz abgesehen.

Was war noch auffällig ?

Die einzelnen Tagesordnungspunkte wurden nach meinem Eindruck quasi im Schweinsgalopp durchjagt. Diesem Schweinsgalopp ist leider auch die Begründung eines meiner Wahleinsprüche zum Opfer gefallen. Vermutlich war das zumindest bei dem betreffenden Tagesordnungspunkt auch der Sinn der Sache.

Abstoßend das Geschrei eines Menschen im rosa Sweatshirt quer durch den Sitzungsraum. Dieser Schreihals namens Hoppe hielt es offenbar für dringend angebracht, seine fehlende bzw. schlechte Kinderstube ausdrücklich zu offenbaren. Nun ja, jeder so gut er kann !

Abschließend noch eine Bemerkung zu der von meinem Kollegen Herrn Dr. Rakicky beschriebenen Parksituation vor der Börnekenhalle: die Art und Weise, wie dort die Autos der Damen und Herren Kreistagsabgeordneten sowie der Dienstwagen des Herrn Radeck abgestellt wurden, war schlicht unschön. Eine Reihe von Autos wurde rücksichtslos an der Zuwegung zwischen den Bäumen abgestellt. Die Beschädigung des Wegrandes wurde offenbar in Kauf genommen. Dabei ist eine große Abstellfläche unweit der Veranstaltungshalle vorhanden. Man müsste allerdings die beachtliche Entfernung von ca. 100 m zu Fuß zurücklegen...

Ich wünsche den Lesern dieses Beitrages einen schönen Tag und etwas Muße zum Nachdenken

Dr. Spengler