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"Gründerkultur braucht Herzblut" - wieder ein Schlag ins Wasser.


Nein, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, diese Überschrift stammt nicht von mir. Deshalb habe ich den Satz auch in Anführungsstriche gesetzt, damit jeder erkennt, es handelt sich um eine fremde Geistesleistung, die ich an dieser Stelle nur ordnungsgemäß zitiere. Diese poetisch formulierte und leichtfüßig daherkommende Formulierung fand ich am 21. Januar 2019 im lokalen Ableger der Funke Medien-Gruppe, wo über ein Treffen von Studenten aus Uni Jena im Helmstedter Pferdestall berichtet wurde. Autor des Berichtes ist ein Erik Beyen, den Sie im Impressum der Helmstedter Nachrichten allerdings vergeblich suchen: wahrscheinlich wird er entweder nur bei Bedarf von der Redaktion eingesetzt oder schreibt für andere Auftraggeber, ich weiß es nicht.

Wie man lesen konnte, setzten sich die Studenten mit dem Thema "Gründer- und Unternehmenszentrum: Gestaltung in Theorie und Praxis" auseinander. Bitte beachten Sie auch hier wieder das Zitat in Anführungsstrichen! Ich habe es nämlich dem Veranstaltungsverzeichnis der Friedrich-Schiller-Universität Jena für das Wintersemester 2018/19 entnommen. Falls Sie das nachprüfen wollen: die Veranstaltungsnummer lautet 114420, und dann werden Sie auch weiter lesen, dass Herr Dr. Alexander Goebel als Lehrbeauftragter dieses Modul betreut.

Falls Ihnen der Name Dr. Alexander Goebel aus einem anderen Zusammenhang bekannt sein sollte, so täuschen Sie sich auch diesmal nicht: er ist unter anderem auch als Betriebsleiter des Helmstedter Regionalmanagement (HRM) tätig, das den Strukturwandel in unserer Gegend nach der Beendigung des Braunkohleabbaus gestalten soll. Bloß, kann man das mit einem Fachmann aus der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften so richtig schaffen? Oder weiß Dr. Goebel als Psychologe nur allzu gut, wie man politisch Verantwortlichen und der Öffentlichkeit das Gefühl vermitteln kann, es geschehe etwas ganz, ganz Tolles, obwohl sich gar nichts tut?

Jedenfalls ist es dem HRM gelungen, eine feucht-fröhliche Semesterabschlussfeier mit Studenten aus Jena der Zeitung als zielführende wissenschaftliche Tagung zu verkaufen. Dabei verfügt das HRM seit langem mit(gut bezahltem) Honorarprofessor Dr. Hagebölling über „hochkarätigen und professionellen Sachverstand“ und Beziehungen in höchste politische und Wirtschaftskreise, womit Studierende überhaupt nicht dienen können. Es schleicht sich bei mir das ungute Gefühl ein, dass das HRM nur als Plattform zur beruflichen Profilierung der dort Tätigen und zum Nachweis bei Karriereportalen wie XING und LinkedIn dient. Und wie ich schon einmal an anderer Stelle sagte: mir wird angst und bange bei der Frage, ob im HRM die staatlichen Fördermittel (immerhin 1 Mill.EUR!) für die richtigen Zwecke verwendet werden. Schließlich sollen doch eigentlich die vom Strukturwandel betroffenen Menschen von der Förderung profitieren, meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Rückblick auf 2018-Teil III oder: „Der Fürst der Müllhalden“.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

ich habe Ihnen versprochen über die wichtigsten Geschehnisse aus der Kreistagpolitik 2018 zu berichten.

