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Corona-Verdachtsfall im Kreis Helmstedt.

„Solange wie ich was zu sagen habe, wird nix abgesperrt“, „Ruft nicht die Notrufnummer 112 an, sonst wird diese wichtige Leitung komplett blockiert“ und „Bleibt vor allem ruhig“ - diese wichtigen Aussagen zum Coronavirus stammen nicht von unserem agilen Landrat Gerhard Radeck, sondern von seinem Kollegen Stephan Pusch, dem Landrat von Heinsberg. Während dieser souverän mit 1.000 Verdachtsfällen umgeht, die in seinem Kreisgebiet aufgetreten sind, bibberte unser Landrat erwartungsvoll dem ersten Fall entgegen.

Denn Politiker im Wahlkampf brauchen das große Ereignis und die Öffentlichkeit, um ihre Stärken als Macher, tatkräftiger Entscheider und fürsorglicher Vater unter Beweis stellen zu können: was dem gestiefelten Kanzler Schröder die Oderflut, dem Ministerpräsidenten Platzeck das Hochwasser, dem Oberbürgermeister Junk seine sprudelnde Innenstadt war, ist heutzutage der entschlossene Kampf gegen das Coronavirus für unseren Landrat.

Braunschweig bildet einen Krisenstab aus Verwaltung, Polizei und Krankenhaus. Wolfsburg präsentiert seinen kompetenten Krisenstab in der Zeitung. Und was passiert in Helmstedt? Hier lautet die Devise „Gerhard allein im Haus“, denn wie sonst soll man die Pressemitteilungen deuten, die bereits am frühen Freitagnachmittag über das Internet vom ersten Coronaverdachtsfall in Esbeck verbreitet wurden? Für alle Bezieher der „Braunschweiger Zeitung“ gab‘s dann am Sonnabendmorgen die Einzelheiten, allerdings nur vom bereits wahlkämpfenden Landrat Radeck der besorgten Kreisbevölkerung mitgeteilt. Meinungen von medizinischen Fachleuten fehlten genauso wie der Hinweis auf die Fähigkeiten und Vorbereitungen des HELIOS-Krankenhauses vor Ort.

Die Homepage des Landkreises ist hingegen alles andere als attraktiv, und so erfahren besorgte Bürgerinnen und Bürger angesichts der Coronabedrohung unter „Aktuelles“ nur, dass und welche Sitzungen in der 10. Kalenderwoche stattfinden. Erst nach mehrfachen Klicks trifft man auf ein Sammelsurium von Links und Hinweisen sowie Telefonnummern. Aber nichts, was einen aktuell in der Verdachtslage nach Esbeck interessiert: Sonnabend um 14:00 Uhr sollte laut „BZ“ das Testergebnis bekannt gegeben werden. Um 16:00 Uhr habe ich die Seite aufgerufen: da war nichts aktualisiert worden! Wahrscheinlich ist das Ergebnis dann am Montag Hauptthema des nächsten kostenpflichtigen Zeitungsberichts, damit unser unermüdlicher Wahlkämpfer und Kämpfer gegen das Coronavirus ständig in den Schlagzeilen bleibt, vermutet
Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky


"Lebenswert" - jetzt wissen wir mehr.

„Der Landkreis versteckt sich nicht länger“ titelt die Funke Presse gestern und berichtet ganz ausführlich auf einer ganzen Seite über … was eigentlich? Es ging um eine Veranstaltung, aufwendig organisiert von der Landkreisverwaltung in der IGS in Helmstedt ... wozu eigentlich? Hat sich den der Landkreis bislang versteckt? Und warum den? Woher kommt diese Überschrift? Wie auch immer.

Bei diesem sog. Dialogabend, persönlich von dem Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, Armin Maus, moderiert, vor ausgesuchten geladenen Gästen in der Mensa der IGS in Helmstedt habe man viel geredet über das was sein kann, was man will und sich offensichtlich Mut gemacht für die Zukunft. Übliches Gerede über Potential im ländlichen Raum , Inklusion und Integration, bla..bla. Nichts Konkretes. Es gibt ja auch nichts, wenn man von der Müll-und Klärschlammverbrennung absieht.
Trotzdem - zwischendurch kamen auch einzelne überraschende Momente an das „Tageslicht“. Zum Beispiel: Angeblich gab es im Landkreis Slogan: „Nichts wird besser“ ! Was? Woher hat er das? Wie der hochgeschätzte Chefredakteur Maus zu diesen Erkenntnissen kam, bleibt jedoch sein Geheimnis. Mir und meinen angefragten Bekannten ist jedenfalls nichts in dem Sinne bekannt. Es kam aber noch besser.

