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"Das Revier entdeckt sein Wasser" oder: ohne Knete keine Fête !

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

Die regionale Funke Presse "beglückte" uns in der vergangenen Woche mit einigen Neuigkeiten. Wir haben erfahren, dass die Niedersachsens Polizei offen auch Transsexuellen steht-es gibt bald wohl nicht nur Frau und Herr Polizeibeamte, sondern wohl auch ein "Es" Polizeibeamte, ich bin gespannt ob die auch eine besondere Uniform tragen werden. Sie merken es - der Untergang unserer Gesellschaft schreitet ungehindert fort. Andere Pressemeldungen berichten,dass in Berlin die Clans Informanten in den Reihen der Polizei haben, weiterhin ,dass ein Leitender Polizeibeamte im Fall des Kindesmissbrauchs auf dem Dauer Campingplatz verhaftet wurde und ... Wir durften erfahren,dass ein gewisser Zied K. seit dem Jahr 2000,als er als 17 jähriger aus Syrien ankam, zum Schrecken Wolfsburger Bürger aufsteigen konnte ohne ,dass ihm unsere links-liberale Justiz das Handwerk gelegt hätte.Gefährliche Körperverletzung und räuberische Erpressung waren die ersten "Entgleisungen" des "Geflüchteten", 2007 stach er mit einer abgebrochenen Bierflasche einem Türsteher in den Hals und bekam - 6 MOnate!Danach ging es weiter mit Drogenverkauf, Gewaltdelikten, Diebstählen und Einbrüchen etc. - jetzt drohe ihm angeblich eine "Haftstrafe". Vielleicht wieder einige Monate mit vorzeitiger Entlassung wegen guter Führung? Solange die Deutsche Justiz derartige Urteile fasst, gibt es keine Sicherheit in Deutschland. Wer sich nicht zu benehmen weiß, soll hinausgeschafft werden - und zwar für immer!

Aber auch andere, wenig erfreuliche Nachrichten: Der hochverschuldete Landkreis schüttet die Subventionsgelder, die dem Braunkohlerevier und der Wirtschaft des Landkreises helfen sollen, für Projekte, die einem nur das Kopfschütteln entlocken. So wird ein Privatgebäude eines Herrn Erkol mit den Steuergeldern grundsaniert um dort Büros des HRM und des Breitbandreferats anzusiedeln und für Steuergeld soll dort ein Gründerzentrum entstehen(wohl bemerkt-das 2.in Helmstedt!). Die Summe wird nicht genannt - warum wohl? Natürlich wird der Landkreis Herrn Erkol weiter fleißig die Miete zusätzlich zahlen. Hat Herr Erkol aber Glück! Wenn sich dann dieses Projekt unseres überaus agilen Landrates als fata morgana in der Luft auflöst, hat er immerhin eine für Steuergelder grundrenovierte Immobilie, die er vorteilhaft weiter verkaufen oder vermieten kann. Oder - er kündigt einfach dem Landkreis das Mietverhältnis nach Ablauf des Vertrags und macht mit der Immobilie anderen Gewinn. Vieles ist möglich, wenig ist vernünftig und vom Landkreis zum Ende durchdacht.
Herr Landrat(CDU) will es aber so und... basta!

Auch die Shunter ist plötzlich ein wichtiger Faktor der Wirtschaftsentwicklung unseres Landkreises geworden. 50.000 EUR erhält der in Cremlingen(!) beheimatete Wasserverband. Hinter den Projektprüfungen steht,selbstverständlich, das unverzichtbare Amtshof Eicklingen - auch eine Firma, die nicht in unserem Landkreis beheimatet ist und hier nur Geld verdient. Zu diesem Thema bekam ich einen Beitrag, den wir hier Ihnen anbieten. Wie sehen Sie die Sache?

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky




Die Schunter entspringt mehreren Quellen in der sog. Teufelsküche bei Räbke; schon nach einem Kilometer ist die Schunter durch weitere kleinere Zuflüsse mehr als zwei Meter breit und so leistungsstark, dass sie in der Vergangenheit zahlreiche Papiermühlen antreiben konnte. Noch heute zeugt eine Museumsmühle von der alten Tradition der Wasserkraftwerke. Kann man alles im Internet unter Wikipedia nachlesen. Da steht auch, dass die Schunter in Ost-West-Richtung fließt, also weg aus unseren Region. Warum betone ich das so ausdrücklich? Weil es einen Artikel in der "Braunschweiger Zeitung" vom 20. Februar 2019 gab, in dem der Schunter eine maßgebliche Rolle bei der Seenbildung in der Bergbaufolgelandschaft angedichtet wurde.

Ich bin mir nicht sicher, ob die zufrieden auf dem Bild lächelnden Protagonisten überhaupt wissen, dass der Lappwaldsee auch ohne Wasser aus der Schunter volläuft, ebenso tun es die weiteren ausgekohlten Löcher. Denn wollte man der Schunter wirklich die gestalterische Kraft bei der Bildung einer Seenlandschaft beimessen, müsste das Flüsschen einerseits die Fließrichtung ändern, vor allem aber bergauf fließen. Nach Naturgesetzen ist das derzeit nicht möglich, auch wenn Politiker in unserer Gegend selbst das Unmöglichste glauben möglich zu machen, sofern man mit der GroKo die entsprechende Mehrheit hinter sich hat.

Die Protagonisten auf dem Foto lächeln wahrscheinlich aus einem anderen Grund, der sich dem Leser erst bei weiterer Lektüre erschließt: es findet eine im Mai 2019 eine große Sause statt, in deren Rahmen unter anderem die Schunter eine Rolle als 'Kommunikationslinie' spielt. Ja, geht's noch? Eine Fête reicht heute schon als eine 'Maßnahme zur Strukturanpassung in Braunkohlebergbauregionen' aus, wofür das Bundeswirtschaftsministerium auch noch Steuergelder ausgibt? Ich hatte gedacht, nach Beendigung des Braunkohleabbaus sollten Ersatzarbeitsplätze geschaffen werden, damit Fachkräfte und Wirtschaftsleistung in der Region gehalten werden. Ein Verband, der mit der Wasserver- und -entsorgung (WWL) sein Geld verdient, müsste doch genügend eigenes Geld haben, um eine Informationsveranstaltung rund um's Wasser auf eigene Kosten auszurichten.

So lacht der eine, weil er aus einer tollen Schnapsidee wie immer gegen Geld einen Förderantrag erfolgreich auf den Weg gebracht hat, der andere, weil andere seine eigene Marketingveranstaltung bezahlen und der dritte, dass er sich wieder einmal mit fremden Federn schmücken und als erfolgreicher Macher präsentieren kann. Nach dem wie immer sorgfältig recherchierten Bericht hat der Landkreis Helmstedt 50.000,- EUR erhalten, gibt aber nur 49.983,48 EUR an den WWL weiter. Und da es beim Landkreis Helmstedt als Fördermittelgeber immer mit rechten Dingen zugeht, dürfte die Differenz -nämlich die fehlenden 16,52 EUR- zweckgebunden als Honorar an den Reporter gegangen sein, meint

ein besorgter Steuerzahler



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