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Weitere Meinungen und Eindrücke aus der 1. Sitzung des Kreistages vom 2.11.2021 in Lehre.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

Ihr erfreuliches Interesse aber auch die zunehmende Freude am Schreiben seitens unserer Mitglieder und Unterstützer oder einfach Menschen, die endlich ein öffentliches Forum für ihre (negativen/positiven)Erfahrungen im Rahmen unseres Landkreises fanden, machen mir eine richtige Freude.
Ich kann mir gut vorstellen, wie sich die Menschen oft über die Arroganz der Möchtegernmächtigen, dabei aber dummen und niveaulosen Menschen in ihrem Leben ärgern. Auch in unserem Landkreis ist längst nicht alles so gut und politisch korrekt, wie uns das die lokale "Wahrheitspresse" und die ewig grinsenden Politakteure glauben lassen wollen. Viele Menschen haben mit den negativen und Wut-machenden Erfahrungen bislang nur einfach leben müssen. Wir, unsere Parteifreunde und ich, sind in die Politik unter Anderem gegangen, um auch diesen Menschen Gehör zu verschaffen, die mit diesem unsäglich dummen Mainstream und dem aktuellen political correctness nichts am Hut haben, den Zigeunergulasch und Neger-Küsse weiter gern essen und ihre Kinder nicht von verkommenen links-grünen arroganten "Lageraufsehern", die sich zwar selbst Pädagogen nennen aber Lebensanschauung von ihren eigenen faulen verkommenen Haschisch rauchenden "Peace" Hippies-Eltern übernommen haben, terrorisieren lassen wollen. So maßen sich manche sogenannte Pädagogen an entscheiden zu dürfen, was ein Kind in der Schule anhaben darf , z.B. Pullover welcher Marke , welche Weltanschauung bei den Kindern und Heranwachsenden erlaubt und welche "zu bestrafen" und auszutreiben sei. Zum Glück sind es nicht alle Lehrer, aber leider ein allzu spürbarer Teil der heutigen Lehrerschaft weiß nicht und will auch nicht kapieren, dass ihre Aufgabe in dem Wissen zu vermitteln, die Kinder "informieren" und nicht indoktrinieren liegt. Sie sollen sie lehren sich fundiert ihre eigene Meinung über Welt und Leben zu machen und nicht unbedingt die Ansichten ihrer Lehrer zu übernehmen. Ich habe in meiner kommunistischen Heimat die kommunistische Indoktrination in der Schule erlebt und und hier, in der sog. freien Welt, in einem Land mit Meinungsfreiheit, erlebe ich eine Indoktrination von der anderen Seite. Die Lehrer im Kommunismus wussten meist, dass sie Unsinn reden(sie mussten dass aus Existenzgründen tun), hier sind es jedoch Überzeugungstäter, was sie gefährlich macht und bekämpft werden muss. Ich biete allen Eltern, die derart negative Erfahrungen machen mussten, sich an mich zu wenden und das Problem zu schildern. Ich werde es hier veröffentlichen und ,wenn möglich, auch in den politischen Gremien,deren Mitglied ich bin, z.B. Kreistag, zur öffentlichen Debatte einbringen, so wie ich die mit bekannt gewordene "Verpflichtung" der Eltern des GaBö zu Renovierungs/Malerarbeiten bei der letzten Kreistagssitzung öffentlich zu Anfrage brachte.

Jetzt aber der Beitrag meines geschätzten Kollegen Dr. Spengler:


Impressionen


Aus gegebenem Anlass habe ich am 02. 11. 21 an der konstituierenden Sitzung des Helmstedter Kreistages als Zuschauer teilgenommen. Meine Erwartungen an diese Veranstaltung waren ohnehin schon nicht sehr hoch, den Akteuren dort ist es aber gelungen, diese Erwartungen noch deutlich zu unterbieten.

Ich möchte den Lesern dieses Blogs einige Dinge, die mir besonders negativ aufgefallen sind, nicht vorenthalten.

Beim Betreten des Sitzungssaals sprangen sofort die liebevoll eingeschlagenen und relativ großen Pakete auf den Abgeordnetenplätzen ins Auge, in denen sich ganz offensichtlich Geschenke für die neugewählten Abgeordneten befanden. Der amtierende Landrat Radeck hat dann auch gleich zu Beginn der Sitzung in der generösen Manier des guten Onkels von nebenan darauf hingewiesen, dass es sich um Geschenke an die Kreistagsabgeordneten handelt. Wenn der Herr Radeck diese Geschenke aus seiner Privatschatulle bezahlt hat, ist dagegen natürlich nichts zu sagen (der Gedanke, dass es sich dann um ein mehr als unseriöses Bitten um Gut Wetter handeln könnte, ist natürlich vollkommen abwegig !). Da es sich aber sehr wahrscheinlich um Geschenke handelt, die mit Steuergeldern der wirklich arbeitenden Bürger handelt, muss man dieses Gebaren sehr kritisch sehen. Die Abgeordneten, die gerade erst zusammen gekommen sind und in der laufenden Legislaturperiode noch nicht einen Handschlag für ihre Wähler getan haben, bekommen erstmal Geschenke. So lässt es sich leben !
Kleiner Quervergleich: im Gesundheitswesen gilt seit ca. 6 Jahren der § 299a und 299b StGB, der dazu dienen soll, die bekanntermaßen grassierende Korruption und unglaubliche Bestechlichkeit bei Ärzten in den Griff zu bekommen. Das bedeutet übrigens, dass schon die Übergabe von mehr als einem Kugelschreiber, den beispielsweise ein Arzt für sein Praxispersonal geschenkt bekommt, im schlimmsten Fall strafrechtlich verfolgt werden kann.
Wir wissen natürlich alle, dass es Korruption, Bestechung oder auch dubiose Geschäftchen bei Politikern, Amtsträgern oder Abgeordneten auf gar keinen Fall und nie, nie, nie gibt. Die sog. Provisionszahlungen in sechs-bis siebenstelliger Höhe, von denen seinerzeit im Rahmen der Maskenbeschaffung die Rede war, sind schon längst wieder unter den Tisch gekehrt worden. Von den eigenartigen Vorgängen im Haus der ehemaligen Ministerin v.d. Leyen oder den ebenso eigenartigen Vorgängen um den Herrn Spahn wollen wir natürlich auch nicht mehr reden.

Die Wahl des Vorsitzenden des Kreistages , Stahl, war in gerade mal in einer Minute abgetan. Keine Begründung des Wahlvorschlags, keine persönliche Vorstellung des Kandidaten. Es wäre schon interessant gewesen, zu erfahren, was den Mann für die Funktion des Kreistagsvorsitzenden qualifiziert. Die relativ überschaubare Zahl der Wählerstimmen, die er gewonnen hat, kann es definitiv nicht gewesen sein. Es ging aber ganz offenbar nur um ein möglichst schnelles Abnicken des bereits vorab und hinter den Kulissen ausgekungelten Kandidaten. Oder ist der Posten letztlich so unwichtig, dass man die Wahl des Kandidaten so nebenbei ablaufen lassen kann ?

Sehr interessant für mich war dann die Aktion, mit der die gültige Geschäftsordnung des Kreistages verbogen wurde: wie dort festgelegt ist, gibt es für den Kreistag einen Vorsitzenden und 2 Stellvertreter Nun wurde ohne große Aussprache ein dritter Stellvertreterposten aus dem Hut gezaubert. Offenbar müssen möglichst viele Abgeordnete mit irgendeinem Pöstchen bedacht werden. Es ist nur zu hoffen, dass daran nicht auch noch Zuschläge zu den ohnehin schon üppigen "Aufwandsentschädigungen" der Abgeordneten hängen, die selbstverständlich der Steuerzahler zu bezahlen hat.

Was soll man von dem Gebaren des Herrn Radeck halten, der ja anscheinend sehr viele Wählerstimmen auf sich ziehen konnte und nach der Wahl flugs erklärte, dass er die Wahl gar nicht annehmen wolle. Dadurch kommt eine sogenannte Nachrückerin in den Kreistag. Im Klartext heisst das aber, dass durch diesen plumpen und sehr durchschaubaren Schachzug die CDU, deren Mitglied Herr Radeck bekanntermaßen ist, im Kreistag plötzlich statt 14 nunmehr de facto 15 Stimmen zur Verfügung hat (Herr Radeck hat auf Grund seiner Funktion als Hauptverwaltungsbeamter automatisch Stimmrecht im Kreistag). So kann man also auch Mehrheiten betonieren, von der Täuschung der Wähler des Herrn Radeck ganz abgesehen.

Was war noch auffällig ?

Die einzelnen Tagesordnungspunkte wurden nach meinem Eindruck quasi im Schweinsgalopp durchjagt. Diesem Schweinsgalopp ist leider auch die Begründung eines meiner Wahleinsprüche zum Opfer gefallen. Vermutlich war das zumindest bei dem betreffenden Tagesordnungspunkt auch der Sinn der Sache.

Abstoßend das Geschrei eines Menschen im rosa Sweatshirt quer durch den Sitzungsraum. Dieser Schreihals namens Hoppe hielt es offenbar für dringend angebracht, seine fehlende bzw. schlechte Kinderstube ausdrücklich zu offenbaren. Nun ja, jeder so gut er kann !

Abschließend noch eine Bemerkung zu der von meinem Kollegen Herrn Dr. Rakicky beschriebenen Parksituation vor der Börnekenhalle: die Art und Weise, wie dort die Autos der Damen und Herren Kreistagsabgeordneten sowie der Dienstwagen des Herrn Radeck abgestellt wurden, war schlicht unschön. Eine Reihe von Autos wurde rücksichtslos an der Zuwegung zwischen den Bäumen abgestellt. Die Beschädigung des Wegrandes wurde offenbar in Kauf genommen. Dabei ist eine große Abstellfläche unweit der Veranstaltungshalle vorhanden. Man müsste allerdings die beachtliche Entfernung von ca. 100 m zu Fuß zurücklegen...

Ich wünsche den Lesern dieses Beitrages einen schönen Tag und etwas Muße zum Nachdenken

Dr. Spengler

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