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Wieder eine Glanzleistung der örtlichen "Wahrheitspresse".

„Die SPD servierte mit Sigmar Gabriel ihren mit Abstand klügsten Kopf so eiskalt ab…“ oder : „Die CDU verliert gerade ihre Hoffnungsträgerin Annegret Kramp-Karrenbauer.“ Schreibt in der BZ gestern der Chefredakteur Armin Maus.
Der Leser kann hier nur den Kopf schütteln über so viel naive Bemühung ihm die „richtigen Einsichten“ einzutrichtern.
Tendenziöse Berichterstattung ist leider fast zum Markenzeichen der lokalen Funke-Presse geworden. Wenn jemand wissen will was Merkel und ihre Getreuen dem Volk mitteilen wollen oder was „die Obrigkeit“ des Landkreises erreichen will, der bekommt es in dieser „objektiven und unparteiischen Presse „ tagtäglich serviert.
Den Stinkefinger zeigenden Gabriel, den ehem. Pop-Beauftragten und gescheiterten SPD-Vorsitzenden so zu bezeichnen, grenzt an Verachtung der mündigen Leser und die AKK als Hoffnungsträgerin zu sehen kann nur jemand ,der sich jeden Unsinn einreden lässt. Auf solche Wähler konzentrieren sich die Bemühungen der sog. Etablierten Parteien und der kooperierenden Presse. Friedrich Merz, einer der wenigen klugen Köpfe in der CDU, hat das trefflich formuliert als er die Lügenpresse als verzichtbar bezeichnete, da sich der mündige Bürger aus vielen anderen Quellen informieren und sich ein objektives Bild von dem gesellschaftlich-politischem Geschehen machen kann. Viele, besonders jüngere Menschen, sparen sich bereits das Lesen der Tagseszeitung-aus gutem Grund.
Auch in unserem Landkreis versucht die örtliche Presse der „Obrigkeit“ treu bei der Verwirklichung ihrer Vorhaben zu helfen, ohne zu versuchen dem Bürger eine recherchierte und objektive Information zu bieten.
Zu der vom Landrat Radeck geplanten, bezahlten und hoch gelobten Gründung Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH , deren Gesellschaftsvertrag auf schwerwiegende Bedenken bei den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses des Kreistages gestoßen hat, habe ich bereits in meinem letzten Blog ausführlich geschrieben. Heute bestätigen sich die Bedenken der KT-Abgeordneten. Die Funke-Presse bringt einen großen Artikel, der den Appel des Bürgermeisters von Königslutter , den Vertragsentwurf so zu akzeptieren wie er ist, emotional unterstreicht. Ohne sich , evtl. mit Hilfe eines Wirtschaftsanwaltes mit einer Recherche eigene ,möglichst objektive Meinung zu bilden, plappert die Zeitung einfach das, was ihr die offensichtlich „befreundeten Politiker“ diktierten.Die Unzulänglichkeiten des vorgelegten Vertrags hat Herr Pohl,ein langjährig erfahrener und nun vom Landrat kalt gestellter Wirtschaftsfachmann im Landkreis, in seinem Blog trefflich hervorgehoben, so dass auch ein Laie es verstehen muss(www.joerg-pohl-kommentiert.de). Der Vertragsentwurf wurde nicht von einer Fachkanzlei für Wirtschaftsrecht konzipiert, sondern von einer örtlichen Kanzlei ohne diese Kompetenz. Warum? Natürlich hat wahrscheinlich kein einziger KT-Abgeordnete grundsätzliche Bedenken gegen eine gemeinsame wirtschaftliche Förderung im Rahmen des Landkreises. Eine sinnvolle Sache. Aber bitte nicht als eine „Kumpelabsprache“ zwischen dem Landrat und den Hauptverwaltungsbeamten. Gute Verträge machen gute Freunde. Die Ausgewogenheit der Interessenwahrung auf „partnerschaftlichem Miteinander“ statt auf klar definierten Vertragsbestimmungen gründen zu wollen ist entweder naiv oder dilettantisch oder … einfach ein zum Scheitern und Streit verurteilter Unsinn meint
Ihr
MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

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