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Wie es die Anderen tun.



Vor wenigen Tagen schickte mir ein Bundestagsabgeordneter eine forsch-fulminante Rede der früheren Premierministerin Australiens, Julia Gillard.

Machen wir es kurz: Die Rede mit der Überschrift "Einwanderer, nicht Australier müssen sich anpassen, akzeptieren sie es oder verlassen sie das Land!" ist nichts für Romantiker; aber sie ist vielleicht gerade deshalb vernünftig. An einer Stelle heißt es bei Julia Gillard noch vorsichtig: "Wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt, lernt unsere Sprache." An anderer Stelle klingt es kantiger: "Das ist unsere Nation, unser Land und unser Lebensstil, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all die Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen."

Sodann wird Gillard resolut: "Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch, einen Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: das Recht, das Land zu verlassen."

Dann wissen wir auch warum die Australier keine Ausschreitungen Der „Eventszene“ haben, wie wir in Stuttgart und neulich in Frakfurt.

Recht hat die Dame-meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky