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Bleibt bloß weg - erste Reaktion.

das habe ich selbst nicht erwartet, dass eine Zuschrift auf meinen Beitrag von Heute so schnell kommt. Offensichtlich haben auch andere Bürger die von mir beschriebene negative Erfahrung mit der "Gastfreundlichkeit" und "Bürgernähe" der Radeck-schen Kreisverwaltung gemacht.
Lesen Sie selbst und entscheidenSie, ob Sie die Situation ändern wollen - das können Sie, indem Sie mir am 12.September Ihre Stimme bei der Landratswahl geben. Als neu gewählter Landrat, verspreche ich eine zügige Korrektur der offensichtlich sehr unfreundlichen Situation.


Guten Tag Herr Dr. Rakicky,

knapp und ein wenig gewürzt :-)

Zum Thema: Es hätte wirklich etwas von "dringender Notwendigkeit", eine Art Bürgerbüro einzurichten. Durch die Zerstückelung der Landkreisverwaltung wird das noch offensichtlicher. Und da haben wir dann die infrastrukturelle Komponente. An welchem seiner vielen Standorte gibt es denn ausreichend Parkplätze, sowohl für die Bediensteten als auch für die Bürgerinnen und Bürger, die "nur und ausschließlich" mit Termin hereinkommen, aber ansonsten für gewöhnlich draußen im Regen warten müssen?!
Was ist z. B. mit Alleinstehenden mit Kindern, was mit Bürgern, die einen Anwalt, Dolmetscher, Freund als Zeugen mitbringen? WAs mit einer guten telefonischen Bearbeitung oder sogar einer sachgebietsbezogenen weiteren Bearbeitung? Nichts! Schlichtweg NICHTS!
Daran mag man schon genau erkennen, dass die bestehende Verwaltungsspitze und der von ihr geführte Apparat (das R-System) "im Trockenen" sitzen und sich im wahrsten Sinne einen "feuchten Kehrricht" um die Bürgerinnen und Bürger kümmert.

Zum inhaltlichen Aspekt. Um solche Bürgerbüros einzurichten, bedarf es grundsätzlich einer guten und darauf ausgerichteten technischen Infrastruktur. Und die ist ohne Digitalisierung gar nicht vorhanden, denn dazu müsste ein Informationssystem vorhanden sein, das die Anlage von Vorgängen, die Bearbeitung von Vorgängen und die gesicherte (weil meist strengst datengeschütze) Weitergabe an die relevanten Sachbearbeitungen und zurück ermöglicht, um dann von den "Bürgerschnittstellen" aufgerufen werden zu können, um eine weitere Bearbeitung zu ermöglichen.
Ein Bürgerbüro, das nur Formulare ausdruckt, um sie dann ggf. ausgefüllt per Hauspost an die Sachbearbeitungen weiterzureichen, diese nach Bearbeitung usw. usw. das ist wirklich heutzutage undenkbar und wäre kontraproduktiv. Doch genauso kontraproduktiv ist der jetzige Zustand, wo es gar nichts dergleichen gibt.
Und so macht man weiter wie gehabt und die Bürgerinnen und Bürger können sich ja selbst bemühen, obwohl es wohlwissend noch nicht einmal ein "Online", geschweige denn ein Telefon-Bürgerbüro gibt. Und an der Spitze dieses antiquierten und desolaten UND bürgerunfreundlichen Apparates sitzt ein sich selbst stets lobender Landrat und seine Vorstandsmannschaft, die mir eher den Eindruck vermitteln, Radfahrprofis werden wollen, als dass sie dieses seit Jahren drängende Thema auch nur ansatzweise und Stück für Stück zielgerichtet konkret anzufassen und dann einzuführen. Und Sie wissen ja selbst, was Radfahrprofis auszeichnet. Sie haben eine hervorragende Beinmuskulatur, können wegen der Luftwiderstandswerteverbesserung extrem gut buckeln und sie haben an den Füssen bereits Hornhaut vom vielen nach Unten treten.

Freundliche Grüße
...


Bleibt bloß weg!

könnte man m.E. die aktuellen Zustände in der Kreisverwaltung unter dem jetzigen (noch)Landrat interpretieren. Jedenfalls ging es mir so als ich neulich etwas in der Kreisverwaltung zu tun hatte. Noch vor der Corona-Zeit hatte man beim Betreten des Kreishauses nicht unbedingt das Gefühl willkommen zu sein aber der jetzige Zustand entspricht eher einer streng bewachten Polizeistation (etwaige Assoziationen sind rein zufällig). Obwohl ich bereits viele Male in dem Kreishaus zu tun hatte, überraschte mich die Situation unangenehm. Gleich am Haupteingang ein breiter Tisch und ein Wächter wie ein Kleiderschrank. Dieser Herr hat mich auch gleich "freundlich" angesprochen(ohne unnötige Höflichkeitsfloskeln wie z.B. "Guten Tag" oder Ähnliches). Ob ich ein Termin habe und wo ich denn war etc. Sicher, er hat seine Arbeit getan und man kann ihm wohl kaum Vorwürfe machen, dass er auf "überflüssige" Höflichkeit verzichtet. Schließlich muss er die Verwaltung und Herrn Landrat vor gefährlichen Elementen schützen. Welchen?- das bleibt wohl Geheimnis des Landrates, der das angewiesen hatte. Wenn Sie also etwas im Kreishaus persönlich erledigen müssen, machen Sie sich besser auf diesen Empfang gefasst-unser Landrat weiß, als ehemaliger Polizist, natürlich genau, was er bei der Sicherung seines Amtssitzes tun muss.
Schade nur, dass sich dann eine Institution, die eigentlich für die Bürger da ist und vom Geld der Bürger bezahlt wird, in eine abweisend wirkende Wehr Burg verwandelt. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung können natürlich nichts dafür, sie haben die Anweisungen "von oben" zu befolgen, müssen daher nur hoffen, dass sich dort auch etwas ändert.

Wie Sie vielleicht bereits wissen, ist einer meiner erklärten Vorhaben, wenn ich zum Landrat gewählt werde, genau diese Verhältnisse gründlich zu ändern. Ein Bürger geht schließlich kaum nur zum Spaß zur Kreisverwaltung und darf auch eine schnelle und freundliche Erledigung seiner Angelegenheit erwarten. Am Eingang ein allgemeines Bürgerbüro mit freundlichen Mitarbeitern in ausreichender Besetzung soll schon die meisten Anliegen gleich erledigen, weiterleiten, Information zu allen Angelegenheiten geben und ev. notwendige weitere persönliche Kontakte in speziellen Fragen vermitteln. Mein Ziel ist, dass der Bürger zur Kreisverwaltung wie z.B. in eine Bäckerei geht und zufrieden wieder hinaus kommt.
Davon ist aber die Verwaltung von Herrn Radeck Lichtjahre entfernt.

Wenn Sie meine Vorstellung teilen, helfen Sie mir mit Ihrer Stimme am 12.9.2021, als Ihr neuer Landrat, genau das zu tun!

Ihr Landratskandidat

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky
www.jozef-rakicky-landratswahl.de

Invasion der Wesselmänner.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

das steigende Interesse an hier veröffentlichten Informationen und Meinungen zeigt sich auch in zunehmenden Zuschriften. Neulich hat sich auch ein Einwohner aus Grasleben gemeldet, der zur Reduzierung des Lärms und der Gefährdung in der Magdeburger Str. in Grasleben die Installation eines stationären Blitzeranlage anregte. Ja, das ist sicher auch eine mögliche Maßnahme zur Disziplinierung der fast permanent donnernden LKws durchs Grasleben, allerdings eine noch wirksamere wäre die Abwahl der alteingesessenen Riege der CDU/SPD aus dem Gemeinderat, die die lächerliche Nordumgehung als Lösung des seit Jahren bestehenden Problems in Grasleben als Gipfel der politischen Dummheit, beschlossen hatte. Interessant finde ich auch, dass sich an mich ein Einwohner von der Straße meldete, wo wir beim Plakatieren zunächst angepöbelt wurden und wo meine Kopfplakate in den Staub getreten wurden-das ist die Vorstellung von Meinungsfreiheit und Demokratie einiger Anrainer, die sonst wohl als ganz nette Mitbürger wirken mögen. ich habe in meinem Blog im Juli versprochen mich ,sollte ich gewählt werden, als erste Amtshandlung um die sog. Sudumgehung zu kümmern und das werde ich halten trotzdem,dass es in Grasleben auch solche "Demokraten" gibt. Vernünftige und bodenständige Entscheidungen und Hören auch auf die Argumente der "Anderen" , mehr Bürgernähe und mehr direkte Demokratie ist das, was wir brauchen und das ist auch meine Herzensanliegen, falls Sie mich zum Landrat wählen sollten.
Bemerkenswert und sehr viel Wert ist, wenn sich auch Menschen trauen, die direkte Erfahrungen mit der aktuellen Machtperson im Landkreis haben, nämlich mit dem "noch" Landrat Radeck. Natürlich bekommt man als Abgeordneter und jemand, der wegen des Einsatzes für die Mitarbeiter der Verwaltung Beifall bekommen hatte, auch mal die Sorgen und Klagen der Mitarbeiter zu hören. Herr Radeck stellt sich nach außen hin gern als freundlicher "Teamplayer" dar, nach innen scheint er jedoch ganz anders "zu regieren". Wenn ich mir die eigenen Erfahrungen aus den politischen Sitzungen vor Augen führe, sehe ich den auf Widerspruch mit scharfen Ton und mal auch harsch reagierenden Landrat, der den politischen Gegner auch schon nicht namentlich sondern nur als "da hinten rechts" zu bezeichnen pflegte. Geben wir aber das Wort einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung, der verständlicherweise seinen Namen nicht im Internet lesen will - wir wissen,dass Herr Radeck speziell zur "Verfolgung feindlicher Internetbeiträge" Mitarbeiter beauftragt hatte und die Folgen von Kritik neben Abmahnung auch andere Disziplinarmaßnahmen drohen können. Es ist bereits auch polizeiliche Hausdurchsuchung in einem Fall eines kritischen Mitarbeiters, mit dem er noch zu Beginn seiner "Regentschaft" sehr freundschaftlich in der Zeitung abgebildet wurde, erfolgt, wobei ich hier die genauen Gründe nicht kenne. Vielleicht nimmt der Landrat mal hierzu auch Stellung wenn er wieder einmal seine vermeintliche Offenheit, Teamfähigkeit und seine Fähigkeit auch Kritik zu ertragen, beteuert.
Geben wir aber jetzt das Wort einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung, der mir folgenden Beitrag zuschickte:

Invasion der Wesselmänner.
Keine Sorge, wir werden nicht von Außerirdischen heimgesucht. Bei den „Wesselmännern“ handelt es sich um Plakatwände im Format 3,60 x 2,90 Meter, die immer in der „heißen Wahlkampfphase“ installiert werden, um den Kandidaten den letzten Schub zu verleihen. Mich hat es letztens auf der Fahrt von der Arbeit durch die Stadt beinahe aus der Kurve gehauen, als ich das Plakat unseres derzeitigen Landrates gesehen habe: Gerhard Radeck als aufmerksamer Zuhörer! Wer aus dem „Team Radeck“ hat sich denn den ausgewiesenen Quatsch überlegt? Nach den Photoshop-geschönten Laternenplakaten mit dem treuherzigen Blick aus blauen Augen kommt nun der geduldig zuhörende, abwägende Kandidat ins letzte Aufgebot.

Denn „Teamplayer“ ist man nicht, nur weil man das von sich einfach behauptet, sondern wenn einen die anderen im Team als vollwertiges Mitglied anerkennen! Und dass es mit der Anerkennung und Wertschätzung durch unseren derzeitigen Landrat nicht weit her ist, weiß jedermann, der als Kreistagsabgeordneter seine Aufgabe ernst nimmt. Oder beim Landkreis Beschäftigter ist und nicht zu den "Karrierebewussten" gehört. In den letzten fünf Jahren haben so viele erfahrene Führungskräfte frühzeitig ihren Abschied genommen oder wurden vom Landrat bei vollem Gehalt „kaltgestellt“, wie nie zuvor: Amtsarzt Dr. Worch ist nach vielen Jahren im Gesundheitsamt in die Privatwirtschaft gewechselt; vorzeitiger Abgang der Leiterin des Rechnungsprüfungsamtes, Frau Stuckenberg; aus einem anderen Blog ist zu erfahren, dass der Wirtschaftsförderer Pohl höchstpersönlich vom Landrat gedemütigt wird. Nachdem auch der erfahrene Personalchef den Landkreis verlassen hat, sucht sich meiner Meinung nach der Landrat nur noch Leute aus, die ihm kritiklos applaudieren und alle seine Entscheidungen abnicken. Radfahren ist nicht nur im Wahlkampf der Trendsport in der Kreisverwaltung. Sie wissen schon: nach oben hin buckeln, nach unten hin treten, - Hauptsache, es hilft der Außendarstellung.

Langfristige Entwicklungen stören beim Kampf um die Wählergunst nur; was zählt, ist die kurzfristige Aufmerksamkeit. Erinnern Sie sich noch an die drei „B‘s“ aus dem letzten Wahlkampf: Barmke, Buschhaus, Breitband. Alles nur heiße Luft, da von Landkreis Helmstedt überhaupt nicht gestaltbar. Ich garantiere Ihnen: zum Schuljahresbeginn liegen in den Schulen zwar die Glasfaserkabel, aber trotzdem wird nichts funktionieren. Liebe Eltern schulpflichtiger Kinder: fragen Sie doch schon einmal jetzt nach, ob es im September Luftreiniger in den Klassenräumen gibt. Und wie die Sommerferien genutzt wurden, einen unterbrechungsfreien Schulunterricht angesichts der nächsten CORONA-Welle zu meistern.

Nun aber die Steigerung mit „Wirtschaft“ und „Wohlstand für Alle“ im aktuellen Wahlkampf. Auch hier wieder nur Bla-Bla-Bla. Denn die Wirtschaft folgt eigenen Gesetzmäßigkeiten und braucht keine Bevormundung durch den Landrat. Und der Wohlstand dürfte sich nur bei den Mitgliedern des „Team Radeck“ bemerkbar machen, so wie er in der laufenden Amtszeit seine Rotarierfreundinnen und -freunde bevorzugte und mit Beraterverträgen und Posten belohnte.

Vertrauen Sie nicht den blauen Augen und der vermeintlichen Kompetenz, die Ihnen von den Plakatwänden vorgespielt wird. Es sind immer die selbsternannten „Teamplayer“ gewesen, die den Ruhm für Taten anderer für sich beanspruchen und das Team sofort im Stich lassen, wenn es schief gelaufen ist.



Es bleibt wohl wenig zu kommentieren. Das ganze Dezernat Jugend und Soziales ist eine Fluktuationskatastrophe, wie auch dem Bericht des kommissarischen Geschäftsbereichsleiters vom 29.4.2021 sehr deutlich zu entnehmen ist. Der neue Dezernent konzentriert sich offensichtlich hauptsächlich darauf, immer nur Ja zu sagen wenn Herr Landrat etwas meint und so sieht es dann auch aus-aber das ist wieder ein anderes Thema für mein Blog. Die Personalpolitik anders zu gestallten, Vertrauen und Meinungsfreiheit zu sichern - falls Sie mich zum Landrat wählen-gehört das auch zu den notwendigen Maßnahmen,meint
Ihr
MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky