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Oberbürgermeisterwahl in Görlitz- war da was?

die Fahnen hängen am Mast, aber niemand weiß heute mehr, warum.

Die Wahl in einer sächsischen Stadt am 15. Längengrad ist jedenfalls

nicht der Grund ...



Gestern hatten sich alle Blicke der aufrechten Demokraten auf Görlitz gerichtet, wo in einer Stichwahl zwischen den Bewerbern von AfD und CDU der Oberbürgermeister-Posten für die nächsten Jahre ermittelt werden musste. Über das Ergebnis haben die Mainstream-Medien bereits hinreichend berichtet, sodass ich mir hier weitere Ausführungen ersparen kann.

Die Vorsitzende der CDU, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, hat den Sieg ihres Parteifreundes Ursu mit den Worten kommentiert, die CDU habe nie verlernt, Wahlen zu gewinnen! Ich bin mir nicht sicher, ob der Über-Mutti der CDU, unserer "verehrten Kanzlerin", solch‘ ein Schwachsinn über die Lippen gekommen wäre. Tatsache ist doch, dass nicht die CDU in Görlitz gewonnen hat, sondern ein CDU-Kandidat, der nicht nur von seinen eigenen Parteimitgliedern, sondern auch von denen der SPD, der GRÜNEN, der LINKEN, der FDP und der Unabhängigen Wähler zwanghaft gepriesen wurde. Es hat sich da ein überparteiliches Bündnis derjenigen in Görlitz zusammengefunden, die ihre bisherige Stellung in Staat und Gesellschaft gefährdet sahen. Und deshalb bildeten die sog. Volksparteien gerne auch einmal eine Front gegen andere Demokraten, damit alles beim Alten bleibt.
Ein treffliches Omen für die weiteren anstehenden Wahlen.

Etwas mehr als 55 % der Wähler haben alle diese moralisch sich selbst erhöhenden Volksparteien zusammengebracht gegenüber 45 % Wählern der AfD. Es war wohl auch eher dem Zeitgeist geschuldet, einen gebürtigen Rumänen zum OBM zu machen; ach – wie liberal und tolerant sind wir doch in Görlitz! Dabei war es mit der Toleranz und dem Demokratieverständins nicht besonders weit her, wenn man sich den Wahlkampf in Görlitz vor Augen hält: weil die Altstadt schon hier und da in Filmproduktionen zu sehen war, meinte eine Hollywood-Elite, sich mit Anzeigenkampagnen in die Kommunalpolitik einmischen zu dürfen und den Bürgerinnen und Bürgern in Görlitz drohen zu dürfen, dort keine Filme mehr zu produzieren, wenn nicht der Wunschkandidat gewählt werde! Auch eine feine amerikanische Art.

Und dass sich dann weitere zwei starke Konkurrenten aus dem Wahlkampf zurückziehen und ihrer Wählerschaft das Kreuzchen beim CDU-Mann empfehlen, zeugt von politischer Skrupellosigkeit. Das mag alles rechtlich noch in Ordnung sein, ein fairer Wettstreit oder gar eine inhaltliche politische Auseinandersetzung war das nicht. Schwamm drüber – bleibt nur zu hoffen, dass der OBM bei seiner täglichen Arbeit dann auch immer auf die volle Unterstützung der CDU-SPD-GRÜNE-LINKE-FDP-UWG-Abgeordneten setzen kann und nicht wegen der Stimmenleihe jedem Unsinn nachgeben muss.

Diese abgekartete Show-Veranstaltung namens OBM-Wahl in Görlitz ist doch gerade das, was die Menschen mit demokratischer Grundhaltung zunehmend anwidert und nach politischen Alternativen suchen lässt, meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Wie man es richtig macht

zeigte der mittelständische Unternehmer aus Helmstedt, Herr Axel Knopff, der offensichtlich auch ohne langatmige Bürokratie vor Ort seine Förderung direkt beim Wirtschaftsministerium in Hannover beantragt und bei sinnvollem Konzept über 220.000 EUR erhalten hat. Es hat sich wieder gezeigt, dass kluge Projekte mit Schaffung neuer Arbeitsplätze (wie hier auch) keine Hilfe der örtlichen Bürokratie benötigen. Insofern stellt sich erneut die Frage, ob Entscheidungen über die Fördergelder und Subventionen in den Händen der oft aktionistischen aber wenig kompetenten Politiker richtig sind. Das beste Beispiel für eine wirtschaftlich sinnlose Geldausgabe, sog. Prestigeprojekt – Gewässerwoche für 50.000 EUR aus Fördergeldern ohne jeglichen Sinn und Effekt für die Wirtschaftsförderung im Landkreis oder Strukturhilfe für das Helmstedter Revier. Nur ein lobender Artikel in der Lokalzeitung.