In der regionalen Ausgabe der Funke Mediengruppe vom 28. Dezember 2018 lächeln uns (wieder einmal) z.T. gut bekannte Gesichter an. Den Herrn ganz links kennen Sie wohl, der Retter des Landkreises in der Gestalt unseres hochgeschätzten Landrates Gerhard Radecks. Er freut sich wieder einmal, wie er den Landkreis wirtschaftlich „voran“ bringen wird. Mit der drohenden Verwandlung unseres Landkreises in eine Mülldeponie habe ich mich in meinem Blog schon im September 2018 beschäftigt. Anlass war der Antrag der EEW(Großspender an die Kreisverwaltung), auf dem Gelände des Kraftwerkes Buschhaus Klärschlamm erst zu trocknen und dann zu verbrennen. Der verbrannte Rest soll wieder nach Haldensleben transportiert und nach Phosphor durchsucht werden. Das Vorhaben bringt unserem Landkreis nach bisherigen Berechnungen des Unternehmens höchstens 15 Arbeitsplätze(eher weniger). Hauptsache, man kann das Engagement der Industrie an die eigene Brust heften, so wie es unser Landrat Gerhard Radeck vormacht. Nach der bereits laufenden Müllverbrennung in Buschhaus, der Einlagerung von Sondermüll aus dem AKW Stade und der kurz bevorstehenden Fertigung der Verbrennungsanlage für Klärschlamm aus ganz Niedersachsen und möglicherweise Teilen des NRW, hat er einen weiteren Problem-Abfall-Fisch an Land gezogen : eine Batterierecycling-Anlage, also noch eine Müllentsorgungsanlage kommt nach Buschhaus und soll dadurch die wirtschaftliche Lage im Landkreis verbessern. Und wie? Nach Feinstaub, Lärm und Verkehrsbelastung durch die Pekinger Müllverbrennung und Klärschlammanlage werden jetzt alte und kaputte Batterien nach Helmstedt gekarrt und hier entsorgt. Generationen nach uns werden dereinst unserem so agilen Landrat das Etikett "Umweltfrevler", "Menschenfeind" oder "Fürst der Müllhalden“ umhängen.
Hat denn unser Landrat über seine für die Bürgerinnen und Bürger so düsteren Vorhaben mit den Politikern im Kreistag gesprochen? Soweit ich mich erinnern kann, noch nicht! Macht ja nichts, denn selbst wenn man ihm wegen seiner Informationspflicht auf die Füße treten sollte, wird er sich herausreden, dass er ja nur Entscheidungen vorbereite. Dass er das den Politikern aber kurz nach der Kreistagssitzung über die Funke Mediengruppe mitteilen lässt, zeugt von einer abgehobenen Machtverliebtheit.
Macht auch weiter nichts. Der Landrat kann sich sicher sein, dass ihm die GroKo im Kreistag frenetischen Beifall für seine "tollen Ideen" spendet. Die Kreisvorsitzende der CDU wird, wie üblich, vor Begeisterung strahlen und sich "aus tiefster Seele" beim Landrat für diese zukunftsweisende Entwicklung im Landkreis Helmstedt bedanken. Wahrscheinlich nur die AfD wird diese Verschandelung und Vermüllung unserer Wohnlandschaft anprangern - im Namen der Wählerinnen und Wähler. Aber noch nicht einmal die Grünen im Kreistag werden sich unserer Kritik anschließen. Wetten, dass?

Wohlgelaunt zeigte sich der Landrat am 28. Dezember 2018 in Gesellschaft von Leuten, die gegen gutes Geld dem Landkreis erst ein sog. "Regionales Investitionskonzept (RIK)" schreiben, damit der Bund Subventionen zum Strukturwandel lockermacht; und die gleichen Leute werden später -nach einem ordnungsgemäß durchgeführten Vergabeverfahren(?) natürlich!- vom Landkreis beauftragt, das Geld vom Bund in selbst entwickelte Projekte zu lenken. Ein wichtiger Helfer unseres Landrates ist der Herr , ganz rechts auf dem Bild. Er kommt vom Amtshof Eicklingen. Die Firma hat im Auftrag des Landrates für 30.000 € das Konzept für sog. Regionales Investitionskonzept (RIK) des Bundes produziert und gleich auch die Ausführung, maßgebend in der Personen des Herrn Schmidt und Herrn Ritter, übernommen. Nicht umsonst- jährlich 100.000 € sind dafür eingeplant. Im Wesentlichen geht es dabei darum alle möglichen Subventionen des Bundes aufzuspüren, zu gewinnen und sie dann in selbst entwickelte aber, wohlbemerkt, - nicht von der Politik(Kreistag) kontrollierte Projekte in Absprache mit dem wirtschaftlich eher nicht so versierten Landrat zu " investieren".

