Skip to content

Offener Brief an den Leitenden Wolfsburger Polizeidirektor Olaf Gösmann.

von Jens Kestner, MdB für AfD, Platz der Republik 1, 11011 Berlin - mit der Bitte um Veröffentlichung. Dem entsprechen wir gern und informieren unsere Leserinnen und Leser.


Jens Kestner
Mitglied des Deutschen Bundestages


„In welcher Stadt leben Sie eigentlich, Herr Polizeidirektor?

Liest man Ihre Stellungnahme zum Wolfsburger Nordkopf, könnte man glauben, dass dort alles in bester Ordnung sei, dass dort, wie Sie sagen, „alles normal“ sei und dass es keinerlei nennenswerte Probleme mit Asylbewerbern und illegal im Land befindlichen ausländischen Kriminellen gibt. Sie suggerieren der Bevölkerung ein weißgewaschenes schöngefärbtes Bild, in dem Sie nichts unversucht lassen, die Wahrheit über Ausländerkriminalität zu verschweigen. Der mündige Bürge hingegen – und jene Bürger, die tagtäglich mit der Realität konfrontiert werden, glauben Ihnen kein Wort!
Wenn die Lage nach der Großrazzia vom 05. September 2018 wieder „völlig normal“ ist, wieso werden dann die Kontrollen fortgesetzt? Und wieso sagen Sie die Unwahrheit, wenn Sie behaupten, dass die Wolfsburger Verfügungseinheit „jeden Tag und jede Nacht unterwegs sei“, womit Sie suggerieren, dass an jedem Tag und zu jeder Stunde, also 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche, Ihre rund 20 Mann ganz alleine Vollzeit-Dienst schieben? Ihre Beschreibung der Sicherheitslage in Wolfsburg ist folglich an den Haaren herbeigezogen, entspricht nicht der Realität und dient offensichtlich einzig dem Ziel, der Bevölkerung einen Bären aufzubinden, den ich nur „Bärendienst“ nennen kann!
Wenn Sie, Herr Gösmann, behaupten, dass es „keinen Kontrollverlust der Polizei“ gibt, ist das angesichts von 100 Kriminellen, die aufeinander einschlagen, so genanntes „Persil-Deutsch“, denn Sie versuchen, eine von dunkelhäutigen Gewalttätern und Drogendealern durchwachsene Szene als blütenweißes Stadtbild zu verkaufen. Der Kontrollverlust, den es Ihrer Meinung nach nicht gibt, ist längst eingetreten und Sie scheuen sich lediglich, die Wahrheit so auszusprechen, wie es viele Ihre Polizeibeamten denken, wenngleich diese es nicht laut aussprechen dürfen.
Immer und immer wieder minimieren Sie die Straftaten illegaler Krimineller, versuchen gleichzeitig zu betonen, dass Ausländer nur marginal an Straftaten beteiligt sind und verschweigen dabei auch, dass jene „Deutschen“, die alleine durch ihren Pass als Deutsche ausgewiesen sind, aber im Verdachtsfall als „dunkelhäutig“ beschrieben werden, regen Anteil am kriminellen Geschehen in Wolfsburg haben. Kurden, Albaner, Schwarzafrikaner, Afghanen, Iraker haben das kriminelle Geschäft, von Drogenhandel bis Diebstahl und Raub, längst unter sich aufgeteilt. Sie, Herr Gösmann, wissen das ganz genau, aber weigern sich, die Realität offen und ehrlich auszusprechen.
Jens Kestner
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wie kommen Sie darauf, in Sachen „Badeland-Vorfall“ alleine zu entscheiden, was „im öffentlichen Interesse“ ist, wenn Sie Tatverläufe und Täterbeschreibungen verschweigen? Ist es Ihnen peinlich, zuzugeben, dass auch Wolfsburg ein permanentes Problem mit vorwiegend Afghanen hat, die sich in Schwimmbädern an kleine Mädchen und auch Jungs, aber auch an junge Frauen „ranmachen“, sie belästigen und auch unsittlich ansprechen und anfassen?
Sie werden nicht müde, gebetsmühlenartig zu betonen, dass es auch deutsche Tatverdächtige gibt und dass es sich bei manchen gezählten Straftaten von Ausländern nur um „Bagatellfälle“, wie Vergehen gegen das Ausländerrecht handelt. Dass aber gleichzeitig auch Deutsche Bagatelltaten begehen, die ebenso in der Statistik gezählt werden, verschweigen Sie erneut, denn dann müssten Sie Ihre geschönten Zahlen der Wirklichkeit anpassen.
Was auch immer Sie bewegt, zu beschönigen und zu verharmlosen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Ihre Beamten sind, die tagtäglich Gesundheit und Leben in einem Konflikt riskieren, der Ihnen und Ihrem politischen Umfeld gar nicht harmlos genug sein kann.
Wir, die AfD, bedauern sehr, dass die Polizei, also die Polizei, die noch mit beiden Beinen im Leben steht, nicht von Ihnen so unterstützt wird, wie es Ihre Beamten verdient hätten. Gleichwohl müssen Sie sich an den weißgewaschenen Realitäten, die gar keine sind, messen lassen, Herr Gösmann!“

Jens Kestner, MdB

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.