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CORONA und die Folgen.


Wenn Sie jetzt an dieser Stelle meinen Kommentar zu den Ereignissen in Stuttgart erwartet haben, muss ich Sie leider enttäuschen. Hieß es in den ersten Stellungnahmen der politisch Verantwortlichen noch, es handele sich vorwiegend um junge Männer aus der Partyszene, hellhäutig und ohne Migrationshintergrund, die spontan einen Zug durch die Gemeinde gemacht hätten, kommt im Laufe der Woche die Wahrheit ans Licht: mittlerweile sind es in Mehrheit doch Migranten aus Syrien, Libyen und Afghanistan, die sich mit der deutschen Polizei und der Rechtsordnung anlegen. Doch beobachten Sie selbst, wie Gutmenschen und der publizistische Mainstream in den nächsten Tagen durch unbequeme Fakten aus den ideologischen Wolkenkuckucksheimen purzeln werden, denn warnende Hinweise hat es schon lange gegeben!

Es scheint auch kein Zufall zu sein, dass die Masseninfizierten und Quarantäne-Unwilligen in Göttingen, Berlin und anderen ,bereits kaum als deutsch zu bezeichnenden Städten, die sich nicht an Verordnungen halten und die Polizei tätlich angreifen, größtenteils sog. Migrationshintergrund haben.

Nach allem, was man so an Lockerungen in der Öffentlichkeit mitbekommt, scheint die erste CORONA-Welle vorübergegangen zu sein: man hat ja -wer sich ein modernes Smartphone leisten kann- eine WarnApp, die wie ein Talisman vor weiteren Seuchenzügen schützt. Mund-Nasen-Bedeckung sehe ich in der Öffentlichkeit kaum noch, und auch in den KVG-Bussen fährt man neuerdings ‚oben ohne‘. Es tritt eine Unbeschwertheit im Umgang mit dem Virus ein, die mir als Mediziner Sorgen macht. Aber Sie wissen als Leserinnen und Leser meines Blogs, dass es ganz egal ist, was man als Fachmann sachlich vorträgt; sofern man nicht zu den Vertretern der sog. „Volksparteien“ gezählt wird, gelten weder Naturgesetze noch mathematische Formeln. Immer frei nach der Melodie: „Meine Meinung steht fest! Bitte, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.“

So wird es die Macher und Entscheider in der CORONA-Krise wenig scheren, dass die angeblich gut gemeinten staatlichen Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Bevölkerung leider ganz massive Auswirkungen auf die Menschen haben.

Über alles betrachtet hatten wir in Deutschland im Jahre 2018 insgesamt ca. 17 Mio. vollstationäre Patienten mit Operationen. Das sind im Schnitt 1,4 Mio. Patienten im Monat. Wie zu erfahren war, sind im März und April 2020 90% aller notwendigen OPs verschoben bzw. nicht durchgeführt worden. Das bedeutet, dass 2,5 Mio. Menschen in Folge von staatlich angeordneten Maßnahmen nicht versorgt waren; sie wurden im März und April nicht operiert, obwohl dies medizinisch notwendig gewesen wäre!

Aufgrund der Einschränkungen der Klinikverfügbarkeiten und Behandlungsmöglichkeiten wurden bei z.B. an Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt Erkrankten Folgebehandlungen entweder abgesagt oder verschoben. Die negativen Wirkungen von unterbrochenen Versorgungsstrukturen für Tumorpatienten, seien es Krebsnachsorge oder auch unterbrochene Vorsorgeprogramme wie beim Brustkrebs, liegen auf der Hand, denn diese Maßnahmen haben ihren Nutzen in langjährigen Studien belegt und sind auf dieser Basis eingerichtet worden. Einseitige und übertriebene Informationspolitik der sog. staatlichen ‚Krisenmanager‘ lassen Betroffene mehr CORONA als ihre eigenen Vorerkrankungen fürchten und Warnzeichen unterdrücken; viele Patienten suchen den Arzt nicht oder viel zu spät auf – man könnte sich ja auch dort mit CORONA infizieren!

Und denken Sie vor allem an die alten und pflegebedürftigen Menschen: schon vor der CORONA-Krise war deren Versorgung in den stationären und ambulanten Einrichtungen verbesserungswürdig, was auch der Bundestag im letzten Herbst festgestellt hatte. Immerhin gibt es in Deutschland 3,5 Mio. pflegebedürftige Menschen, die durch das im europaweiten Vergleich gute Pflegeniveau vor dem vorzeitigen Versterben bewahrt werden (das ist der Grund dafür, dass so viel Geld von der Versichertengemeinschaft aufgewendet wird). Kontaktsperren und die staatlich verfügten Beschränkungen haben aber im März und April das Versorgungsniveau und damit die Versorgungsqualität in Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten sowie bei privat und innerfamiliär durchgeführter Pflege sinken lassen. Ich wage einmal die These, dass die erzwungene Niveauabsenkung viele vorzeitige Todesfälle ausgelöst hat.

Gern zitiere ich in diesem Zusammenhang die Bundeskanzlerin, die schon darauf einstimmte, dass es nach CORONA nicht mehr so sein wird wie vorher. Wie bekannt, hat seit den 50er Jahren eine positive volkswirtschaftliche Entwicklung („Wirtschaftswunder“) in Deutschland auch zu einer um 13 bis 14 Jahre längeren durchschnittlichen Lebenszeit geführt. Das kontinuierlich gestiegene Wohlstandsniveau ermöglichte u.a. zunehmend aufwändige Gesundheitsvorsorge und Pflege. Durch den staatlich angeordneten Lockdown wird die deutsche Wirtschaft -trotz aller Beteuerungen aus der Politik- zukünftig eine negative Entwicklung nehmen. Sinkt aber das Wohlstandsniveau, sinkt auch die Lebenserwartung. Das Robert Koch-Institut (RKI), das dem Bundesgesundheitsminister Spahn untersteht, hat bereits nachgewiesen, dass hohe Arbeitslosigkeit die Lebenserwartung senkt.

Man sollte die Nach-CORONA-Zeit unaufgeregt dazu nutzen, anhand von Zahlen, Daten und Fakten die Auswirkungen der allein wegen des Machterhaltes von Protagonisten der sog. Volksparteien getroffenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Es wäre nämlich wirklich fatal, wenn nicht das Virus, sondern staatliche Schutzmaßnahmen zu einem Verlust an Lebensjahren der Bevölkerung führten, meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Es trifft jeden einmal.


Unser langsam altersschwache Bundesinnenminister Seehofer musste sich heute schmerzlich vom Bundesverfassungsgericht erklären lassen, dass man als Teil der Staatsmacht nicht alles tun und lassen darf, wenn es um die Auseinandersetzung mit Leuten geht, die nicht auf der selbst vorgegebenen Linie des Establishments liegen. Dass die sogenannten "Volksparteien" ihre Probleme mit dem Wählerwillen haben, insbesondere wenn die AfD als stärkste Oppositionspartei im Bundestag sitzt, ist ja hinlänglich bekannt. Deshalb haben die "Volksparteien" ja auch keine Gewissensbisse, wenn sie über Geschäftsordnungen und sonstige interfraktionelle Absprachen die gewählten demokratischen Bundestagskollegen an der Übernahme allen Parteien zustehenden Funktionen und Aufgaben behindern.

Diese Arroganz war es auch, die das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen brachte und weshalb die AfD vor das Bundesverfassungsgericht gezogen ist. Und nicht zum ersten Mal hat das Oberste Gericht gesagt, wo das Grundgesetz klare Grenzen setzt: auch gegenüber der Regierung, auch gegenüber dem Bundesinnenminister.

Während der Coronakrise ist eine Entwicklung eingetreten, die ebenfalls vom Bundesverfassungsgericht unter die Lupe genommen werden sollte. Nämlich, wie sieht es denn mit den Grundrechten aus? Treffen sich kritische Bürgerinnen und Bürger friedlich unter freiem Himmel zu den so bezeichneten "Hygiene-Demonstrationen", werden sie vom Bundestagspräsidenten Schäuble angezählt: ja, man dürfe auch ganz abstruse Verschwörungstheorien vertreten und an Demos teilnehmen. Weil aber nicht auszuschließen sei, dass dabei ein Dummkopf eine schlimme Parole von sich gibt, sollte man sich von derlei Demonstrationen als "anständiger Mensch" fernhalten. Herr Bundestagspräsident, es gab in der DDR auch eine kritische Bürgerbewegung, die nicht mit dem Staat einverstanden war; solange sie im Sinne der BRD demonstrierte, waren es demokratische Protestler. Wenn aber die gleichen kritischen Bürgerinnen und Bürger gegen den Staat auf die Straße gehen, sind es sofort Neo-Nazis. So einfach ist das für das politische Establishment: nur eine reine Zeitgeist- und Definitionsfrage!

Nun gingen am vergangenen Wochenende an vielen Orten Menschen auf die Straße, die unter dem Slogan "Black Lives Matters" gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA demonstrierten. Von Natur aus eher dem linken politischen Spektrum zuzurechnende Menschen, für deren Taten das politische Establishment stets Sympathie empfindet, wurden prompt vom Bundesgesundheitsminister Spahn angezählt, angeblich weil die 1,5 Meter nicht eingehalten wurden. Da hilft es auch nichts, wenn Claudia Roth (GRÜNE) und Saskia Eskens (SPD) unberechtigte Vorwürfe gegen die deutschen Polizistinnen und Polizisten konstruieren, nur um dem linken Spektrum nachträglich moralische "Absolution" zu erteilen.

Es trifft eben alle: sowohl die "Rechten" wie die "Linken", denn es sind die Versammlungsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung, die infrage gestellt werden, und das geht uns alle an! Ich äußere mich als Neurologe nicht zu Fragen des Infektionsschutzes und zu der Sinnhaftigkeit der auf allen staatlichen Ebenen getroffenen Maßnahmen, das können die Politiker der "Volksparteien" viel besser, weil sie sich durch Fachkunde nicht abschrecken lassen. Die Coronakrise wird aber massiv missbraucht, um ohne Rücksicht auf Verluste für die Volkswirtschaft und ohne Rücksicht auf die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger nur Parteiziele und den eigenen Machterhalt durchzusetzen, meint
Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

PS- übrigens , nach dem hervorragenden Polittalent, dem Hinterbänkler der SPD und Sohn des OB in WOB Mohrs, entdeckte jetzt die CDU auch bei der Ehefrau des amtierenden Landrates in Helmstedt(natürlich auch CDU) eine politische Amtsbegabung. In den Bundestag zieht es die Dame, die, obwohl vor 2016 völlig unbekannt, seitdem Herr Radeck Landrat ist, eine bemerkenswerte politische Karriere hinterlegte. Talente braucht die Republik.