Eins scheint sicher: ohne die kostspieligen „Prestigeprojekte“ , die lediglich dem Image der jeweiligen politischen Akteure dienen und neue Arbeitsplätze nur in der Bürokratie schaffen, wäre die Wirtschaft, auch in unserem Landkreis, kaum schlechter aufgestellt als jetzt.

Wenn man bedenkt, wieviel Geld, Mühe, Probleme, Konflikte, politische Diskussionen und Absprachen in Hinterzimmern nur die immer noch keineswegs richtig funktionsfähige sog. Wirtschaftsförderung mit HRM in unserem Landkreis kostete (nicht zu vergessen die z.T. kaum verständlichen „Personalrochaden“) ist das Ergebnis mager. Viel Reisespesen, viel Gerede und Besprechungen, Austausch über gemeinsame Absichten – konkret aber außer der Schunterwoche und anderer, nicht unumstrittenen Geldinvestitionen, keine konkrete Belebung der Wirtschaft! Von der Öffentlichkeit unbemerkt entstand letzte Woche, nachdem die "Milde Gabe" aus Berlin bekannt geworden war und der nichtöffentlich tagende Betriebsausschuss über die dafür in Frage kommenden Projekte diskutiert hatte, ein weiterer, handfester Skandal.
Wie die unter Vorbehalt vom Bund versprochenen 90 Millionen EUR vom Bund für das Helmstedter Revier eingesetzt werden sollen, wurde von der Politik noch gar nicht entschieden und … erstaunlich: wurden die bis dahin in streng „geheimer Sitzung „ des Betriebsausschusses behandelten Projekte am nächsten Tag, sogar auch mit der Priorisierung( die es von der Politik gar nicht gab), in der Zeitung veröffentlicht. Was soll also die Geheimniskrämerei?
Oder ist der Betriebsausschuss nur ein Alibigremium, wo unsere GroKo die bereits festgelegten Projekte des Landrates abnickt? Wie geht es also weiter mit den Entscheidungen über die Millionen vom Bund? Werden endlich sinnvolle Projekte mit Arbeitsplätzen angestoßen ? Herr Knopff zeigte wie es richtig geht.

Um kurzzeitig die Presseaufmerksamkeit zu bekommen, produziert man in der Kreispolitik gern „Petitionen“, wie die CDU im Kreistag jetzt eine zur “Unterstützung für das Helmstedter Revier…“ am 5.6.2019 vorlegen will. Etwas zu spät (wie bei der CDU häufig) und reine Formsache, an die sich eine Woche später kaum jemand erinnert, aber – es macht sich doch gut in der Zeitung (die auch brav heute darüber berichtete).

Das sinnlose Geldausgeben, wie z.B. für das Schrecken ohne Ende in der Gestalt des Paläon oder die jährlichen Zahlungen an die Politische Bildungsstätte sind der GroKo heilig. Dafür werden Kosten für Mittagsessen der Kinder an der Rudolf-Dießel-Schule in Königslutter gnadenlos von der Groko auf 3,50 EUR erhöht.

Immerhin will die CDU aber „generationsübergreifende Projekte“ von 3 – 18 Jährigen mit einem Preis von 200 EUR belohnen. Ich freue mich schon auf die Projekte der 3-Jährigen, die sich sicher eifrig diese politische Ausnahmechance nicht entgehen lassen werden. Und so geht es mit der GroKo weiter – Schall und Rauch da, wo Verstand gefragt ist.

