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Das vergessene Ahrtal.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

anbei ein weiterer Beitrag von einer unserer Parteifreundin:

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn der Fokus nach wie vor auf dem Ukraine-Russland Konflikt liegt, den „damit verbundenen“ steigenden Preisen und auch am Rande ein bisschen Corona, möchte ich diesen Beitrag der schon fast vergessenen Flutkatastrophe im Ahrtal widmen. Unvorstellbare Wassermassen haben in der Nacht vom 14. auf den 15.Juli 2021 die Region Trier und das Ahrtal in der Eifel getroffen. Die Folgen: 134 Tote, unzählige Verletzte und Schäden in Milliardenhöhen. Groß waren die Mitleidsbekundungen und Versprechungen von der Regierung. Man würde den Menschen helfen und sie keinesfalls vergessen. Doch genau das ist passiert. Finanzielle Hilfen seitens des Staates blieben bis heute aus, selbst ein Großteil der privaten Spendengelder wurden bislang noch nicht ausgezahlt. Bei der Aktion „Deutschland hilft“ kamen gut 157 Millionen Euro zusammen, die noch immer auf dem Konto liegen und dort vorerst auch bleiben. Und das, obwohl unser heutiger Bundeskanzler Scholz versprach, es soll alles schnell und unbürokratisch ablaufen. Aber genau an der Bürokratie scheint die Auszahlung zu scheitern. Das Grundproblem sei wohl das komplizierte Spendenrecht. Die Hilfsorganisationen müssen sich dabei eigentlich am Sozialhilfesatz orientieren, wirtschaftliche Hilfsbedürftigkeit müsse genauestens geprüft werden.

Mir wird schlecht, wenn ich tagtäglich höre, wie gefordert wird schwere Waffen in die Ukraine zu liefern, es aber unmöglich war, mehr als drei Bergepanzer ins Ahrtal zu entsenden. Unsere achso pazifistischen Grünen sind mit ihrem „Waffen, Waffen, Waffen“-Gebrüll ganz vorne mit dabei. Ganz besonders Herr Anton Hofreiter, der selbst den Wehrdienst verweigerte und soviel Ahnung von Kriegsführung hat wie der Hahn vom Eier legen. Wieder ein gutes Beispiel, dass Satire keine Grenzen kennt.
Mir wird schlecht, wenn ich höre, dass mehrere Milliarden in die Ukraine gesendet werden sollen und hierzulande die Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.
All diese Verantwortlichen (Baerbock, Habeck, Scholz etc.) sind nichts weiter als Passdeutsche. Sie besitzen zwar ein deutsches Ausweispapier, aber nichts, was einen Deutschen ausmacht. Werte wie Haltung, Charakter, Tapferkeit, Loyalität, Verbundenheit und die Liebe zu seinem Land sind ihnen fremd. Alles, was sie tun, schadet Deutschland.