Der Leser konnte weiter erfahren, dass der Landkreis Helmstedt angeblich ein Übernahmekandidat gewesen sei. Na, das ist aber eine erstaunliche Bezeichnung der im Jahre 2014 gescheiterten Fusionsgespräche mit der Stadt Wolfsburg! Diese seien aber unter gleichberechtigten Partnern geführt worden-beteuern die damaligen(noch heute im KT sitzenden)Politiker. Plötzlich heißt es also, eine „Übernahme“.
Wie die Öffentlichkeit im Landkreis vielleicht weiß, haben die SPD, Grüne und FDP den Landkreis unlängst zu erneuten Gesprächen mit Wolfsburg gezwungen. Sind also am Ende auch die aktuell von der SPD, FDP und den Grünen im Kreistag erzwungenen Gespräche mit Wolfsburg wieder Verhandlungen über eine Übernahme? Und wenn ja … wer soll wen übernehmen? Landkreis Helmstedt die Stadt Wolfsburg(die jetzt auch mehr als genug Schulden hat)? Wohl kaum. Trotzdem interessant.

Er halte nichts vom sparen - betonte Herr Landrat, was für uns, die Kreistagsabgeordneten, Nichts Neues ist, für den Leser aber wohl schon. Trotz der immer noch immensen Schulden des Landkreises, gibt Herr Landrat für seine Ideen Geld großzügig aus. Die hohen Schulden drohten dabei noch vor einigen Jahren den Landkreis in die Pleite und Handlungsunfähigkeit zu stürzen. Die zweistellige Millionensumme der jetzigen Schulden sei kein Grund sich anzustrengen das chronische Haushaltsdefizit abzubauen. Seine „Investitionsfreudigkeit“ stellt Herr Radeck auch gleich unter Beweis.

Als Einlieger ist heute die gesamte "BZ"-Leserschaft mit der Broschüre „Lebenswert“ zwangsbeglückt worden. Die Kosten dieser Beilage der Braunschweiger Zeitung , so wird kolportiert, in Höhe von 120 000 EUR( bzw. Sogar 180 000 EUR) bezahlt der Landkreis dem BZ-Verlag. Möglicherweise handelt es sich dabei um das Fördergeld, dass alles noch bis 30.4.2020 ausgegeben werden muss, weil dann die Förderung des HRM endet.
Wirtschaftsförderung pur !!!
Ein Schelm, der dabei böse denkt - angesichts solcher Aufträge es auch nicht verwunderlich ist,wenn der Herr Chefredakteur persönlich anreist und den Abend für den Herrn Landrat moderiert und sein Regionalredakteur einen derart bemühten Artikel (möglicherweise sogar „freiwillig“) zur Glorifizierung der Politik unseres Landrates (natürlich mit einem schönen Foto) schreibt.
Schließlich haben wir bald die Kommunalwahl, da spielt das Geld offensichtlich keine(für den Einen) bzw. eine wichtige(für den Anderen) Rolle, meint

Ihr
MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

als Mensch und Staatsbürger Deutschlands mit sog. Migrationshintergrund schäme ich mich für die unsägliche Propaganda und unwürdigen politischen Machenschaften der sog. etablierten Parteien beim Versuch die schreckliche Tragödie in Hanau, unter dem Mantel einer Ausländer- und Migrationsfreundlichkeit, für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren. Obwohl nachweislich ein psychisch Kranker und der Bundesanwaltschaft bekannter Psychotiker allein für die schreckliche Tat verantwortlich war, versuchen Politiker ohne Gewissen und Charakter Schuld für diese Tat denen in die Schuhe schieben, vor denen sie die größte Angst haben. Wenn eine abscheuliche Tat seitens eines Migranten, der vermutlich psychisch krank war, geschah - so wurde sehr schnell beschwichtigend das Thema aus der Öffentlichkeit verdrängt. Das, was jetzt von den Funktionären der sog. demokratischen und christlichen Parteien veranstaltet wird, ist m.E. ein inszeniertes Polittheater um dem politischen Gegner zu schaden. Mit dieser Meinung bin ich offensichtlich nicht allein. Schauen Sie was von dem Geschehen hält ein Bekannter, Mitglied der CDU, der jedoch(wie viele anderen einfachen Mitglieder) nicht verblendet ist und nicht Angst um irgendwelche Diäten und Begünstigungen bei einer möglichen Abwahl haben muss:


Sehr geehrter Hr Rakicky,

es freut mich ebenso, dass, Sie in Tagen wie diesen nicht nachlassen. Es ist schon gespenstisch, was Presse und gewissenlose Parteifunktionäre wie ein Pistorius an Verleumdungen, Lügen und Dämlichkeiten abgeben. Wäre dies ein demokratischer Rechtsstaat, dann würden Institutionen wie Strafverfolgung und Justiz gegen solche Hetzer entschlossen eintreten. Daher ist es nunmehr bewiesen, dass die Demokratie in Deutschland um keinen Deut besser ist als in Russland oder China.

Ein Irrer, der sich sogar vor seinen Untaten bei der Bundesstaatsanwaltschaft "qualifiziert", behält den Waffenschein und mordet munter los. In sciencefiles.org wird sein sog. "Manifest" analysiert und weist klar darauf hin, dass der pathologische Befund durchaus auch für Täter aus der xenophoben Weltuntergangsanschauung von Klimaschützern Gültigkeit haben könnte. Ein ideologischer Überbau "Rechtsradikal" hätte ebenso "Klimaschutz" bedeuten können. Oder kurz: andere Täter hätten auf rodende Waldarbeiter oder Flugreisende schießen können.