Wenn es aber wirklich um die Interessen der Bürger gegenüber der geldgierigen Politik-Maschinerie geht, da schweigen plötzlich die GroKo-Politiker oder versuchen mit lahmen Argumenten den Bürger für doof zu verkaufen. So auch in der aktuellen Debatte über die Straßenausbaubeiträge. Auf das Bild in der Zeitung haben sich bei der Fördergeldbescheid-Übergabe an Herrn Knopff noch Alle gedrängt (obwohl sie an der Sache kaum beteiligt waren), die Landtags-Zwillinge Koch und Domeier sowie die lokale CDU-Möchtegernprominenz. Wenn es aber jetzt um die unseligen Zahlungen von Bürgern geht, die lediglich das Pech haben, dass sich ihre Kommune entscheidet die Straßen vor ihrem Haus neu/auszubauen, da vermisst man die Unterstützung der Bürgerinteressen. Mehrere Tausend EUR für öffentliche Verkehrsfläche, die von Jedem benutzt wird zu zahlen, das ist einfach ein Skandal, der abgeschafft gehört. Für jedweden „Blödsinn“ und sog. freiwillige Zahlungen (fast 3 Mill. EUR in diesem Jahr!), Bedienen der Lobbyinteressen (.s.o.) hat auch der Landkreis offensichtlich Geld genug. Warum benutzt man das Steuergeld also nicht für sinnvolle Projekte, wie z.B. Straßenausbau ohne die Anlieger in einem Zeitraum von mehreren Generationen in den Ruin zu treiben?

Endlich erkannte es auch der Bürger und traf seine Wahlentscheidung bei der EU-Wahl – über 7 % Verluste für die CDU und mehr als 10% Verluste für die SPD, die auch sonst in die Bedeutungslosigkeit (verdienterweise) schlittert. Über 3 % Stimmen Zugewinn für die AfD zeigt uns, dass unsere politische Arbeit, auch auf der Landkreisebene, gar nicht so schlecht ist, wie es die GroKo gerne glauben macht. Eine klare Botschaft. Wir danken dafür unseren Wählern und versuchen auch weiterhin möglichst viele Landkreis-Bewohner von unserer Arbeit zu überzeugen um in der Kommunalwahl 2021 eine noch stärkere Fraktion im Kreistag aufzustellen. Wie in dem benachbarten Bördekreis, wo die AfD in der Kommunalwahl mit 16,2%(!) die zweitstärkste Kraft im Kreistag geworden ist. So nur kann die Landkreispolitik von den verlebten alten und verkrusteten GroKo - Scheinstrukturen, Ritualen und Verstrickungen von persönlichen Interessen befreit und auf eine neue gesunde demokratische Basis gestellt werden. Auch gegen den Klimawahn scheinen unsere Nachbarn immun zu sein. Magere 6,4% haben die grünen Welterneuerer im Bördekreis erhalten und somit bleibt der Bördekreis weitgehend unbeschädigt von den Spinnereien dieser Pferdekutschwagen- und Kerzenlicht-Anhänger.
Zur Information die Ergebnisse der EU-Wahl im LK Helmstedt und Landkreis Börde – gleich hinter dem Bad Helmstedt:

CDU LK HE – 30,69 % ( - 7,61%) LK Börde 25,6 % ( - 7,2%)
SPD LK HE 24,78 % ( - 10,22%) LK Börde 13,8 % ( - 10,1 %)
AfD LK HE 9,18% ( + 3,78% ) LK Börde 20,4 % ( + 20,4 %)
Grüne LK HE 16,23 % ( + 7,73 %) LK Börde 7,5 % ( + 3,9% )
FDP LK HE 4,95% ( + 2,55%) LK Börde 4,8 % ( + 2,1 %)

Gesamtdeutschland nach Bundesländern:
AfD in
Bayern 8,5 % ;
Saarland 9,6 %;
Berlin 9,9 %;
Niedersachsen 7,9 %;
Nordrhein-Westfalen 8,5 % ;
Schleswig-Holstein 7,4 %;
Hamburg 11,0 %;
Hessen 9,9 %;
Baden-Württemberg 10,0 % ;
Rheinland-Pfalz 9,8 %;
Bremen 7,7% ;
Brandenburg 19,9 % ;
Mecklenburg-Vorpommern 17,7 %;
Thüringen 22,5 %;
Sachsen 25,3 %

So große Unterschiede machen stützig. Nicht nur die Präferenzen für die AfD – hier im Westen haben wir oft mit künstlich geschürten Vorurteilen zu kämpfen die es im östlichen Teil unserer Republik nicht gibt. Liegt das vielleicht an der Gehirnwäsche, die die links-grünlich angehauchte 68-er Generation der Lehrer der westlichen Bevölkerung verpasste? Oder sind unsere Mitbürger im Osten einfach kritischer und nach dem 40-jahre dauernden Absolutismusregime allergisch gegen die alltägliche Bevormundung durch die gleichgeschaltete Lügenpresse? Ich weis es nicht. Ich persönlich komme aus dem Osten und alle Gebiete und Länder des ehemaligen Ostblocks scheinen die Gefahr, die von den überwiegend muslimischen Migranten und grünen Spinnern ausgeht, gleichermaßen erkannt und sich gegen gestellt zu haben.
Spätestens wenn die Gewalt , die von nicht nur wenigen dieser Migranten einen persönlich betrifft und die neuen muslimischen Parteien Stimmen nach einem Sharia Staat erheben, sowie wenn unsere Autos stillgelegt werden und die Stromversorgung vom Wind und vielleicht von einem beinbetriebenen Generator in eigener Stube abhängig werden, werden viele unserer Mitbürger umdenken. Es könnte jedoch sein, dass es dann zu spät sein wird meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

Eine Milde Gabe.

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

war das eine grandiose Aufmachung, die Protestveranstaltung im Helmstedter Rathaus! CDU Mann Schobert mit seiner Amtskette (undenkbar ohne sie öffentlich aufzutreten) und das übliche Bündnis aus Altparteien, Gewerkschaften und sonstigen Meinungsführern, die sich an anderer Stelle auch gerne über die Existenz demokratisch gewählter Parteien wie die AfD aufregen, hatte sich versammelt, um seinen Unmut zum Entwurf des Maßnahmegesetzes, das der Bund plant, zum Ausdruck zu bringen. Ein Schreiben direkt an die Kanzlerin wurde von der Lokalprominenz verfasst und die örtliche Presse überschlug sich mit pompösen Huldigungen den Akteuren.

Eine Delegation der Stadt mit dem imposanten Bürgermeister(sicher samt Amtskette) und dem Landrat durfte einem im Kanzleramt tätigen Mitarbeiter ihre Argumente sowie die Ergebnisse des "Plebiszits" im Internet vorstellen. Gestern haben wir das Ergebnis dieser großartigen Aktion erfahren.

Das Ergebnis des "Plebiszits" mit ca. 1,8% der Bevölkerung des LK HE wird noch deutlichst getoppt in Sachen Förderung für das Revier. Knappe 0,02% werden hier erreicht(90 Mill von 40 Milliarden). Und das war es dann! Unter der Landeshoheit werden die 90 Millionen dann verwaltet und genehmigt. Und da das Land die Revierbestimmung vorgenommen hat, wird der Landkreis Helmstedt davon auch wiederum auch nur einen Teil sehen, solange es bewerkstelligt werden kann, dafür auch Projekte "durchzubekommen".