Wir haben auch ein HRM=Helmstedter Regionalmanagement auf Betreiben des Landrates eingesetzt und dafür das Wirtschaftsreferat im Landkreis kaltgestellt. Es wurden neue üppige Büros angemietet und ausgestattet, der Vermieter, dessen baufällige Alte Post mit den Jahren, in den sie leer stand, langsam zur Ruine zu werden drohte, freut sich über den spendablen Mieter. Die anfallenden Kosten sind immens. Wir haben also HRM und der Landrat plant noch ein Gründerzentrum. Wenn die Ministerialen im Bund Geld locker machen sollten, werden wir bereits das zweite Gründerzentrum in Helmstedt haben, nur…wo bleiben die Gründer? Wirtschaftlich fassbare Ergebnisse (natürlich außer der ordentlichen Ausgaben) sind (noch) nicht eingetreten. Bislang: „Außer Spesen nichts gewesen.“. Das hätte man auch anders anfangen können, denn nebenbei verfügt der Landkreis Helmstedt seit Jahren über einen pfiffigen Wirtschaftsförderer. Aber ein Landrat zerschlägt eher bewährte Strukturen als die Fachkunde anderer zu akzeptieren.
Ob die Ministerialen so naiv sind und sich den Griff in die Geldtasche gefallen lassen? Ich hoffe, nicht.



So bleibt nur zu hoffen, dass die vom Bund gewährten Subventionen nicht vollends in die falschen Projekte und Berater-Taschen fließen, sondern tatsächlich etwas für den Strukturwandel übrig bleibt. Ob beantragte Projekte des Landkreises vom Bund überhaupt berücksichtigt werden, ist den Kreistagspolitikern genauso unbekannt wie die Höhe derzeit noch verfügbarer RIK-Finanzmittel. Das wäre doch einmal eine Information durch unseren Landrat wert.
Am Samstag, den 5.1.2019 sehen wir in der regionalen Ausgabe der Funke Presse wieder einen gut gelaunten Landrat, der diesmal dem Wahlvolk die Breitband-Initiative als sein Werk, wenn nicht als sein Verdienst( bald haben wir ja wieder Wahlen)verkaufen möchte.
Was die Sache betrifft – Herr Landrat und der fleißige Schreiber des Artikels vergessen die Erwähnung der Tatsache, dass es sich bei dem Breitband-Projekt um die Verwirklichung von Plänen, die in der Landkreisverwaltung bereits seit 2009 bestehen(Drs.86/2009) und Landrat Radeck nur zu Ende bringt was 10 Jahre vorbereitet wurde! Auch in anderen Aussagen scheint der pure Wunsch über den Tatsachen stehen. Bei den öffentlichen Gesprächen mit der Firma-EEW hat diese einem Technologiezentrum zur Phosphorgewinnung im Landkreis Helmstedt aus Wirtschaftlichkeitsgründen bereits öffentlich eine Absage erteilt. Auch was die vollmundigen Erklärungen zu Weddeler Schleife betrifft, übernimmt sich Herr Landrat. In dieser Angelegenheit hat der Landrat und der Landkreis nämlich Null Kompetenz und Null Einflussmöglichkeit !, da dieses Projekt weit oberhalb des Wirkungskreises des Landkreises und seines Landrates liegt.
Aber so denken manche Politiker – markige Aussagen machen. Falls es dann (rein zufällig) klappt-heften wir uns das als eigenen Verdienst an, sonst haben eben Andere Schuld wenn es "trotz allen Bemühungen" erfolglos geblieben wurde. Man kann dabei politisch nur gewinnen meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Zum Tode von Hans Wehking,Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

es ist noch nicht einmal ein Monat her, dass der ehemalige Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, der Kollege Hans Wehking, nach schwerer Krankheit verstorben ist. Ich weiß nicht, ob es am Jahreswechsel liegt, dass nur kurz auf das vergangene Jahr geschaut wird, man aber ansonsten erwartungsvoll auf das neue Jahr blickt. Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass Hans Wehking schneller aus dem Gedächtnis verschwunden ist, als das seiner Person würdig wäre.

Ich bin als Abgeordneter der AfD-Fraktion erstmals im November 2016 mit dem Kollegen Wehking in Berührung gekommen. Gerade erst hatte die SPD im Landkreis Helmstedt bei der Kommunalwahl eine krachende Niederlage erlitten, weshalb eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition, die den Landkreis in der letzten Periode an Wolfsburg „verkaufen“ wollte, nicht mehr möglich war. Ein eigenes Profil der SPD innerhalb einer informellen Großen Koalition zusammen mit der CDU zu schärfen, würde sehr schwierig werden; das wusste er von Anfang an. Und deshalb waren es auf einmal die ehemaligen grünen Kollegen, zu denen die SPD auf Distanz ging, sowie vor allem auch die "Bunte Kiste" aus FDP, UWG und ZIEL.
Hans WEhking war unser politischer Gegner, mit seinen Meinungen waren wir meistens nicht einverstanden und von seinen langatmigen Reden oft genervt. Er war jedoch intellektuell ein würdiger Gegner und als Mensch sicher ein netter Kerl.
Er war voller Hoffnung auf Genesung, weshalb er in einer Mail an die Kollegen betonte, weiterhin Fraktionsvorsitzender zu bleiben, auch wenn er sich vorübergehend im Amt vertreten ließe.

Drei Tage vor der letzten Kreistagssitzung am 12.12.2018 verstarb nach einer schweren Krankheit der Fraktionsvorsitzende der SPD Hans Wehking. Die Art und Weise, wie die SPD mit diesem traurigen Ereignis umgegangen ist, empörte nicht nur die Insider.
Wie mir ein Sachbearbeiter aus der Kreisverwaltung schilderte, hatte es noch nie ein derart schnelles Verfahren wegen einer Nachfolge gegeben. Die vorrangige Sorge war wohl schnellstens die Ersatzstimme für die anstehende Kreistagssitzung zu beschaffen. Es mag ja sein, dass das alles mit rechten Dingen zugegangen ist; moralische Bedenken oder gar Respekt vor der Trauerzeit waren der grauen Eminenz der SPD und Verdienstordensträger Rolf-Dieter Backhauß in dieser Situation einfach lästig.

Und so sprach nur der Landrat ein Totengedenken vor Beginn der Kreistagssitzung. Ich hatte den Eindruck, dass das 'business as usual' für die SPD-Fraktion wichtiger war als das respektvolle Innehalten in Trauer. Auch das ist ein Bild der SPD in unserem Kreistag.
Und spätabends war die Sitzung vorbei, auch das alte Jahr ging zu Ende und mit ihm geriet die Erinnerung an Hans Wehking in die Vergangenheit. So etwas hat der Kreistagskollege aber nun wirklich nicht verdient, meint

Ihr

MUDr-PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Menschenunwürdige Jagdszenen- ist Amberg anders als Chemnitz?