Seit einiger Zeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, Innenmenister Roger Lewentz sowie gegen die damalige Umweltministerin Anne Spiegel. Die Ministerpräsidentin wie auch der Innenmenister wollen nichts davon mitbekommen haben, dass die Landesanstalt für Umwelt schon am Nachmittag des 14. Juli Rekord-Pegelstände von mehr als 5 Metern für die Ahr vorhergesagt hat. Dreyer und Lewentz waren ihren Aussagen zufolge auch nicht darüber unterrichtet worden, dass die Leiterin dieser Umweltbehörde in einer breit gestreuten E-Mail unter anderem an den Staatssekretär der Umweltministerin Spiegel um 18.44 Uhr unmissverständlich feststellte : „ Hier bahnt sich eine Katastrophe an!“. Aufrgrund dieser Informationen steht Anne Spiegel ganz besonders im Fokus. Ihr war wegen eines SMS Wechsels mit einem Mitarbeiter vorgeworfen wurden, in der Flutnacht im Juli 2021 vor allem auf ihr Image bedacht gewesen zu sein. Ihre größte Sorge war, dass sie eine Mitschuld tragen und zur Verantwortung gezogen werden könnte. „Das Blame Game (also die Schuldzuweisung) könnte sofort losgehen, wir brauchen ein Wording, dass wir rechtzeitig gewarnt haben....“ waren die Worte, die sie an ihren Pressesprecher Brück versendete.
Die Grünenpolitikerin, damals für den Hochwasserschutz und Hochwasserprognosen zuständig, ließ noch am 14. Juli per Presseerklärung ihre Einschätzung verbreiten, in Rheinland-Pfalz drohe KEIN Extremhochwasser. Dabei hatte ihre eigene Umweltbehörde, das Landesamt für Umwelt, zu diesem Zeitpunkt schon längst extreme Pegelstände vorhergesagt, die weit über den Werten früherer Jahunderthochwasser lagen. Auch als im Laufe des Abends bekannt wurde, dass im Ahrtal schon Menschen von Campingplätzen mit Hubschraubern über die Luft evakuiert werden mussten, korrigierte Spiegel ihre verharmlosende Erklärung nicht. Stattdessen dinierte sie seelenruhig mit einem Parteifreund in einem Restaurant und ging anschließend nach Hause ohne weiteren Kontakt zu Krisenstäben oder den Fachbehörden ihres Ministeriums zu halten. Begründet wurde das Schweigen des Umweltministeriums im Nachhinein damit, dass dieses Resort nicht für den Katastrophenschutz zuständig sei.

Wer glaubt, dass dieses Verhalten an Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit nicht zu überbieten sei, der irrt. Gerade mal 10 Tage nach dem furchtbaren Unglück gönnte sich Spiegel, die ja so fassungslos und betroffen war und den Menschen ihr aufrichtiges Mitgefühl aussprach, einen entspannten Urlaub in Frankreich. Wie nicht anders zu erwarten, geriet sie damit ins Kreuzfeuer der Medien und das zu Recht. Um das angeschlagene Image zu retten folgte ein öffentlicher Auftritt, für den man sich nur fremdschämen kann. Mit aufgesetzt betrübter Mine gibt sie folgende Rechtfertigung für ihren Urlaub ab: „Ich mache jetzt einen ungewöhnlichen Schritt, zu dem ich mich entschieden habe. Ich werde Ihnen jetzt ein paar private Details nennen. Mein Mann hatte im März 2019 einen Schlaganfall. Die Coronapandemie war für uns als Familie mit vier kleinen Kindern eine wahnsinnige Herausforderung, die unsere Kinder mit deutlichen Spuren versehen hat... (So wie es Millionen Deutschen auch erging, die aber kein monatliches Bruttoeinkommen von 20.000 Euro haben. Im übrigen stammt diese Pandemie doch von euch!)... Das hat unsere Familie über die Grenze gebracht und wir waren wirklich an einem Punkt, wo wir für uns als Familie Urlaub gebraucht haben.... (134 Tote und Milliardenschäden und ihr habt Urlaub gebraucht ?!?!).... Weil wir einfach nicht mehr konnten und es war für mich eine sehr schwere Abwegung, die ich mir auch nicht leicht gemacht hatte, zwischen Verantwortung als Ministerin und der Verantwortung als Mutter von vier Kindern, die nicht gut durch die Pandemie gekommen sind. Und deshalb haben wir uns als Familie entschieden, am Sonntag den 25. Juli in den Urlaub zu fahren.“ Noch einmal, das war 10 Tage direkt nach der Flutkatastrophe! „Und das war ein Fehler, dass wir so lange in den Urlaub gefahren sind. Ich war aber während des Urlaubes immer erreichbar, ich habe Telefonate geführt und ich habe mich immer informiert.“ Na da können wir ja beruhigt und dankbar sein. „Und wenn es irgendeinen Anlass gegeben hätte den Urlaub abzubrechen, dann hätte ich das auch sofort getan. (Wie den Restaurantbesuch am 14.07.?) „Ich möchte mich für die Fehler ausdrücklich entschuldigen.“ Mit diesem Auftritt wurde uns wieder einmal verdeutlicht, welche Negativauslese an Politikern wichtige Ämter in diesem Land besetzen. In dem besten Deutschland aller Zeiten. Zwar ist Frau Spiegel mittlerweile als Familienministerin zurück getreten, allerdings lediglich aufgrund des politischen Drucks. Von eigenen Fehlern in der Mitteilung ihres Rücktritts keine Spur.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter, aber passieren wird das, was immer passiert. Es werden keine Konsequenzen folgen für diejenigen, die eine sehr große Mitschuld an dem Tod von 134 Menschen tragen.

Folgendes Zitat von Konrad Adenauer ist meiner Meinung nach sehr zutreffend für die Bürger, die diesen Menschen weiterhin ihr Vertrauen schenken: „Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht. Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur nicht der Dummheit.“

Haben Politiker Charakter?

Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs,
die Unverschämtheit einiger Politiker ist allgemein genügend bekannt. Dass sie nicht nur die sog. große Politik, sondern bis nach unten in die kommunale Ebene der korrupten Altparteien reicht, wurde bislang eher verdrängt.Mein geschätzter Kollege Dr. Spengler hat in seinem unten befindlichen Artikel penibel und mit seiner beneidenswerten Präzision die Einzelheiten aufgelistet, die die Idee, den eklatanten Mangel an Ärzten im Landkreis zu beseitigen, in das wahre Licht rückt. Nicht nur heften sich die Widersacher dieser Idee jetzt selbige als eigene Initiative an die geschwellte Brust, sie haben es nicht einmal für nötig gehalten zu erwähnen, dass letztendlich die Bürgerinitiative von engagierten Bürgern sie zum Handeln förmlich gezwungen hatte. Wir haben erfahren, dass seitens der CDU Einiges unternommen wurde um diese Bürgerinitiative zu stoppen, die SPD und die Grünen versuchten sogar beide die Bürgerinitiative in ihre Parteien zu locken und das Projekt sicher als eigenen Verdienst zu verkaufen - das würde sich ja vor der Landtagswahl den Bürgern sicher gut präsentieren lassen. Schmutziger geht es wohl kaum.

Der nachfolgende Beitrag eines unseres Sympathisanten erläutert noch seine Sicht auf diese Angelegenheit. Ich wünsche Ihnen eine gute Entscheidung bei der Wahl in den Landtag am 9.Oktober 2022
Ihr
MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky





„Dem Ärztemangel gemeinsam entgegenwirken“



Liebe Leserinnen und Leser,



diese Überschrift dürfte wohl jedem, der den Helmstedter Sonntag heute gelesen hat, direkt ins Auge gesprungen sein. Ein Artikel, in dem von einem medizinischem Versorgungszentrum geschrieben wird und das sogar direkt auf der Titelseite. Um es inhaltlich kurz zusammen zu fassen, in dem Artikel steht, dass die Lage bezüglich der ärztlichen Versorgung jetzt schon angespannt ist und man mit gemeinsamer Kraft eine Lösung finden muss, so unser Bürgermeister Wittich Schobert(CDU), der diese Meinung mit dem Landrat Gerhard Radeck(CDU) teile. Deshalb haben diese Beiden sie "die Idee bekommen", in Helmstedt ein Ärztehaus entstehen zu lassen. Das Angebot eines zentral gelegenen Versorgungszentrums soll auch dazu beitragen, dass sich sowohl Haus- wie auch Fachärzte dort neu in Helmstedt ansiedeln.

Man könnte wirklich froh darüber sein, dass wir einen so fürsorglichen Bürgermeister wie auch Landrat haben, denen die Gesundheit und eine gesicherte ärztliche Versorgung ihrer Wähler am Herzen liegt. Allerdings war diese Idee so gar nicht ihre eigene. Ganz im Gegenteil, vielmehr wollte man von dieser Sache bis vor kurzem nichts wissen. Trotz vieler Argumente und diverser Lösungsvorschlägen war das Thema der ärztlichen Versorgung im Landkreis Herrn Schobert wie auch Herrn Radeck nicht nur herzlich egal, sie waren klar dagegen!

Viele von Ihnen erinnern sich bestimmt noch an die Bürgerbewegung, die sich in Form einer Unterschriftensammlung für ein medizinisches Versorgungszentrum mit der Kommune als Träger eingesetzt hat. Diese Aktion wurde im Dezember 2021 ins Leben gerufen, es gab verschiedene Artikel wie auch Radioberichte in den Lokalmedien der Funke-Presse, wo die Haltung dieser beiden Herren eindeutig war. Herr Radeck selbst hat der Braunschweiger Zeitung folgendes gesagt „Wir als Landkreis werden nicht als Betreiber eines medizinischen Versorgungszentrums eintreten. Wir verweisen auf die Investitionshilfen des Landkreises von bis zu 30.000 Euro je Arzt, der sich im Landkreis neu ansiedeln möchte.“

Von der Initiatorin der Bürgerinitiative selbst war zu erfahren, dass es von Anfang an seitens des Landratsamtes ausschließlich Gegenwind gab. Die Aktion wurde nicht nur ins Lächerliche gezogen sondern auch auf verschiedene Arten wurde versucht sie zu boykottieren wie auch die Initiatorin selbst einzuschüchtern. Zu dem Zeitpunkt war man sich wohl dessen nicht bewusst, wie gut die Unterschriftensammlung von den Bürgern angenommen wird, denn die Listen füllten sich innerhalb kürzester Zeit, sodass man nach zwei Monaten bereits über 4000 Unterschriften zusammen hatte. Das bekamen auch diverse Parteien mit und wollten auf den fahrenden Zug aufspringen um die Aktion für ihre Zwecke zu nutzen. Nicht verwerflich, wenn man es denn tatsächlich ernst meint und eine gute Sache unterstützen möchte. Was aber hier passiert, ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten. In dem Artikel kein einziges Wort von einer Bürgerbewegung, die den Stein ins Rollen gebracht hat, kein Wort mehr darüber, dass man ein MVZ für ausgeschlossen hielt. Vielmehr wird es nun zu Propagandazwecken benutzt und als eigene Idee verkauft um sich für die Wahl gut zu positionieren. Das ist erbärmlich und zeigt einmal mehr, wie charakterlos unsere Politiker der Altparteien sind. Wenn man keine eigenen Ideen hat, dann klaut man eben welche. Nicht das erste mal.

Und ob es am Ende tatsächlich umgesetzt wird, bleibt offen. Noch wurde keine entsprechende Vorlage dazu erstellt, es kann sich also auch wieder nur um leere Versprechungen handeln, die die Bürger besänftigen soll. Immerhin wäre es nichts Neues, wenn ein Versprechen nach der Wahl nicht gehalten wird. Auch wenn dies seitens der Altparteien sehr, sehr selten vorkommt (Ironie off).

Mit der Idee ein MVZ in kommunaler Trägerschaft zu errichten hat die Bürgerbewegung das Rad nicht neu erfunden. Diese war bereits Teil des Wahlprogramms der AfD für die Kommunalwahl 2021. Auch war es die AfD, die im Kreistag als erstes den Antrag eingereicht hat, die Planung eines medizinisches Versorgungszentrums aus finanzieller und logistischer Seite zu prüfen. Allerdings, weil es eben aus der „falschen“ Partei kam, wie der Mainstream-Deutsche sagen würde, bekam das Ganze so gut wie keine Aufmerksamkeit. Auch systemhörige Presse überging servil dieses wichtige Thema bei ihren Berichten aus dem Kreistag. Das wurde durch die Bürgerbewegung erreicht und auch, dass man sich damit nun in den Gremien beschäftigt. Durch wessen Verdienst auch immer, wenn am langen Ende dann tatsächlich ein MVZ in Helmstedt steht, dann wurde das Ziel erreicht. Aber es sollte nicht vergessen werden, dass ohne den privaten Einsatz einiger engagierter Bürger, denen es wirklich wichtig ist die Situation für die Zukunft für uns alle zu verbessern, noch immer nichts in dieser Richtung passiert wäre

Ehre, wem Ehre gebührt oder Das dreiste Plagiat


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

bisher habe ich es vermieden, Artikel in der Pseudozeitung, die jeden Sonntag ungefragt in die Briefkästen gestopft wird und deren Mitherausgeber der hiesige CDU-Funktionär Schobert ist (was nicht unbedingt ein Ausweis von Qualität sein muss), zu kommentieren. Das hieße ja, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Heute allerdiings muss ich eine Ausnahme machen. Anlass ist der Artikel auf der Titelseite der heutigen Ausgabe, in dem allen Ernstes behauptet wird, dass der o.g. Herr Schobert gemeinsam mit dem Hauptverwaltungsbeamten Radeck nunmehr die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Helmstedt in Angriff nehmen will. Sogar ein Grundstück wurde schon ausgesucht.

Grundsätzlich lässt sich gegen die Gründung eines MVZ nichts sagen, wenn es damit gelingt, den unter anderem auch von mir öffentlich thematisierten Mangel an haus- und fachärztlicher Versorgung im Landkreis und in der Stadt Helmstedt, der in den kommenden Jahren absehbar noch zunehmen wird, zu vermindern bzw. abzumildern.

Dem Leser wird leider aber Folgendes vorenthalten: der erste relevante Anstoß zur Gründung eines kommunalen MVZ kam vor einem knappen Jahr, und zwar von dem Herrn Dr. Rakicky. Dr. Rakicky hat bereits im Frühsommer 2021 sehr pronounciert diese Idee propagiert und in seinen Auftritten im Rahmen der Landratswahl 2021 den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises versprochen, sich im Falle seiner Wahl zum Landrat prioritär um die Schaffung eines solchen MVZ zu kümmern. Ich habe mir sagen lassen, dass diese Gedanken und dieses Projekt von dem damaligen und heutigen Hauptverwaltungsbeamten Radeck als "sozialistischer Unsinn" bezeichnet wurden. Nun wissen wir ja, dass der Herr Radeck über eine unglaubliche Erfahrung verfügt, was die Organisation einer effektiven medizinischen Betreuung der Bürgerinnen und Bürger betrifft. Das sieht man unter anderem daran, dass er seit Jahren nicht in der Lage ist, die Leitung des Gesundheitsamtes mit einem Amtsarzt zu besetzen
Ich kann Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, allerding allerdings aus eigenem Erleben versichern, dass ein Funktionsträger in der DDR, der solche Defizite in der medizinischen Grundbetreuung in seinem Verantwortungsbereich zugelassen hätte, wie wir sie beispielsweise im Landkreis Helmstedt erleben, sofort seines Amtes enthoben worden wäre.

In der zweiten Jahreshälfte 2021 ist dann im Kreistag Helmstedt von der dort vertretenen Fraktion der AfD der Antrag gestellt worden, die Planung eines MVZ in Angrif zu nehmen. Dieser Antrag, die zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises gestellt wurde, wurde natürlich von den anderen und sich im Besitz der großen Weisheit wähnenden, scheinbar demokratischen Parteien abgelehnt.

Zu Beginn des Jahres 2022 wurde eine Bürgerinitiative gegründet, in der sich Menschen zusammengefunden haben, die sich verantwortungsbewusst Sorgen gemacht haben und immer noch machen, was aus der mediznischen Versorgung im Landkreis wird. Federführend in dieser Angelegenheit war und ist eine Frau Behrendt, die mit viel Engagement eine Unterschriftenaktion gestartet hat mit der Forderung an die Verwaltung, die Gründung eines MVZ voranzutreiben. Wie zu hören war, ist Frau Behrendt und die Bürgerinitiative mit Fortschreiten der Unterschriftenaktion von der Verwaltung des Landkreises zunehmend unter Druck gesetzt worden, die Aktion abzubrechen.

Der Hauptverwaltungsbeamte Radeck hat sich in der Zeitung dahingehend geäußert, dass er keine Möglichkeit sieht, ein MVZ zu etablieren und für seinen Verantwortungsbereich letztlich keinen Handlungsbedarf sieht.

Nun plötzlich taucht sein Bruder im Geist Schobert aus der Versenkung auf und nun plötzlich wollen Schobert und Radeck ein MVZ gründen (übrigens: auch der Herr Schobert hat sich noch vor 2-3 Monaten eher ablehnend und skeptisch zu dem Projekt MVZ geäußert).

Was liegt hier vor ? Springt hier jemand auf einen fahrenden Zug auf ? Geraten die beiden CDU-Funktionäre unter den zunehmenden Druck der Bürger, so dass sie sich nicht scheuen, sich fremde Federn an den Hut zu stecken ?
In der Wissenschaft nennt man das Ausgeben fremder Ideen und Gedanken als seine eigenen schlicht und einfach Plagiat.
Ich gehe zwar davon aus, dass die beiden erwähnten Funktionäre in ihrem bisherigen Leben eher wenig mit Aspekten wissenschaftlichen Denkens und Handelns zu tun hatten.
Dennoch aber verbietet es der Anstand und ein gewissen Ehrgefühl, Ideen Anderer zunächst zu verunglimpfen, nach kurzer Zeit diese Ideen aber schamlos aus die Eigenen auszugeben.


Dr. V. Spengler

Die große Enteignung


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ich hatte es bereits in mehreren meiner Beiträge thematisiert: die Bürger dieses Landes leiden zunehmend an der galoppierenden Geldentwertung. Die Inflationsrate in Deutschland beträgt derzeit 7,5 %. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar, offenbar politisch auch gar nicht erwünscht. Was ist da eigentlich faul in diesem politischem System, welches keinerlei wirksame Anstalten macht, die Bürger vor diesem Ungemach zu schützen ?

Am Donnerstag dieser Woche fand eine turnusmäßige Ratssitzung der EZB statt. Wer gehofft hatte, das die EZB ihren fatalen, ja eigentlich krimiinellen wähungspolitischen Kurs auch nur um einen Millimeter verändern würde, wurde erneut enttäuscht. Die unsägliche und gerichtsnotorische Lagarde treibt weiterhin ungestraft ihr Unwesen, welches dazu führt, dass das Realeinkommen derjenigen Menschen in Deutschland, die mit ihrer täglichen Arbeit das Land am Laufen halten, kontinuierlich absinkt. Es kann nicht sein, dass auf Kosten der deutschen Bevölkerung in Ländern wie Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Portugal das Schuldenmachen fröhliche Urständ feiert, als ob es kein Morgen gibt.
Gibt es dazu Kritik von der deutschen Regierung oder von ihren ökonomischen Lakaien, den sog. Wirtschaftweisen ? Fehlanzeige ! Die Inflation wird beschönigt und billigend in Kauf genommen. Es trifft ja nur das dumme Volk, welches zu arbeiten hat (möglichst bis zum 70. Lebensjahr), Steuern zu zahlen hat und ansonsten aber das Maul halten soll. Die Parteifunktionäre von SPD, Grünen, FDP, die derzeit unglücklicherweise hohe Regierungsämter bekleiden, auch wenn sie damit in jeder Hinsicht heillos überfordert sind, brauchen sich wenigstens um Geld keine Sorgen zu machen. Wer monatlich mehr als 20.000 € zwar nicht verdient, aber leider bekommt, denkt nicht ernsthaft darüber nach, wie die vielbeschworene Verkäuferin, die Krankenschwester, die Alternpflegerin über die Runden kommt. Wer in einer superteuren und riesigen Villa in der nobelsten Wohngegend von Potsdam wohnt und von hinten bis vorn vollversorgt wird wie der glatzköpfige und treuherzig grinsende Mann aus dem Kanzleramt, hat jede Bodenhaftung verloren. Der Lindner, der vor allem über die Maßen eitel und in sich selbst verliebt ist, denkt doch eher über eine erneute Haartransplantation nach als darüber, wie die Bevölkerung vor den Auswirkungen der vorsätzlich und mutwillig herbeigeführten Inflation geschützt werden kann. Was denken eigentlich jene Wähler, die immer und immer wieder die FDP in den Bundestag wählen, dann enttäuscht sind und diese Partei abwählen und nach 4 Jahren auf den nächsten Zampano hereinfallen. Das erinnert mich an die Motten, die kopflos und stumpfsinnig immer wieder in eine brennende Kerze fliegen, bis sie endlich verbrannt sind. Es gibt ja die Legende, dass die FDP-Wähler eher zu den sog. gehobenen Schichten gehören und sich für besonders intelligent halten. Daher hier noch ein Zitat eines wirklichen Intellektuellen: "Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." (Einstein).
Über die Minister, die von den Grünen gestellt werden, möchte ich mich nicht auslassen. Dazu nur das berühmte Zitat von Max Liebermann, der, als die Nazis in Deutschland an die Macht gekommen waren, gesagt hat: "Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte."

Der nächste Inflationstreiber ist die exorbitante Steigerung der Verbraucherpreise. Zu den Hintergründen der unverschämten Preise an den Tankstellen hatte ich in der Vergangenheit schon etwas gesagt. Schuld ist nicht etwa die Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine. Schuld ist die vollkommen verfehlte und bevölkerungsfeindliche Energiepolitik der letzten Jahre, die von der Merkel eingeleitet wurde und die jetzt von den unfähigen und überforderten Ministern der aktuellen Regierung fortgesetzt wird.
Andererseits darf man auf keinen Fall die unglaubliche und unverhohlene Habgier der Mineralölkonzerne und der Energieversorger vergessen, die derzeit das Geschäft ihres Lebens machen. Wo bleibt denn die Entlastung der Bürger, die von der Politik ständig in den Sonntagsreden verkündet wird ? Warum klappt es beispielsweise in Spanien ? Dort sind die Preise für Benzin und Diese ohnehin schon niedriger als in Deutschland und seit Anfang April wird dort jeder Liter Kraftstoff nochmals mit 20 Cent subventioniert. Vollkommen unbürokratisch !
Warum steigen die Preise für Lebensmittel massiv an ? Was hat das mit Russland oder der Ukraine zu tun ? Wenn es diesen Konflikt nich gäbe, würde man mit Sicherheit etwas anderes an den Haaren zur Begründung herbeiziehen. Wenn auch sonst nicht viel funktioniert, die Abteilungen für Agitation und Propaganda in Deutschland arbeiten reibungslos.

Weil wir gerade von besondere lukrativen Geschäften sprachen... Das Geschäft ihres Lebens machen derzeit auch die Hersteller der höchstumstrittenen Präparate, die nach Meinung der Hersteller und solcher Leute wie Lauterbach allen Ernstes die Welt vor dem CORONA-Tod retten sollen. Wie zu lesen war, hat der Chef von Biontech die Preise für seinen CORONA-"Impfstoff" gerade erhöht. Er verkauft jetzt eine Impfdosis für knapp 20, 00 €. Dazu passt, das Lauterbach insgesamt 670 Millionen"Impf"-Dosen gegen CORONA geordert hat, die bis Ende 2023 ausgeliefert werden sollen, allein 380 Millionen Dosen bei BionTech.
Andererseits muss Lauterbach, der das Zeug offenbar wie ein Junkie im Rausch bestellt, demnächst 10 Millionen Dosen, bis Ende September wahrscheinlich noch weitere 50 Millionen Dosen vernichten lassen, da dann das Haltbarkeitsdatum überschritten sein wird. Warum klopft diesem verantwortungslosen und hysterischen Angst- und Panikmacher, der von klinischer Medizin soviel versteht wie die Kuh vom Klavierspielen, niemand auf die Finger ? Normalerweise gehört dieser Mensch allein schon wegen dieser unglaublichen Steuerverschwendung sofort aus seinem Amt vertrieben. Das Mindeste wäre ein wirklich unabhängier Untersuchungsausschuss, der sich mit seinem unheilvollen Wirken beschäftigt und ihn dafür zur Verantwortung zieht.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, es ist Ostern. Zu Ostern fanden und finden die sog. Ostermärsche statt. Ich kann mich erinnern, dass vor 40 Jahren bei diesen Ostermärschen Hundertausende auf den Beinen waren, die für einen weltweiten Frieden und vor allem gegen die damalige NATO-Aufrüstung und -Kriegstreiberei demonstriert haben. Auch wenn diese Menschen mir damals etwa naiv vorkamen: sie waren immerhin anerkennenswert in ihrem Wunsch nach einer friedlichen Welt. Maßgeblich beteiligt waren an der Organisation dieser Ostermärsche die Grünen. Mir fallen Namen wie Petra Kelly oder Gert Bastian oder auch Christian Ströbele ein. Was geht in den Köpfen dieser Leute vor (oder würde vorgehen), wenn sie sehen, dass ihre Nachfolger, die in meinen Augen nichts als eitle und hochstaplerische Postenjäger sind, fast täglich ein weitere grünes Tabu brechen. Die größten und verantwortungslosesten Kriegshetzer in Deutschland sind heute die Grünen, die sich die amerikanische Kriegs-Propaganda zu eigen gemacht haben, ja, sie sogar fast noch übertreffen. Der Hass auf Russland ist ja bei Leuten wie Habeck oder Baerbock schon immer erkennbar gewesen, aber was derzeit von denen zu hören ist, hätte seinerzeit auch im "Völkischen Beobachter" stehen können. Haben die gar kein Schamgefühl mehr ? Wer wählt sowas ?
Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es amüsant, dass die Figuren, die derzeit die martialischsten Sprüche absondern, durch die Bank Ungediente sind, die es niemals für nötig befunden haben, auch nur einen Tag in den Streitkräften ihres Landes zu dienen.

Schamgefühl sollte die Grünen auch erfassen bei der Energie- und Umweltpolitik ihrer Parteiführer. Vor einigen Jahren haben die sich noch in die Hosen gemacht, wenn ein Feldhamster oder zwei Fledermäuse durch die Landwirtschaft gestört worden sind. Heute ist es in Ordnung, wenn durch Windräder jährlich hundertausende Vögel und Insekten getötet werden oder tausende Hektar Wald und landwirtschaftliche Nutzfläche zerstört werden. Dafür werden dann beispielsweise in Helmstedt mit viel Theraterdonner 30 - 30 Quadratmeter als sog. Insektenweide hergerichtet. Ich erinnere erneut an Max Liebermann und sein bekanntes Zitat.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, ich wünsche Ihnen trotz aller Probleme, unter denen wir zu leiden haben, ein angenehmes Osterfest. Genießen Sie das sonnige Wetter.

Ihnen allen eine gute Zeit.

Dr. Spengler