Eine milde Gabe oder „Taschengeld“ (wie heute in der BZ trefflich bemerkt) kann man das Ergebnis dieser hau-ruck Aktion, die zudem viel zu spät und unvorbereitet kam, nennen. Die wenig vernetzten Lokalpolitiker verstehen offensichtlich wenig wie die Uhren in Hannover und Berlin ticken und überschätzen maßlos ihren Einfluss.
Aber:
Wozu hat den unser Landrat den hochbezahlten und von ihm geschätzten politischen Berater, Honorarprofessor Hageböling(CDU), der angeblich so gut vernetzt und erfahren in politischer Einflussnahme ist? In den Verhandlungen, nicht nur mit dem Bund, müsste er eigentlich Garant für das richtige Vorgehen sein. Stattdessen übernahm der Bürgermeister einer kleinen Kreisstadt das Ruder und der Landkreis hinterher „dackelte“.
Diese ganze Aktion offenbart die Misere in der politischen Führung unseres Landkreises. Kein Wunder, dass der bestens vernetzte Mohrs aus Wolfsburg erfolgreich die Sozis, die Grünen Idealisten und -natürlich, die FDP aus unserem Kreistag, zu seinen Helfern machen kann. Die Polit-GroKo mit ihrem CDU Landrat und Akteuren, die z.T. seit 20-30 Jahren die Sessel des Kreistages strapazieren, sind nicht unbedingt innovativ und in eigenen Interessenverflechtungen gefangen. Fachliche Themen werden nur unter dem Aspekt „Punktesammeln“ , eigene Interessen Bedienen und „in die Zeitung kommen“ betrachtet. Als Beispiel kann die zuletzt geführte Diskussion über GaBö dienen. Obwohl fast alle Fachleute und Schulen von dem Vorhaben abgeraten haben, spielte dies keine Rolle. Weitere Beispiele liefern die unsinnigen Anträge der CDU zur Förderung der Hebammen und die der FDP zum Stipendium für Medizinstudenten.
Ganz andere Probleme sind der Grund warum so wenig Hebammen in der Praxis arbeiten (z.B. die horrende Versicherungssummen und Strukturprobleme, die nicht nur unseren Landkreis betreffen) – die Fraktionsvorsitzende CDU will es aber besser wissen und die Anderen folgen dem GroKo-Fraktionszwang.
Antrag der FDP auf Zahlung von Stipendien an Medizinstudenten. Junge Medizinstudenten werden gerne ein Stipendium vom Landkreis nehmen. Das bessert doch das studentische Leben aus - der Fraktionsführer der FDP, selbst langjähriger Student, muss es ja wissen. Wenn sie fertig sind, werden sie noch lange nicht den Mangel an Hausärzten beseitigen können, da sie dann noch 4-5 Jahre Facharztausbildung vor sich haben. Die rechtlichen Probleme einer solchen Bindung will ich gar nicht im Detail angehen. Trotzdem beschließen die Altparteien den Vorschlag.Es klingt doch gut „Die Parteien kämpfen gegen Hausärztemangel“ oder Ähnliches. Simplicius Simplicissimus (... der Einfältigste) – diese Denkweise.
Ganz anders in Wolfsburg. Obwohl mit 80 Mill Schulden im Haushalt, macht der Mohrs dicke Backe. Jeder weiß, dass er nie eine richtige Fusion mit Helmstedt wollte(s.vorherige Blogs),trotzdem behauptet er jetzt unverschämt in der Zeitung, dass er eine Fusion anstrebe. Die Gutgläubigen glauben seinen Beteuerungen. So treibt der Mohrs mit Hilfe der Kreistags- SPD, -Grünen und -FDP den Landrat vor sich her. Eigentlich eine dreiste Verdrehung der (historisch belegten) Tatsachen. Was er will, ist vor allem Sicherung seines eigenen Amtes ohne einen neuen Wahlgang. Möglicherweise glaubt er auch, dass sich unter den veränderten politischen Verhältnissen doch die von ihm angestrebte Eingemeindung von Teilen des Landkreises doch erreichen lässt. Einen Vorteil unseres Landkreises hat er kaum im Sinn.

Am Sonntag sind die Wähler wieder dran. War in den vergangenen Jahren die EU-Wahl eher geräuschlos und ohne Großes Brimborium über die Bühne gegangen, hat der Brexit und die Angst vor der AfD alles verändert. Das politische Versorgungsheim für ausgediente Politiker ohne Macht und Einfluss (aber mit hohem Gehalt) ist plötzlich zum Kampfplatz um die Zukunft Europa geworden. Vorbei mit den bequemen Zeiten der unbemerkten Erweiterung der Bürokratie und Aufbau des Realsozialismus in dem Alle für Alle zahlen, für Schulden haften und sich überwiegend muslimische Einwanderer und Sozialbetrügerbanden ungehindert in der ganzen Union verbreiten konnten. England hat als erstes die Notbremse gezogen-vornehm, ohne Streit mit der EU über das Kernproblem. Wenn jetzt neue Parlamentarier die alten, schläfrigen und plappernden Altparteien-Kader ersetzen, wird die EU reformiert und zu einem Bündnis von souveränen Nationen zurück kommen können. Ohne das Monstrum der Brüselbürokratie und ohne Angst vor den wahnwitzigen Ideen eines kleinen Französen oder einer verwirrten und gegen eigene Bevölkerung gerichteten Politik der Deutschen Kanzlerin Merkel. Ohne die 23 Milliarden EUR, die jetzt für die Migranten drauf gehen werden wir wohl auch mehr Geld für die Renten, Bildung und Verteidigung haben. Das will natürlich die rot-grüne Kamarilla und fährt die schwersten „Arilerie“ aus.
Deswegen jetzt das große Theater, die geheimdienstliche Aktionen mit zur rechten Zeit aufgetauchten, zwei Jahre alten Videoaufzeichnungen,mit linkem Terror und eifrigen Presseartikeln der gleichgeschalteten Lügenpresse.
Die Wahrheit ist - wer in einem christlichen , sicheren und sauberen Deutschland leben möchte und das auch seinen Kindern und Enkelkindern sichern will, der sollte gut überlegen ob die Alternative für Deutschland nicht die bessere Alternative für ihn ist, meint

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky

"Was tot ist kann niemals sterben".

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

Musikprogramm, Pilgerwanderung und Schunter-Radweg sind die highlights der sog. Schunterwoche oder Gewässerwoche, wie neulich in der örtlichen Presse berichtet wurde. Die Schunter ist eigentlich ein kleines Flüsschen, das nur wenig mit unserem Landkreis zu tun hat. Was hat jedoch dieses Flüsschen mit dem Modellvorhaben „Unternehmen Revier“ , für das der Bund Subventionsgelder dem Landkreis zur Verfügung gestellt hatte?

Warum sah sich unser Landkreis unter der Führung des agilen Landrates Radeck (CDU) veranlasst über seinen beratenden Amtshof Eicklingen dem Wasserverband Weddel-Lehre 50.000 € für die Kosten der Gewässerwoche zu zahlen? Wir und wahrscheinlich Sie auch wissen es nicht. Es wird viel über den Umgang mit Subventionsgeldern gesprochen und geschrieben, der Rechnungshof rügt jedes Jahr sinnlose Ausgaben und schlechten Umgang mit unseren Steuergeldern. Sind denn Subventionen dafür da, um marode Gebäude von Privatbesitzern zu sanieren oder Wasserwochen zu organisieren? Wie soll bitte diese konkrete Aktion dem „Unternehmen Revier“ helfen, welche Arbeitsplätze entstehen dadurch? Fragen über Fragen, die jedoch die herrschende informelle GroKo in unserem Landkreis nicht zu interessieren scheint, denn es ist keine Anfrage und kein Widerspruch zu diesem sinnlosen Geldverschwenden zu vernehmen.
So wird es mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis und Wiederbelebung von Buschhaus wohl nichts. Ach ja, ich habe es fast vergessen – die GroKo klatscht begeistert der Erweiterung der Abfallindustrie im Landkreis zu : EEW wird Klärschlamm verbrennen, der Elektroschrott wird möglicherweise bei uns entsorgt und es kommt auch womöglich radioaktiver Abfall zu uns. Das Gymnasium am Bötschenberg wird aus Helmstedt abgezogen und die Badeanstallt in Büddenstedt geschlossen.

Na Danke! Die GroKo im Landkreis bemüht sich. Was heißt es aber, wenn man im Zeugnis „er hat sich stets bemüht“ bekommt – Sie wissen das schon.

Dazu gehört auch das Projekt Paläon, das Lieblingskind der Schöninger SPD, das zwar grandios gescheitert und de facto klinisch tot ist, es wird jedoch hartnäckig versucht es mit künstlicher Beatmung noch am Leben zu halten – koste es was es wolle. Die linke Presse singt halbseitige Lobeshymnen, ein Jubiläumsbesucher wird schnell ausfindig gemacht ,Vater und Tochter Schmidt geben in der Zeitung ihr „Bestes“, sogar Chefredakteure werden zum Schreiben Gloria-Artikel engagiert. „Was tot ist kann niemals sterben“ heißt es in der berühmten TV-Serie trefflich - so scheint es auch mit dem Paläon. Geradezu ein Paradebeispiel der wirtschaftlichen Inkompetenz der politischen Akteure, die gutes Geld dem schlechten nachwerfen und keine Minute daran denken, dass es sich dabei um Steuergeld handelt, das jemand vorher durch harte Arbeit erwirtschaften musste. Es wird noch viel Wasser in der Schunter fließen und es wird wohl noch viel mehr kosten bis man endlich kapiert, dass ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende ist.

Um die Geldverschwendungsorgie nicht abreißen zu lasse, wird nach neuen Steuergeldern vom Bund gesucht. Fördermaßnahmen für den Kohleausstieg sollen fließen. Ganze 1.700 Unterschriften ( von 92.000 Einwohnern des Landkreises = 1,84%) haben die Initiative des CDU-Mannes Schobert und seines Helfers, CDU -Mannes Radeck, bislang unterstützt. Es sollen (wieder einmal)Förderprojekte damit ko/finanziert werden. Was denn – ist bereits eine nächste Gewässerwoche in Planung ?

Ihr

MUDr.PhDr./Univ.Prag Jozef Rakicky