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

in Amberg haben vier „Schutzsuchende“ junge Männer aus islamischen Ländern grundlos die Passanten angegriffen und z.T. erheblich verletzt. Menschenunwürdige Jagdszenen spielten sich auf den Straßen von Amberg ab. Die Menschen wehren sich nicht, fliehen um ihr Leben und werden gnadenlos eingeholt und verdroschen, verletzt, beleidigt. Die Polizei, wie fast immer, spät dran.
Erinnert Sie das an etwas? War da nicht etwas Ähnliches? Richtig! In Chemnitz haben ebenfalls mindestens zwei „Schutzsuchende“ aus islamischen Ländern einen Deutschen bei einem Volksfest grundlos abgestochen und das Volk hat daraufhin sein Unmut auf der Straße öffentlich kundgetan. Die Politische Führung dieses Landes versteifte sich jedoch darauf ob denn jemand von der Deutschen Bevölkerung einen anderen „Schutzsuchenden“ von Frau Merkel auf der Straße verfolgt habe. Die Debatte ob es nun eine „menschenunwürdige Menschenjagd“ gegeben hatte oder nicht war plötzlich viel wichtiger als die Tatsache, dass einer von Merkels Schützlingen erneut einen unschuldigen Menschen getötet hatte. Weil H-G.Maaßen, der bestinformierte Mann in Deutschland, Verfassungsschutz-Leiter, diese Behauptung anzweifelte, verlor er sein Amt und wurde menschlich und persönlich von der linken Soldateska in der Regierung vernichtet. Ich habe mit einem Freund am 2.1.2019-da sind noch keine Zeitungen erschienen - gewettet, dass in der sog. freien und wahrheitsliebenden Presse nichts von menschenunwürdigen Jagdszenen in Amberg berichtet wird. Ich habe die Wette gewonnen. Von menschenuwürdigen Jagdszenen kein Wort. Mittlerweile aus den Zeitungen auch fast gänzlich verschwunden. Auch wissen wir, dass sie trotz den üblichen öffentlichen Bestürzungsäußerungen der verlogenen Politiker der Altparteien, nicht einmal abgeschoben werden können. Es passiert also wieder nichts und die nächsten Täter bereiten sich sicher vor. Warum auch nicht. Deutschland ist offensichtlich ein Paradies für ausländische Kriminelle und Religionsfanatiker.
Wie krass wirkt demgegenüber der nächste Fall:
Als der 50-jährige Deutsche in der Silvesternacht in Bottrop Gruppen der Migranten angefahren hatte, wurde den offiziellen Stellen sofort klar, dass es sich um „fremdenfeindlichen Motiv“ handelte. Mag sein aber … wie bezeichnet man die Tat in Amberg von den vier Asylsuchenden? War sie sie nicht auch „fremdenfeindlich“ – in dem Fall gegen die „fremden Deutschen“ ?
Sind das nun die ersten Anzeichen eines sich angesammelten Volkszornes, der von den Regierenden so lange ignoriert wurde? Nimmt die Merkel und ihre Altparteien die Gefahr eines Bürgerkrieges in kauf? Die Deutschen, besonders die Westdeutschen, sind aufgrund der linken Gehirnwäsche, der sie in dem linksversifften Schulsystem der Altbundesländer unterzogen wurden, sehr passiv und geduldig. Jede Geduld, Bequemlichkeit und auch Passivität haben jedoch ihre Grenzen. Da hilft auch wenig, wenn man schnell die Nachrichten über eine vermeintliche psychische Krankheit des mutmaßlichen Täters der Öffentlichkeit präsentierte. Die Regierenden sollten sich nicht allzu sehr darauf verlassen,dass die Deutschen eine Schafsherde sind, die sie leicht unter Kontrolle behalten.
Thomas Seitz-AfD Bundestagsabgeordneter- erhob als erster die Stimme in dem er die Diskussion über Todesstrafe angestoßen hatte. Natürlich, wir wissen, dass die Todesstrafe die Mörder von ihren Taten wohl nicht abhalten würde. Sie wäre jedoch etwas Anderes als die jetzigen üblichen 15 Jahre Gefängnis mit allen Annehmlichkeiten der deutschen Justizvollzugsanstalten, wo sich manche Insassen so wohl fühlen, dass sie dort freiwillig verbleiben(wie kürzlich in Niedersachsen anlässlich der Weihnachtsamnestie).
Bevor Sie jetzt empört aufschreien, überlegen Sie kurz wie Sie sich wohl fühlen würden, wenn Ihre eigene Ehefrau, Ihre Tochter von einem skrupellosen Primitiven vergewaltigt und umgebracht werden würde? Wenn Sie selbst bei einem gemütlichen Spaziergang plötzlich von einem Messermann grundlos angegriffen werden, wenn Sie das was Ihnen im Leben das Teuerste und Liebste ist, plötzlich wegen religiösen Hasses sinnlos verlieren würden. In 93 Ländern der Welt gibt es noch eine per Gesetz geregelte Todesstrafe. Nicht nur in den „weniger fortschrittlichen“ und nicht demokratischen Staaten. Eine aktive Todesstrafe existiert in Israel, in Japan und auch in den USA. Zweifelt Jemand daran, dass dies demokratische und fortschrittliche Staaten sind?
Ich freue mich auf Ihre Meinung

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky