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Selektionsgedanken in Deutschland-wieder?

Die Meldungen überschlagen sich. Bis Sonntagabend seien nach den Angaben der Johns-Hopkins University 58.247 Infektionen in Deutschland gezählt und 455 Menschen sind „an der Krankheit“ gestorben.
Die gute Nachricht ist – es bedeutet eine unter 1%-ge Sterberate unter den Infizierten. Trotz den Horrormeldungen über Sterbefälle bei jungen Menschen, darf man nicht vergessen, dass auch junge Menschen können verdeckte gesundheitliche Risiken tragen, genauso wie die multimorbiden und älteren Menschen.
In Wolfsburg sind in einem Pflegeheim 15 Menschen an oder mit Corona-Virus gestorben und über 70 sind infiziert; wegen Ansteckungsgefahr und Infektionsfällen beim Personal nimmt das Klinikum Wolfsburg keine neuen Patienten mehr auf.
Das Gesundheitssystem in Deutschland, das „so gut vorbereitet“ nach den Worten des Herrn Spahn und der Angela Merkel sei, droht zu kollabieren. Was aber am Schlimmsten ist – es werden bereits ernsthafte Konzepte und Pläne entwickelt, nach welchen Kriterien man eine Selektion unter den Kranken macht. Wer wird behandelt und , wenn nötig,beatmet und wer wird zum Sterben liegen gelassen, bzw. wem man (auch unerbetene) Sterbehilfe „gewährt“.
Das nennt man "Euthanasia medicinalis"!
Erinnerungen an die Selektionsrampe in der dunkelsten Phase der Geschichte unseres Landes werden wach. Diese ernsthaften Gedanken und Pläne werden dabei geschmiedet noch bevor man sich überhaupt in der Situation befindet - und das finde ich sehr bedenklich. Besonders,dass es jetzt so leicht , so selbstverständlich diskutiert und beschlossen wird. Dabei: Noch haben wir die Intensivbetten und noch haben wir die Beatmungskapazitäten, sogar so viel, dass zu uns auch Patienten aus Italien und Frankreich eingeflogen werden! Wenn aber die Situation eskalieren sollte- wer wird zum Sterben verurteilt? Die über 60- , über 70- oder die über 80-jährigen? Die „sowieso Kranken“, die, die in so einem schlechten Zustand sind,dass man an die Genesung nicht mehr glaubt?

Die Rentnergeneration lebt seit Tagen in Angst.

Meine Gespräche mit vielen Menschen aus meiner Umgebung bestätigen es. Dabei sind sie auch enttäuscht und verbittert. Diese Generation, die unter Entbehrungen Deutschland aus den Trümmern wieder aufgebaut hat, die soll jetzt Sterbehilfe erhalten? Sie hat das Recht zu leben verloren? Stellen Sie sich die schwieligen Hände ihrer Großeltern, die so liebevoll die Tränen auf Euren Wangen getrocknet und Euch über die Haare gestrichen haben. Diese Menschen sollen jetzt ernsthaft als "entbehrlich" gelten und lediglich eine Sterbehilfe erhalten?
Als Arzt und Mensch bin ich entsetzt über diese Überlegungen in medizinischen Kreisen. Dabei gibt es dafür sog. objektive Gründe. Tatsächlich gibt es zu wenig Intensivbetten, zu wenig Beatmungsgeräte und zu wenig Schutzmittel um alle Corona-Infizierten entsprechend zu behandeln, wenn sich die Anzahl der schweren Verlaufsformen und Komplikationen unerwartet erhöhen sollte.
Warum ist das so? Warum sind wir jetzt in der Situation, dass das Undenkbare und noch vor einigen Wochen Unaussprechliche jetzt als Realszenario im Sinne einer SELEKTION ernsthaft geplant wird?

Stellen wir doch nur einige einfache Fragen:

1. Wer, welche Parteien und welche Regierung hat das bewährte kommunale Gesundheitssystem als angeblich zu teuer und zu defizitär zur Disposition gestellt?

2. Wer,welche Parteien und welche Regierung hat Ausverkauf der Krankenhäuser und medizinischer Einrichtungen an Privatinvestoren, die ausschließlich Geld verdienen wollen, ermöglicht?

3. Wer, welche Parteien und welche Regierung hat ermöglicht und tatenlos zugesehen, wenn die Produktion lebenswichtiger Medikamente und Schutzmittel, Mundschutz, Schutzkittel etc. in Billiglohnländer verlegt wurde?

4. Wer,welche Parteien und welche Regierung hat ermöglicht und zugesehen,dass sich Krankehäuser und das Gesundheitswesen in eine Gelddruckmaschine für die Aktionäre der Gesundheitskonzerne verwandelten ? Gewinn maximieren und Aufwand môglichst minimieren.

5. Wer, welche Parteien und welche Regierung schaut seit Jahren zu oder es sogar aktiv anstreben, die Zahlen der Krankenhäuser zu verringern und Personal im Dienste „der Wirtschaftlichkeit“ abzubauen?

6. Die Gesundheitsfürsorge für die Bevölkerung ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates – wie wurde und wird diese Regierung der GroKo dieser Aufgabe gerecht?


Angela Merkel und ihre GroKo gewinnt in den Umfragen an Zustimmung, die Opposition ist verstummt, Bürgerrechte (einschließlich des Rechts auf Leben) sind ausgesetzt. Unfassbar! Wer sich die o.g. Fragen stellt, wie würde er dann wohl abstimmen ?– meint
Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Was hat die Corona-Hysterie mit der Politik zu tun?

Die sonderbarsten geistigen Blüten bekommen wir in diesen Zeiten von einigen politischen „Vordenkern“ der GroKo . Der Wissenschaftsminister aus Hannover Thümler(CDU) möchte laut Presseberichten Beamte , hauptsächlich angeblich Lehrer, als Pflegekräfte in den Krankenhäusern einsetzen. Der gute Wissenschaftsminister hatte zwar bislang keine besonderen wissenschaftlichen Fähigkeiten erkennen lassen und ist auch nie einer „normalen“ Arbeit nachgegangen, er hatte die übliche Politikausbildung absolviert und sonst nur Politkarriere gemacht. Er meint also, dass man Lehrer und Beamte als Pfleger einsetzen kann - diese Überlegung zeugt von totaler Unkenntnis und auch abwertender Einschätzung der Pflegetätigkeit. So ungefähr nach dem Motto: „Pflege kann doch jeder machen.“ Im Umkehrschluss können dann auch Pflegekräfte die Beamtenarbeit übernehmen-das wäre vielleicht gar nicht so verkehrt(besonders wenn man an sog. politische Beamten denkt). Die Pflege muss schnell und effektiv arbeiten, was man von den Beamten allgemein nicht behaupten kann. Wir haben uns zwar schon daran gewohnt, dass „Brave Hausfrauen“ oder „Gynäkologinnen“ die Landverteidigung verantworten und auch daran, dass in der GroKo auch solche Totalausfälle wie unser jetziger Außenminister Deutschland in der Welt repräsentieren, bei manchen krassen Unfähigkeitsbeispielen schmerzt das trotzdem noch.
„Die Deutschen Grenzen können nicht geschützt werden.“ Behauptete uns die verbrecherische Dame Merkel als sie 2015 bis zu 2 Millionen vermeintlich Schutz suchenden Migranten ins Land lies. Plötzlich, wenn es um Corona-Maßnahmen geht, erleben wir das Wunder. Die Grenzen können doch geschützt werden! Nur Schade, dass die endlich veranlassten Maßnahmen so löchrig sind. Bei Asylbewerbern sind die Grenzen nicht dicht. Weiter sammeln die „ÖPNV-Schiffe“ der Gutmenschen Migranten aus allen Herrenländern im Mittelmeer auf und sie landen mehrheitlich wohl in Deutschland. Die Grenzen sollen weiter für „Personen , die um internationalen Schutz bitten“, offen bleiben, berichtet das Internet Portal Philosophia Perennis. Das Corona-Virus spielt bei Migranten und Asylbewerbern offensichtlich keine Rolle. Ob krank oder gesund, ob integrationswillig oder nicht. “Wir schaffen das.“ Mit den korrupten GroKo-Politikern , den käuflichen FDP-Brüdern und den weltfremden Grünen wird es ganz bestimmt gelingen.

Eine ungeahnt große Welle der Verunsicherung erhebt sich in der Bevölkerung und die meisten Menschen werden von den apokalyptischen Meldungen richtig überrollt. Ich halte es für reichlich übertrieben und auch von gewissen Interessenkreisen möglicherweise angeheizt. Seriöse Wissenschaftler versuchen auf die Bremse zu treten, einige andere, vor allem die ,die eng mit dem Politbetrieb verbunden sind, geben eher „ Gas“. Es wird reichlich Propaganda gemacht und Menschen angelogen.
Ursprünglich wollte ich mich zu diesem Thema hier nicht detaillierter äußern, da es sich vermeintlich nur um gesundheitliche Problematik handelt und man sollte sie aus der Politik „raus halten“. Zunehmend muss man jedoch den Eindruck gewinnen, dass andere Politisch-wirtschaftlichen Interessen und Einflüsse, ihren Profit aus der Situation zu schlagen versuchen.
Versuchen wir es zunächst mit den Fakten und lassen wir die Menschen sich selbst ein Bild zu machen:

1) Jedes Jahr gibt es sog. Grippe-Zeit, manchmal sog. Grippe-Welle. Hier handelt es sich um nichts Anderes als,dass die Menschen infolge einer Infektion durch Grippe-Viren mehr oder weniger starke , typische und allgemein bekannte Symptome einer „Erkältung“ (Niesen, Husten, Gelenkschmerzen,Fieber, Müdigkeit etc.) entwickeln. Die Meisten erholen sich nach einigen Tagen, einige, besonders alte und sog. multimorbide Menschen, Menschen mit Krebserkrankungen, Menschen die die Abwehrkräfte schwächende Medikamente einnehmen etc. können durch die Influenza Erkrankung, die dann den sog. letzten Tropfen bringt, sterben. Diese sog. Influenza assoziierte Sterblichkeit(Mortalität) wurde in der Influenza – Saison 2017/2018 auf rund 25 000 Fälle geschätzt. Die Sterblichkeit an einer „gewöhnlichen“ Influenza wird vom RKI auf 0,1-0,2% geschätzt.

2) Es gibt eine extrem große Vielfalt von Influenza- Viren in unserer Umwelt und diese verändern ihre Struktur laufend, da sie sonst nicht überleben können, weil der Wirt (lebendes Organismus) sie mit durch eine vorherige Infektion erworbenen Immunität, bei einem erneuten Befall abwehren(töten) kann. Eine Sorte von diesen Viren sind sog. Corona-Viren. Die gab es schon immer und sie sind nur eine „Spezies“ unter vielen.

3) Immer wenn sich ein Virus deutlich verändert, kann es zunächst als bislang unbekannter Angreifer erfolgreich viele Menschen befallen, dort überleben und sich vermehren(was das Ziel, nicht nur von Viren ist). Weil das Virus so erfolgreich ist und kaum ein Mensch hat wirksame Immunabwehr, sind eben viele Menschen in einer kurzen Zeit infiziert und mehr oder weniger krank. Die Sterblichkeit in den schwereren Fällen, die etwas öfter als bei normaler Grippe vorkommen, ist von der Qualität der medizinischen Versorgung und der betroffenen Populationsgruppe abhängig und wird mit 2-4% angegeben. Das heißt, dass 2 bis 4 Menschen von Hundert, statistisch gesehen, infolge der Infektion sterben. Es heißt aber auch, dass über 95 Menschen von Hundert infizierten lediglich eine mehr oder weniger schwere „Grippe“ durchmachen und dann ist alles wieder gut. Komplikationen und Todesgefahr betreffen vorwiegend die geschwächten und alten Menschen mit vielen chronischen oder anderen schweren Erkrankungen. Eine Erkrankung mit 2-4% Sterblichkeit gehört in der Medizin nicht zu den besonders gefährlichen.

Trotzdem!
4) Die Ausbreitung der neuartigen Virusinfektion soll möglichst eingedämmt werden weil so :
A) Das Gesundheitssystem nicht durch eine große Menge Patienten auf einmal überlastet wird.
B) Sich durch durchgemachte und gut beherrschte Infektionen die sog. Herdenimmunität bildet (immer mehr Menschen immun gegen das Virus sind) somit wird die Population in entsprechender Region nicht mehr krank oder nur vereinzelt.
C) Die medizinische Logistik ohne Engpässe gesichert werden kann (Medikamente, Schutzmittel, Desinfektion etc.)
D) Durch Massenerkrankungen die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen alltäglichen Bedarfsartikeln nicht leidet.

Nun, wir alle wissen bereits, dass die GroKo-Regierung die Eindämmung der Epidemie bewusst oder unbewusst „verschlafen“ hatte und die Beteuerungen des Jens Spahn nur eine heiße Luft waren. Andere Probleme – Kampf um Macht und Hinterzimmer Intrigen beherrschten den Politbetrieb. Die Merkel ließ ihrem „multipotenten“ Minister Spahn freie Bühne in der Hoffnung,dass er sich profiliert und Herrn Laschet hilft. Sie will doch, dass der angeblich in bestimmten Bevölkerungskreisen populäre Minister dem Herrn Laschet hilft, zu ihrer neuen Marionette , wie AKK, zu werden. Herr Laschet scheint nämlich Garant für die Fortsetzung der Merkelschen Doktrin der Nationenvermischung zu sein. Erst als sich der gute Minister Spahn in ernster Situation voll in leeren Phrasen verhedderte und die Kritik an seinem Gebrabbel immer lauter wurde, schritt Merkel ein. Das traditionell hörige deutsche Volk quittierte die „königlichen“ Ansprachen wieder mit Umfragen-Zuwachs für die CDU. Dabei ist längst nicht alles so, wie man es zu einer effektiven Eindämmung der Infektionsausbreitung haben müsste.
- Mangel an Schutzmitteln führt zur gefährlichen Rationierung
- Mangel an schnellen Tests – Schnelltest eher weniger zuverlässig, gute Tests werden rationiert und dauern zu lange
- Schlechter Zugang zu Testmöglichkeiten für Infektion
- Fehlende öffentliche Flächendesinfektione-Straßen, öffentliche Räume etc.
- Freier Zugang von möglicherweise Infizierten aus allen Gefahrzonen der Welt – bis gestern (oder noch heute?)
- Somit Abschottung Deutschlands zu spät und immer noch „löchrig“, kein richtiger Einreisestopp wie bei anderen EU-Ländern
- Halbherzige und späte Einschränkung der Übertragungsmöglichkeiten- d.h. Schulen, Restaurants , Bars etc., uneinheitliche Maßnahmen, zu viele Ausnahmen - weil „Föderalismus“ – d.h. jeder macht wie er meint.
- Schutzmittel und Desinfektionsmittel sind Mangelware und Gegenstand von Wucher im Internet – warum müssen diese in sog. Billiglohnländern produziert werden? Diese machen Grenzen zu und die Profiteure der Billiglohnarbeit bleiben plötzlich im Regen – eigentlich ist darin eine gewisse Gerechtigkeit.
- Migranten-Zuzug nicht vollständig gestoppt, weiter werden sie aus dem Mittelmeer gefischt oder von den Inseln nach Europa weiter transportiert
- Ruder halten und Entscheidungen treffen Politiker – d.h. Menschen, die von der Problematik gar keine oder im Besten Fall nur eine ungefähre Ahnung haben… und häufig eigene Interessen verfolgen-wie wenn sie Sitzungen erzwingen auch wenn gesundheitliche Gefahren drohen aber…bestimmte politische Vorhaben schnell durchgesetzt werden sollen.
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Da haben andere Länder konsequent und effektiv gehandelt, ihre Bevölkerung geschützt und die Infektion in den Grenzen gehalten( Südkorea, Taiwan, Vietnam, China, Russland und andere) – natürlich wird unsere Propaganda und Lügenpresse diese Leistung eher herabsetzen.

Wirtschaftlich, entgegen dem ganzen Geschrei, kommt einigen politischen Kreisen die aktuelle Situation vermutlich gar nicht so ungelegen. Abgesehen von den horrenden Gewinnen einiger Branchen (Lebensmittel, Hygieneartikel etc.) kann die schwächelnde Autoindustrie ohne schlechte PR die Produktion stoppen, viele Betriebe überflüssige Arbeitskräfte entlassen und der Markt kann sich von Unternehmen, die sich nur mit billigen Krediten und Tricks über Wasser halten, bereinigen. Natürlich hilft der Staat „systemimmanenten“ Konzernen mit Kurzarbeitsgeld, auch wenn diese Unternehmen vorher Milliardengewinne (s. z.B. Volkswagen AG) einstrichen.
Aber vor allem: Können Sie sich vorstellen, dass man mit so wenig Aufregung den Börsenkrach und Verluste bis 30% in den Aktienindexen so ruhig akzeptieren würde, wenn es das Corona-Virus Covid-19 nicht gegeben hätte?
Dabei wissen, nicht nur die Fachleute, dass die Zentralbank durch ihre fatale Finanzpolitik den Markt seit Jahren unverantwortlich (aus politischen Gründen)mit billigem Geld überflutete, die Wirtschaft und Börse überheizt ist und die Immobilienblase immer größer wurde. Auch hier hilft die öffentliche Corona-„Vermarktung“ notwendige Korrekturen ohne großen Widerstand geschehen zu lassen. Zahlungen für Griechenland, EU-Fond, demnächst Italien, die in Kürze total Pleite ist – wird sich leichter mit Corona-Verständnis beim Volk durchsetzen lassen. Der dumme Deutsche-Steuerzahler wird eben noch etwas länger und mehr für die Königin Merkel und deren politische „Gesäßpfleger“ zahlen müssen meint
Ihr
MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Eine Fraktion protestiert, alle anderen bleiben „brav“.


Eigentlich wollte ich heute über etwas Anderes berichten. Ich wollte über die Frühsexualisierung unserer Kinder, die bereits in der 4.Klasse in den Entbindungssaal geschleppt werden, berichten und darüber, wie leicht man(nicht nur) in Deutschland zum psychisch Kranken werden kann.
Die Braunschweiger Zeitung von heute,mit ihrem Bericht über unsere Kritik an einer, als harmlos dargestellten Aktion unseres Landrates, bringt mich jedoch dazu einige klärende Worte beizusteuern. Es heißt: Das alles sei doch nicht so schlimm gewesen, es ging nur um eine "Information" , die alle anderen Fraktionen willkommen hießen und nur die AfD fand Anstoß daran. Eben- die Unbequemen, die jenigen , die ,die gewohnte "GroKo & Partner Harmonie" stören. So sind dann auch die einzelnen Stellungnahmen von Vertretern der sog. etablierten Systemparteien ausgefallen. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass nicht Wenige, die sich echauffierten, gar nicht verstanden haben um was es geht, bzw. sich nicht die Mühe gaben das Ding zu lesen. Die Zeitung hat sich diesmal sogar um Neutralität bemüht(dafür danken wir), der Autor wurde aber offensichtlich nur einseitig informiert. Daher möchte ich dazu beitragen, dass Sie mehr Fakten erfahren. Also die
Faktenlage:

1. Am 20.Februar 2020 wurde den Kreistagsabgeordneten ein Merkblatt des FORUM Verlags vom 07/2019 zugesandt

2. Hauptthema des Merkblattes – Datenschutz und Verschwiegenheitspflichten der Kommunalvertreter

3. In einem Begleitbrief fordert der Landrat die Kreistagsabgeordneten auf, sich mit dem Merkblatt „vertraut zu machen und ein Exemplar…Empfangserklärung ausgefüllt und unterschrieben…zurückzugeben“

4. Die sog. Empfangserklärung hat es aber in sich. Sie geht über Bestätitigung dessen, dass man das Merkblatt erhalten hatte(was in Ordnung gewesen wäre) weit hinaus und benutzt u.a. Formulierung wie: „mir ist bekannt, dass … Verletzung des Datengeheimnisses strafbar sein können…", die durchaus als versteckte Warnung/Drohung ausgelegt werden können.



Die sich aus den o.g. Fakten für uns ergebenden Fragen sind:

A) Jeder Abgeordnete des Kreistages erhielt bereits am 2.11.2016 bei Mandatsübernahme eine Pflichtenbelehrung gem. § 54 Abs. 3 NKomVG i.V.m. § 43 NKomVG und Verpflichtung der Kreistagsabgeordneten gem. § 60 NKomVG.
Ist diese Belehrung nicht mehr gültig oder was?

B) Warum jetzt, 3 Jahre später und kurz vor der nächsten Kommunalwahl eine erneute Belehrung in Form eines, bereits einige Monate alten Merkblattes von Nutzen sein sollte?

C) Warum reicht dem Landrat nicht eine übliche Empfangsbestätigung von den Kreistagsabgeordneten?

D) Aus welchem Grund und Anlass verlangt Herr Landrat Radeck ,dass die Abgeordneten bestätigen,dass sie das Merkblatt gelesen haben und deren bewusst ist,dass sie sich strafbar machen können …
Es handelt sich dabei immerhin um frei gewählte Mandatsträger, die bereits seit mind. 3 Jahren im Amt sind!

E) In dem besagten Artikel wird argumentiert, dass die Unterschrift freiwillig sei – warum wurde es dann nicht so vom Landrat formuliert und darauf hingewiesen?

F) Die wichtigste Frage? Was wollte der erfahrene Polizist und vor dem nächsten Wahlkampf stehende Landrat mit dieser Aktion erreichen?

Damit sind wir bei dem Kern meines heutigen Blogs. Sie können sich alle vorstellen, dass einige „karrierebewussten“ Mitarbeiter des Landrates mit Argusaugen verfolgen, ob vor allem die ungeliebte AfD nicht etwas preisgibt, was in sog. nichtöffentlichen Sitzungen berichtet und besprochen wurde oder sonst Anlass gäbe den inzwischen gut besuchten Blog zu beschädigen.
Gleichzeitig riskiert ein Landkreisbeschäftigter erhebliche Probleme, sollte der Landrat erfahren, dass die Kreistagsabgeordnete (insbesondere der AfD) Informationen über Vorgänge in der Verwaltung erhalten, die an und für sich obwohl nicht "geheim", der Landrat jedoch nicht möchte, dass sie die besagten Kreistagsabgeordneten erfahren weil es "unbequeme Fragen" von den Abgeordneten nach sich ziehen kann. Dabei ist der Kreistag eine Art Aufsichtsrat der Landkreisverwaltung und somit berechtigt fast alle Informationen zu erhalten. Besonders in der Zeit der bevorstehenden Kommunalwahl und der Landratswahl, achtet man sehr darauf , nur positive Berichterstattung in der Presse zu bekommen. Dann werden Druck- und Veröffentlichungsaufträge für Hunderttausende EUR an die Presse vergeben(s. auch z.B. www.joerg-pohl-kommentiert.de). Umso besser, wenn dann noch in der Drucksache auch schöne Fotos des zukünftigen Wahlkämpfers und positive Berichte glänzen. Eine solche Presse ist natürlich dankbar und überlegt sich zweimal etwas Kritisches zu berichten.
Die unbequemen Abgeordneten kann man „diskret“ warnen und sie mit eigenhändiger Unterschrift bestätigen lassen, dass sie sich möglicher Konsequenzen bewusst sind, wenn sie „zu viel reden“ meint
ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Nanu, Herr Schobert - direkte Demokratie ?

Mehr direkte Demokratie verlangt die Alternative für Deutschland (AfD) in ihrem Wahlprogramm bei wichtigen Entscheidungen, die die Allgemeinheit betreffen. Bislang leider vergebens. Wir haben es erlebt-weder bei der Einführung des Euro, noch bei dem unkontrollierten Zuzug von Migranten 2015 , noch bei der sog. Finanzhilfe für Pleite-Griechenland, noch bei anderen wichtigen Entscheidungen, die die die ganze Nation betreffen, haben es die sog. etablierten Parteien in Deutschland für nötig gehalten, das Volk nach seiner Meinung zu fragen.
Um so mehr freut mich berichten zu können, dass sich Landkreis Helmstedt in dieser Hinsicht am gestrigen Tage von der sonst üblichen politischen Praxis verabschiedet hatte. Der Helmstedter Bürgermeister hat nämlich ein wichtiges Thema, das viele Bürger emotional bewegt ,erkannt und die Bürger zu einem Gespräch eingeladen um mit ihnen zu diskutieren und ihre Meinung zu hören. Ja, Sie ahnen es bereits – ich meine die gestrige Bürgerversammlung im Schützenhaus Helmstedt und Diskussion zum Thema-möglicher Umzug des Gymnasium GaBö nach Königslutter.
Und die Bürger sind in einer großen Anzahl auch gekommen. Der voll besetzte große Saal im Schützenhaus zeugte davon, dass es sich bei der Frage eines ev. Umzugs des GaBö keineswegs um eine Entscheidung handelt, die der Landrat Radeck und ein paar Politiker im Kreistag allein zu entscheiden haben. Herr Schobert, der offensichtlich der Hauptorganisator der Versammlung war, hat dadurch sicher an Popularität gewonnen, war auch geschickt als Moderator aufgetreten- eine eigene Stellungnahme aber nicht abgegeben. Schade. Nichts desto trotz - so soll ein Bürgermeister mit Sorgen und Nöten seiner Bürger umgehen. Auch wir, von der AfD fanden sein Vorgehen, als Ausdruck einer direkten Demokratie, gut. Ich hoffe, er wird sich nun nicht gezwungen sehen zurückzutreten, nur weil ihn die AfD gelobt hatte.

Die Plädoyers der drei Vertreter der einzelnen Gymnasien wirkten leider, bis auf den hervorragenden Vortrag von Herrn Kluge aus Schöningen, nicht besonders strukturiert. Bei Frau Dr.Roy vom Gymnasium Julianum konnte man den roten Faden mit der Forderung, die bestehenden Strukturen nicht zu zerstören und mehr Geld in die Strukturverbesserung der Gymnasien zu investieren, noch eben erkennen. Der Leiter des Gymnasium am Bötschenberg ist wieder einmal „wegen anderer Verpflichtungen“ nicht erschienen und überließ den Vortrag seinem Vertreter, Herrn Jürgens, der offensichtlich nicht seinen besten Tag hatte. Mit seiner Rede-einer Mischung aus ungezielter Aggression und zurückgehaltener Stellungnahme- die Zuhörer eher verstörte. Ich habe ihn eigentlich anders in Erinnerung als er im letzten Jahr bei den Sitzungen des Schulausschusses eindeutig und prägnant, durchaus überzeugend, für den Verbleib des GaBö in Helmstedt argumentierte. Seit dem hat sich offensichtlich Einiges getan und seine Überzeugung verändert hat. Sowohl er als auch sein Vorgesetzter, Herr Jungenkrüger, der bereits bei der denkwürdigen Sitzung des Kreistages am 13.3.2019, vermittelten für mich nicht mehr den Eindruck,dass sie fest hinter dem Standort Helmstedt stehen. Über die Gründe kann man nur spekulieren. Tatsache ist, dass die beiden kurz vor der Pensionierung stehen und… es wurden viele Gespräche mit Herrn Landrat geführt, über deren Inhalt wir nichts wissen.
Ein ganz anderes Kaliber war der Vortrag von Herrn Kluge,Leiter des GAS in Schöningen. Klar und prägnant nannte er das Problem beim Namen. Die Zahlen, die er präsentierte, waren für jedermann verständlich :Im Moment besuchen ca. 750 Schüler das GAS in Schöningen, was eine 4 zügige Struktur und entsprechend hohe Unterrichtsvielfalt und Qualität ermöglicht. Wenn aber die Schüler aus Königslutter (ca.272) nicht mehr nach Schöningen kommen, weil sie eben natürlich auf ein örtliches Gymnasium gehen wollen(ca.272), wird die verbliebene Schülerzahl am GAS(ca.230-240) nicht mehr 3-4 Züge (Jahrgangklassen) ermöglichen und somit wird die Zahl der Lehrer, Kursangebote und der außerschulischen Möglichkeiten sinken oder gar verschwinden. In der Folge ist auch gut möglich,dass die Schüler aus Schöppenstedt und Umgebung (ca. 80-110) doch lieber ein bessere Qualität anbietendes Gymnasium mit mehr Angeboten in Wolfenbüttel etc. wählen, was dann eine weitere Reduktion der Schülerzahl am GAS in Schöningen zur Folge haben würde. Am Ende würde dann ein altwürdiges Gymnasium mit 2 Zügen, eingeschränktem Lehrerkollegium und eingeschränkten Bildungsangeboten einem möglichem Ende entgegen sehen.
Betretene Stille folgte.
Auch die Schülervertreter und die Schulelternräte warnten vor den unabsehbaren Risiken eines solchen Eingriffs in die bestehende gymnasiale Landschaft im Landkreis. Unisono wurde die Forderung erhoben, die für den Umzug und Neubau eines Gymnasium in Königslutter (unrealistisch) geplanten 19 Mio. EUR lieber für die Renovierung und bessere Ausstattung der bestehenden Gymnasien zu investieren.
Die anschließende Diskussionsrunde brachte auch Gegenargumente und Meinungen. Verständlicherweise argumentierten die anwesenden Bürger aus Königslutter, dass ihre Kinder jetzt z.T. 45 Min. für eine Fahrt nach Schöningen im Bus sitzen müssen und warum sollten zukünftig nicht auch Kinder aus Schöningen nach Königslutter fahren. Moderate Stimmen kritisierten in dem Zusammenhang die grottenschlechte ÖPNV mit ihren schlecht organisierten Transporten, die solche extrem langen Fahrten zu verantworten haben. Bei besserer Organisation der Fahrten wäre eine wesentliche Verkürzung der Schülerfahrten möglich. Übrigens, das Thema von überlangen Schülerfahrten ist nicht nur zwischen Schöningen und Königslutter aktuell. Aus eigener Erfahrung kann ich auch von überlangen Fahrten von Schülern aus Helmstedt nach Bahrdorf, Querenhorst etc. selbst berichten– die Kinder sitzen oft sogar eine Stunde im Bus. Zudem sind die Verbindungen so schlecht organisiert, dass bei Nachmittagsunterricht, AGs, Unterrichtausfall etc. ein Elterntaxi unausweichlich ist. Das ist aber ein anderes Thema – leider fasst dieses Problem die Landkreisverwaltung nicht an, statt dessen hört man nur Beschwichtigungen und Erklärungen. Die mehrheitlichen Fraktionen der Altparteien tun nichts.
Viele Bürger zeigten auch Verständnis dafür, dass eine aufstrebende Ecke des Landkreises, nahe an Ballungszentren, gern ein eigenes Gymnasium haben würde. Ein Gegenargument ist aber auch, dass nach einem möglichen Umzug des GaBö, das Gymnasium Julianum sicher nicht alle Schüler aus Helmstedt aufnehmen könnte und somit müssten nicht nur wenige entweder nach Königslutter oder sogar außerhalb des Landkreises ausweichen. Eigentlich schwächt kein vernünftiger Landkreis seine Hauptstatt damit, dass man ihm die Bildungsstätte entzieht.
Kein Landkreisvertreter , Vertreter der Schulbehörde oder gar der Landrat selbst waren anwesend und so blieb eine Erklärung, Argumentation oder Stellungnahme der Verwaltung und des Landrates aus. Schade, die Menschen würden sicher interessiert zuhören. Dass sich so viele Bürger nach der Arbeit versammelt haben, zeugt eindeutig davon, dass die bisherigen Erklärungen und Begründungen der den Umzug anstrebenden Landkreisverwaltung und ihres Landrates die Menschen nicht überzeugten, meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ Prag Jozef Rakicky


Die Diskussion ist noch nicht zu Ende. Noch mal zur Erinnerung: ES IST NOCH NICHTS DEFINITIV BESCHLOSSEN!

Lesen Sie mal den genauen Wortlaut des äußerst knappen Beschlusses des Kreistags am 13.3.2019 und auch wer für den Beschluss (de facto für den Umzug) stimmte und wer dagegen.