Die eigentliche Sauerei ist das mediale Ausschlachten von Presse und führenden Politikern. Eine Bekannte aus der Schweiz wie auch meine anderen internationalen Bekannten sehen das genauso.
Daher jetzt nicht nachgeben, sondern erst recht andere Bürger informieren und überzeugen...



Wenn es nämlich um Futtertröge geht, schmeißen die so hochethisch trabenden Christdemokraten der CDU nicht nur ihre Überzeugungen , sondern auch Beschlüsse ihrer eigenen Parteitage über Bord und paktieren in Thüringen auch mit den, die einen sozialistischen Staat einrichten wollen. Die AfD geht gar nicht aber die Kommunisten schon. Gut, dass es Helmut Kohl nicht erleben muss.
Angela Merkel hätte wohl ihren Auftrag als FDJ Funktionärin nicht besser erfüllen können, meint
ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Wieder eine Glanzleistung der örtlichen "Wahrheitspresse".

„Die SPD servierte mit Sigmar Gabriel ihren mit Abstand klügsten Kopf so eiskalt ab…“ oder : „Die CDU verliert gerade ihre Hoffnungsträgerin Annegret Kramp-Karrenbauer.“ Schreibt in der BZ gestern der Chefredakteur Armin Maus.
Der Leser kann hier nur den Kopf schütteln über so viel naive Bemühung ihm die „richtigen Einsichten“ einzutrichtern.
Tendenziöse Berichterstattung ist leider fast zum Markenzeichen der lokalen Funke-Presse geworden. Wenn jemand wissen will was Merkel und ihre Getreuen dem Volk mitteilen wollen oder was „die Obrigkeit“ des Landkreises erreichen will, der bekommt es in dieser „objektiven und unparteiischen Presse „ tagtäglich serviert.
Den Stinkefinger zeigenden Gabriel, den ehem. Pop-Beauftragten und gescheiterten SPD-Vorsitzenden so zu bezeichnen, grenzt an Verachtung der mündigen Leser und die AKK als Hoffnungsträgerin zu sehen kann nur jemand ,der sich jeden Unsinn einreden lässt. Auf solche Wähler konzentrieren sich die Bemühungen der sog. Etablierten Parteien und der kooperierenden Presse. Friedrich Merz, einer der wenigen klugen Köpfe in der CDU, hat das trefflich formuliert als er die Lügenpresse als verzichtbar bezeichnete, da sich der mündige Bürger aus vielen anderen Quellen informieren und sich ein objektives Bild von dem gesellschaftlich-politischem Geschehen machen kann. Viele, besonders jüngere Menschen, sparen sich bereits das Lesen der Tagseszeitung-aus gutem Grund.
Auch in unserem Landkreis versucht die örtliche Presse der „Obrigkeit“ treu bei der Verwirklichung ihrer Vorhaben zu helfen, ohne zu versuchen dem Bürger eine recherchierte und objektive Information zu bieten.
Zu der vom Landrat Radeck geplanten, bezahlten und hoch gelobten Gründung Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH , deren Gesellschaftsvertrag auf schwerwiegende Bedenken bei den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses des Kreistages gestoßen hat, habe ich bereits in meinem letzten Blog ausführlich geschrieben. Heute bestätigen sich die Bedenken der KT-Abgeordneten. Die Funke-Presse bringt einen großen Artikel, der den Appel des Bürgermeisters von Königslutter , den Vertragsentwurf so zu akzeptieren wie er ist, emotional unterstreicht. Ohne sich , evtl. mit Hilfe eines Wirtschaftsanwaltes mit einer Recherche eigene ,möglichst objektive Meinung zu bilden, plappert die Zeitung einfach das, was ihr die offensichtlich „befreundeten Politiker“ diktierten.Die Unzulänglichkeiten des vorgelegten Vertrags hat Herr Pohl,ein langjährig erfahrener und nun vom Landrat kalt gestellter Wirtschaftsfachmann im Landkreis, in seinem Blog trefflich hervorgehoben, so dass auch ein Laie es verstehen muss(www.joerg-pohl-kommentiert.de). Der Vertragsentwurf wurde nicht von einer Fachkanzlei für Wirtschaftsrecht konzipiert, sondern von einer örtlichen Kanzlei ohne diese Kompetenz. Warum? Natürlich hat wahrscheinlich kein einziger KT-Abgeordnete grundsätzliche Bedenken gegen eine gemeinsame wirtschaftliche Förderung im Rahmen des Landkreises. Eine sinnvolle Sache. Aber bitte nicht als eine „Kumpelabsprache“ zwischen dem Landrat und den Hauptverwaltungsbeamten. Gute Verträge machen gute Freunde. Die Ausgewogenheit der Interessenwahrung auf „partnerschaftlichem Miteinander“ statt auf klar definierten Vertragsbestimmungen gründen zu wollen ist entweder naiv oder dilettantisch oder … einfach ein zum Scheitern und Streit verurteilter Unsinn meint
Ihr
MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky