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Glückwunsch ... mit Einschränkung.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

da ich nach heutiger Aussage des neuen/alten Landrates in der Zeitung davon ausgehen kann, dass er unseren Blog aufmerksam verfolgt, kann ich ihm im Namen des KV AfD Helmstedt zu seiner Wiederwahl auf diesem Weg gratulieren. Demokratisch, auch wenn mit einer lautstarken politischen Klatsche , hat Herr Radeck seinen Posten mit 520 Stimmen Vorsprung am Ende verteidigt. Dieses extrem knappe Ergebnis führt Herr Radeck in der Zeitung und Online-Nachrichten auf die Empfehlung der AfD und ihres Landratskandidaten Dr.Jozef Rakicky, ihn nicht zu wählen, bzw. seinen Gegenkandidaten zu wählen, was ihn nach eigener Aussage sehr "verärgerte".
Hier irrt sich jedoch Herr Radeck und zeigt anschaulich in welchen Kriterien und Dimensionen er die Geschehnisse um sich herum wahrnimmt. Nicht er, nicht seine eigenen verfehlten politischen Entscheidungen und Handlungen waren schuld daran, dass nur dank dem Nicht-Wahlkampf seines Konkurrenten Fricke, er weiter im Amt bleiben kann. Wenn nämlich Herr Fricke auch nur eine Prise Charisma an den Tag gelegt und seinen Wahlkampf nicht gefühlt zwischen Sofa und Kühlschrank geführt hätte, wäre heute Herr Radeck bereits Polit-Pensionär. Die AfD sei schuld, wenn man dem so siegessicheren Landrat den Tag "vermasselte".
So ist es aber nicht, sehr geehrter Herr Radeck. Die AfD hat nur geholfen ihre Politik , Ihre vielen Fehlentscheidungen und selbst verursachten Probleme transparenter zu machen. Der Wähler selbst konnte sich so eigene Meinung bilden und ein großer Teil wollte die Ära Radeck aus gutem Grund beenden. Die politische Ohrfeige sollte Herr Radeck lieber ernst nehmen und in seiner zweiten und letzten Amtszeit lieber weniger parteipolitisch und mehr nach Sachlage Entscheidungen treffen. Dann bleibt von seiner zweiten Amtszeit mehr als der schale Beigeschmack seiner knappen Wiederwahl. Wir bieten unsere Unterstützung und konstruktive Zusammenarbeit an. Dafür müssen jedoch offene, transparente und ehrliche Diskussionen der Volksvertreter im Kreistag und den Ausschüssen ,ohne pauschale Ausgrenzung, möglich werden. Es muss auch statt Geldverschwendung für "Geschenke" und unnötige Stabsstellen etc. eine solide mittel/langfristige Haushaltsplanung zum Schuldenabbau und Schaffung der finanziellen Räume für sinnvolle Investitionen erstellt werden, genauso wie
eine transparente Personalpolitik, die auf einem mittelfristigen Personalkonzept (erarbeitet z.B. von einem Personalausschuss) unter einer fortlaufenden Aufgabenkritik ,beruht.

Einige weitere wichtige Sachthemen, die angefasst und GELÖST werden müssen :
- Arztversorgung im Südkreis und ÖPNV
- Instandsetzung, Renovierung und Ausstattung der Kreiseigenen Schulen
-Kostenlose Schülerbeförderung und Freigabe der Schulbezirke der Gymnasien
-Gymnasium in Königslutter aber keine Wegnahme GaBö aus Helmstedt
-Buschhaus
-auch schwierige Diskussionen in öffentlichen Sitzungen führen ,wie z.B. Schulentwicklung etc.

Der alte/neue Landrat hat es in der Hand ob er diesen Weg gehen will. Wir sind gesprächs- und kooperationsbereit und … wir bleiben dran,
meint. Ihr
MUDr.PhDr,/Univ.Prag Jozef Rakicky