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"Was tot ist kann niemals sterben".

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

Musikprogramm, Pilgerwanderung und Schunter-Radweg sind die highlights der sog. Schunterwoche oder Gewässerwoche, wie neulich in der örtlichen Presse berichtet wurde. Die Schunter ist eigentlich ein kleines Flüsschen, das nur wenig mit unserem Landkreis zu tun hat. Was hat jedoch dieses Flüsschen mit dem Modellvorhaben „Unternehmen Revier“ , für das der Bund Subventionsgelder dem Landkreis zur Verfügung gestellt hatte?

Warum sah sich unser Landkreis unter der Führung des agilen Landrates Radeck (CDU) veranlasst über seinen beratenden Amtshof Eicklingen dem Wasserverband Weddel-Lehre 50.000 € für die Kosten der Gewässerwoche zu zahlen? Wir und wahrscheinlich Sie auch wissen es nicht. Es wird viel über den Umgang mit Subventionsgeldern gesprochen und geschrieben, der Rechnungshof rügt jedes Jahr sinnlose Ausgaben und schlechten Umgang mit unseren Steuergeldern. Sind denn Subventionen dafür da, um marode Gebäude von Privatbesitzern zu sanieren oder Wasserwochen zu organisieren? Wie soll bitte diese konkrete Aktion dem „Unternehmen Revier“ helfen, welche Arbeitsplätze entstehen dadurch? Fragen über Fragen, die jedoch die herrschende informelle GroKo in unserem Landkreis nicht zu interessieren scheint, denn es ist keine Anfrage und kein Widerspruch zu diesem sinnlosen Geldverschwenden zu vernehmen.
So wird es mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis und Wiederbelebung von Buschhaus wohl nichts. Ach ja, ich habe es fast vergessen – die GroKo klatscht begeistert der Erweiterung der Abfallindustrie im Landkreis zu : EEW wird Klärschlamm verbrennen, der Elektroschrott wird möglicherweise bei uns entsorgt und es kommt auch womöglich radioaktiver Abfall zu uns. Das Gymnasium am Bötschenberg wird aus Helmstedt abgezogen und die Badeanstallt in Büddenstedt geschlossen.

Na Danke! Die GroKo im Landkreis bemüht sich. Was heißt es aber, wenn man im Zeugnis „er hat sich stets bemüht“ bekommt – Sie wissen das schon.

Dazu gehört auch das Projekt Paläon, das Lieblingskind der Schöninger SPD, das zwar grandios gescheitert und de facto klinisch tot ist, es wird jedoch hartnäckig versucht es mit künstlicher Beatmung noch am Leben zu halten – koste es was es wolle. Die linke Presse singt halbseitige Lobeshymnen, ein Jubiläumsbesucher wird schnell ausfindig gemacht ,Vater und Tochter Schmidt geben in der Zeitung ihr „Bestes“, sogar Chefredakteure werden zum Schreiben Gloria-Artikel engagiert. „Was tot ist kann niemals sterben“ heißt es in der berühmten TV-Serie trefflich - so scheint es auch mit dem Paläon. Geradezu ein Paradebeispiel der wirtschaftlichen Inkompetenz der politischen Akteure, die gutes Geld dem schlechten nachwerfen und keine Minute daran denken, dass es sich dabei um Steuergeld handelt, das jemand vorher durch harte Arbeit erwirtschaften musste. Es wird noch viel Wasser in der Schunter fließen und es wird wohl noch viel mehr kosten bis man endlich kapiert, dass ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende ist.

Um die Geldverschwendungsorgie nicht abreißen zu lasse, wird nach neuen Steuergeldern vom Bund gesucht. Fördermaßnahmen für den Kohleausstieg sollen fließen. Ganze 1.700 Unterschriften ( von 92.000 Einwohnern des Landkreises = 1,84%) haben die Initiative des CDU-Mannes Schobert und seines Helfers, CDU -Mannes Radeck, bislang unterstützt. Es sollen (wieder einmal)Förderprojekte damit ko/finanziert werden. Was denn – ist bereits eine nächste Gewässerwoche in Planung ?

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

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