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Die neue Inquisition in Deutschland.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

anbei zunächst ein Beitrag meines hochverehrten Kollegen Dr.Spengler, ich war einige Wochen "außer Gefecht" - werde mich aber demnächst mit eigenem Beitrag melden.

Zu dem Beitrag Dr.Spengler:

Zugegeben, die Scheiterhaufen auf den Marktplätzen lodern (noch) nicht so wie im Mittelalter, als diejenigen, die nach Meinung der damals Herrschenden unbotmäßig waren und nicht dem Dogma der seinerzeit angeblich unfehlbaren Kirche gefolgt sind, gefoltert und schließlich bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. Auch damals wurden Schuldige gesucht, wenn das Vieh des Nachbarn krank wurde, wenn der Hagel die Ernte verdorben hatte. Es reichte auch oft schon aus, dass jemand lesen konnte, um als Ketzer verurteilt zu werden und durch Inquisitoren und ihre Büttel gefoltert und ermordet zu werden.

Ganz ähnlich war es übrigens in den 30-er Jahren in der Hochzeit des Stalinismus in der Sowjetunion. Zweifel an der "LInie", kritische Bemerkungen zu Entscheidungen des großen Führers, aber auch schlicht Denunziationen von Neidern führten fast unweigerlich zu strengsten Bestrafungen, nicht selten zur Ermordung.

Nicht zu vergessen die Zeit des Faschismus in Deutschland von 1933 -1945, in der ebenfalls Hunderttausende von Andersdenkenden gnadenlos verfolgt, eingekerkert und ermordet wurden.

Der Grundgedanke war immer der Gleiche, nur die Vorzeichen waren anders. Waren es in der Sowjetunion unter Stalin die sog. Trotzkisten oder die "Abweichler" oder die angeblichen Agenten fremder Mächte, so waren es in Deutschland unter Hitler vor allem die Kommunisten und die Angehörigen der sog. jüdischen Weltverschwörung, die an allem Schuld waren und ausgerottet werden mussten. Und immer gab es die große eingeschüchterte und daher schweigende Mehrheit...

Man sollte meinen, dass diese unseligen Zustände und diese primitiven Denkstrukturen aus dem Mittelalter und aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts heute ein für alle Mal überwunden seien. Schließlich leben wir in einem Land, welches seinerzeit neben Frankreich zu den Hauptorten der Aufklärung zählte. Schließlich leben wir angeblich im besten und demokratischsten Deutschland, welches je in der Geschichte existiert habe.

Ist dem wirklich so ? Ich habe angesichts der Atmosphäre, die in diesem Land durch Politiker jeglicher Couleur geschürt wird, zunehmende Zweifel.
Es gibt das offenkundige Problem, dass die Infektionen mit COVID und die Komplikationen durch COVID nicht so einfach in den Griff zu bekommen sind. Das ist die Realität, die nicht bestritten wird.
Was aber meiner Meinung nach unverzeihlich ist, das ist der Umgang mit diesem Problem durch die Politiker in diesem Land.

Nehmen wir das Beispiel der COVID-Impfung, die ja immer noch und unverdrossen als das Allheilmittel gegen COVID angepriesen wird. Wir wissen inzwischen, dass dem leider nicht so ist. Es gibt Geimpfte in Größenordnungen, die entweder gar keinen Impfschutz entwickeln oder aber deren Impfschutz nur erschreckend kurz anhält. (Der Autor dieses Beitrages hat übrigens selbst eine kleine Gruppe von doppeltgeimpften Gesunden in der Altersgruppe von 40 - 55 überwacht, deren Antikörper-Status 6 Monate nach der Impfung sich um den Faktor 10 unterschieden hat.)
Demzufolge gibt es eine zunehmende Zahl an den sog. Impfdurchbrüchen, besser sollte man von Impfversagen sprechen. Von diesen "Impfdurchbrüchen" sind unglücklicherweise, aber medizinisch durchaus nachvollziehbar, ausgerechnet die Menschen betroffen, die in der Altersgruppe ab 60 Jahre und aufwärts sind. Leider nimmt auch die Zahl der Menschen aus dieser Altersgruppe drastisch zu, die trotz Doppelimpfung auf den Intensivstationen landen und/oder sterben. In diesem Zusammenhang sollte unbedingt erwähnt werden, dass seit Beginn des Jahres 2021 mehr als 5000 Intensivbetten in Deutschland gestrichen worden sind. Und dann reden Spahn und Co. mit aufgesetzt besorgter Miene davon, dass angeblich die Intensivbetten nicht mehr ausreichen würden, um alle Patienten versorgen zu können.

Thema: Impfung von Kindern ab 5 Jahren mit COVID-Impfstoff

Obwohl bis heute noch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission vorliegt, wird auf die Eltern eingetrommelt, ihre Kinder impfen zu lassen. Man muss dazu wissen, dass bei Kindern und Jugendlichen COVID-Infektionen (wenn sie den überhaupt bemerkt werden), ausgesprochen harmlos verlaufen. Die Sterblichkeitsrate bei Kindern und Jugendlichen durch COVD ist in Deutschland annähernd 0 ! Die Häufigkeit an Herzmuskelentzündungen nach COVID-Impfung ist allerdings ausgerechnet bei Kindern und Jugendlichen besonders häufig.

Obwohl mehr als 68 % der Menschen in Deutschland 2-fach geimpft sind (im Gegensatz zu der Zeit vor genau einem Jahr), explodiert die sog. Inzidenz, die allerdings ohnehin nichts ausssagt über das wirkliche Krankheitsgeschehen. Dennoch wird mit diesem Begriff den Menschen Angst eingejagt. Angst jedoch ist immer ein schlechter Ratgeber, sie dient den Herrschenden derzeit aber dazu, die Bevölkerung zu ducken und zu disziplinieren. Wer Angst hat, lässt alles mit sich machen, denkt nicht nach und stellt keine Fragen. Also: der richtige Untertan.

Und da ja auch immer ein Schuldiger herhalten muss (siehe oben): hier ist er, der Ungeimpfte ! So wird es von der Politik, den regierungshörigen sog. Wissenschaftlern und natürlich von den Lohnrednern und -schreibern der Regierung dem Volk eingebläut. Möglichst verschwiegen wird die Tatsache, dass Geimpfte den COVID-Erreger in gleicher Weise übertragen wie Ungeimpfte. Fast noch gefährlicher ist der Fakt, dass Geimpfte sich in falscher Sicherheit wähnen und sich demzufolge unvorsichtiger verhalten.

Aber das spielt in der derzeitigen, fast unerträglichen Propaganda keine Rolle. Gehetzt wird gegen die Menschen, die Vorbehalte gegen die COVID-Impfung haben, aus welchen Gründen auch immer. Der Autor dieses Textes hätte sich nie träumen lassen, dass in diesem Land jegliche ethische Grundsätze verworfen werden. Sogenannte Ethiker erklären ungestraft, dass jene, die sich nicht impfen lassen wollen, hart bestraft werden müssen und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden sollten.
Es ist unglaublich, dass jeglicher wissenschaftliche Meinungsstreit in der Medizin bezüglich COVID rigoros unterdrückt wird. Es gibt in der Wissenschaft niemals nur die eine und ausschließliche Wahrheit ! Wissenschaft lebt geradezu vom Meinungsstreit und vom Abwägen aller Gedanken und Meinungen.

Der Autor hätte es sich nicht träumen lasssen, dass Grund- und Persönlichkeitsrechte bedenkenlos über Bord geworfen werden, wie es in diesem Land gerade passiert. Und er hätte sich nicht träumen lassen, dass der bis vor Kurzem vielbeschworene Datenschutz plötzlich nichts mehr gilt.

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs einen angenehmen Tag. Lassen Sie sich nicht das Nachdenken verbieten !

Dr. Spengler