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"Der Islam ist rechts !"



Urlaubszeit ist die beste Gelegenheit, einmal in Papieren und Zeitungen zu blättern, die sonst im hektischen Alltagsleben liegen bleiben. So fiel mir auch am 6. Juli 2019 in der "Jüdischen Rundschau" ein Artikel von Chaim Noll auf, der mit der oben zitierten Überschrift betitelt war. Ich war schon einigermaßen überrascht, mit welcher Deutlichkeit Dinge in einer seriösen Zeitschrift in Deutschland angesprochen werden dürfen, die – hätte ich sie hier in meinem Blog geschrieben! - sofort einen Aufstand der Selbstgefälligen und rot-grün-linken Moralisten zur Folge gehabt hätten.

Denn es ja mittlerweile zur Staatsdoktrin geworden, dieser "Kampf gegen Rechts"; wer heute in Deutschland als modern, fortschrittlich und weltoffen gelten will, muss da mitmachen. Selbst die Interim-Vorsitzende der SPD, Malu Dreyer, verbreitete es: "Der Feind steht rechts!" Ich will jetzt nicht darauf eingehen, was alles aus Steuermitteln gerne und reichlich gezahlt wird, nur damit Bündnisse aus Parteien, Gewerkschaft und Zivilgesellschaft uns täglich einhämmern, den inneren Feind auszuspähen und energisch zu bekämpfen; derzeit haben "rechte Gesinnungen" keinen Platz in Deutschland.

Chaim Noll befragte Wikipedia, was denn nun die "politische Rechte" ausmacht, und das Ergebnis liest sich wie folgt:

"Die politische Rechte geht von der Verschiedenheit der Menschen aus und befürwortet oder akzeptiert daher eine gesellschaftliche Hierarchie. Ungleichheit wird deshalb von der politischen Rechten als unausweislich, natürlich, normal und wünschenswert betrachtet. Hier ist zu unterscheiden zwischen der klassischen Rechten, welche die Ungleichheit durch Erbfolge und Familientradition gerechtfertigt sieht, und der liberalen Rechten, welche Ungleichheit nur dann für gerechtfertigt hält, wenn sie das Resultat eines fairen Wettbewerbs ohne Vorteilsweitergabe an Nachfahren ist."

Wenn man den Koran, die Hadithe und die Scharia als Basis der Weltanschauung ansieht, so trifft die Definition der "klassischen Rechte" gemäß Wikipedia auf die in Deutschland lebenden Muslime zu, meint der Autor in der "Jüdischen Rundschau" und fährt mit der Argumentation fort: im Koran gibt es Menschen erster Klasse, die gläubigen muslimischen Männer, und niedere, also rechtlosere Klassen wie Ungläubige, Dhimmi und Frauen. Rechtlose dürfen getötet werden, wegen der bloßen "Versuchung", die sie für die Menschen erster Klasse, die "Gläubigen" darstellen; gegenüber "Ungläubigen" gibt es keinerlei Toleranz: sie sollen geschlagen oder getötet, mindestens aber unterworfen und versklavt, im günstigsten Fall zu Schutzgeldzahlungen gezwungen werden. Der Autor, als Kenner der muslimischen Literatur, bringt zahlreiche weitere Textstellen zur Kenntnis.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs: ist es nicht bemerkenswert, wenn diese religiös verbrämte Steinzeitideologie von den selbst ernannten rot-grün-linken "Kämpfern gegen Rechts" großzügig toleriert wird? Der Mainstream fordert uns in allen Medien auf, solch' ein reaktionäres Welt- und Menschenbild als Normalität zu akzeptieren, erzählt, dass der Islam zu Deutschland gehöre, schickt Kindergartengruppen in Moscheen, und redet mir ein schlechtes Gewissen ein, wenn ich als Christ die Einladung zum islamischen Fastenbrechen ablehne.

Chaim Noll verweist auf die staatlich gut finanzierte Propaganda, die alles daran setzt, die menschen-, frauen- und fremdenfeindlichen sowie judenhasserischen Aussagen der islamischen Grundlagenschriften zu beschönigen, zu vertuschen und zu leugnen, damit bloß keiner auf die Idee kommt, der Islam vertrete eigentlich eine ziemlich rechtsradikale Gesinnung.

"Der Feind meines Feindes ist mein Freund" – diesen Satz hatte ich schon einmal an dieser Stelle geschrieben; es ist traurig zu lesen, dass jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern der ungehemmte Zuzug von Islamisten nach Deutschland Ängste bereitet und Sorgen auslöst. Schön, dass es aber auch jüdische Autoren gibt, die sich gegen den Mainstream stellen! So ist und bleibt der ausgerufene tägliche "Kampf gegen Rechts" nur billige Propaganda, ein Instrument zur Einschüchterung der eigenen Bevölkerung, meint nicht nur Chaim Noll, sondern auch Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

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