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Stand der Energiewende Anfang 2020

Ein großes Ziel der GroKo war und ist es, die Energiewende voran zu bringen. Nach dem völlig übereilten Ausstieg aus der Atomkraft, ist jetzt auch das Schicksal der Kohle besiegelt
Da Vielen auch die Versorgung mit Gas aus dem Osten (Nordstream 2) suspekt erscheint, muß geklärt werden, wo man einsteigen will, wenn man überall aussteigt.
Hier sind die Windräder zu nennen, weiter Biogas und Solar. Anfangs stießen die Windräder bei der Bevölkerung auf Interesse, es war etwas Neues und Innovatives. Zwischenzeitlich hat sich der Wind deutlich "gedreht"
Einen sehr fragwürdigen Spitzenplatz haben wir Deutschen mit unserer Energiewende schon erreicht: Wir haben in Europa die höchsten Energiekosten.Speziell das verarbeitende Gewerbe stöhnt über die zu hohen Kosten und verliert im internationalen Wettbewerb den Anschluß. Dem aufmerksamen Zeitgenossen ist es nicht verborgen geblieben, daß auch in 2020 mit weiter steigenden Energiekosten zu rechnen ist.

Weitere Probleme sind nach wievor ungeklärt.
Genannt seien fehlende Grundlast, d.h. die Räder liefern Strom, wenn die Natur es will und nicht wenn der Mensch ihn braucht.
Fehlende Speichermöglichkeit, erste Versuche zeigen sich als zu teuer, ferner gibt es hohe Wirkgradverluste
Die Leitungskapazität reicht nicht aus, um den Strom in den Süden der Republik zu leiten. Dies hat zur Folge, daß bei starkem Wind Räder aus dem Wind gedreht werden müssen, um Überlastungen zu vermeiden. Die Windmüller bekommen aber trotzdem ihr Geld für nicht erzeugten Strom.

Zu häufigem Ärger kommt es , wenn die Räder zu dicht an Wohnbebauung stehen. Unerträglicher Lärm für die Betroffenen ist die Folge und dies 24 Stunden am Tag. Dies hat zur Folge, daß die betreffenden Immobilien massiv an Wert verlieren.
Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, daß geplante neue Windparks vermehrt beklagt werden mit dem Ergebnis, daß es zu erheblichen Verzögerungen kommt.Viele Klagen sind erfolgreich, sodaß viele Windparks nicht gebaut werden.

Diese Situation sorgte für ein zartes Wehklagen der Windradlobby. Wirtschaftsminister Altmaier war sofort zur Stelle und berief einen Windradgipfel ein.
Ende Nov.19 stellte sich die Situation wie folgt dar:
In dem Altmaier Paket, geschnürt für die Windradlobby, gesteht er den Anwohnern,die in unmittelbarer Nähe der Räder wohnen, eine Kleinigkeit zu:Die Windräder sollen in 1.000 m Abstand von Wohnbebauung entfernt stehen. In diesen gewissen Schutz sollten Ansiedlungen mit mindestens 5 Wohnhäusern kommen, Einzellagen spielen keine Rolle.
Der Altmaier Entwurf löste ein Proteststurm aus.
Bei der Regelung würden zu wenig Räder gebaut, es bedeutet das Ende der Windräder.
Windrad-und Ökolobby ließen den Sturm zum Orkan anwachsen, ferner schlossen sich auch noch DGB und Bundesverband der Industrie dem Protest an.Jeder hatte bald etwas zu dem Thema zu sagen, komischerweise kamen die Bewohner, die es betrifft, nicht zu Wort.
Vor Kurzem änderte sich das:
In der WamS vom 24.11.19 war folgender Bericht zu lesen: Frank Hollenhorst, der in Münster ein mittelständiges Transport-und Logistikunternehmen führt, hat in 450 M Entfernung ein Windrad mit einem Flügeldurchmesser von 130 m stehen.
Nach seinen Aussagen verursacht das Windrad einen derartigen Lärm, daß es ihm abends nicht möglich ist, fernzusehen. Selbst geschlossene Fenster können den Lärm nicht abhalten. An geruhsame Nachtruhe ist nicht zu denken.Dies deckt sich mit den Fakten, die sagen, ein Windrad wie es Herr Hollenhorst vor seiner Tür hat, erzeugt am Entstehungsort einen Lärm von 113 Dezibel, dies ist der Lärm eines startenden Flugzeuges.

Dem aufmerksamen Zeitgenossen ist nicht entgangen, daß die Diskussion über die Abstände der Windräder zu Wohnbebauung an Heuchelei nicht zu überbieten ist. Sollte die 1.000 m Regel Einzug in das Gesetz finden, steht schon heute fest, daß sie auf Landesebene selbst auf kommunaler Ebene korrigiert werden kann, natürlich nach unten. Herr Weil hat schon angekündigt, von dieser Möglichkeit regen Gebrauch zu machen.
Somit ist davon auszugehen, daß unzählige Mitbewohner in Zukunft sich ungeschützt dem Lärm ausgesetzt sehen. Der Lärm macht sie über kurz oder lang krank.Der Wert ihrer Anwesen wird stark fallen.
Anfang des Jahres war zu vernehmen, daß die Windradbetreiber stark betroffenen Bewohnern ein Art Schmerzensgeld zahlen will. In welcher Höhe
bleibt unklar, ferner kann es sich auch nur um Absichtserklärungen handeln.Es ist fragwürdig, ob sich Zustände wie bei Herrn Hollenhorst mit einem kleinen Schmerzensgeld aus der Welt schaffen lassen.

Deutschland im Frühsommer 2019

Die von Greta vorhergesagte Panik hat uns Deutsche voll erwischt. Alle Parteien links der Mitte kennen nach dem Europawahldebakel nur noch ein Thema : den Klimawandel .Die Hysterie hat eine Stärke erreicht, daß pragmatische Standpunkte weder gefragt noch erwünscht sind.
Ist es definitiv erwiesen, daß der Klimawandel ausschließlich auf Menschenhand zurück zu führen ist? Auch in früheren Jahrhunderten gab es Wärmeperioden, erinnert sei an die Besiedlung Grönlands durch die Wikinger um das Jahr 1000 herum. Bekanntermaßen gab es in jener Zeit weder Kohlekraftwerke noch Dieselautos. Wie ist es in jener Zeit zu einer Klimaerwärmung gekommen? Dieser Frage nachzugehen, ist von geringem Interesse.

Im Sog und im Windschatten der Klimahysterie lassen sich gewisse Dinge leichter und bequemer umsetzen.Genannt sei die CO2 - Steuer. Sind die öffentlichen Kassen leer,muß eine neue Steuer her. Wenn die CO2 Steuer kommt, wovon viele ausgehen, kann die Einnahme wunderbar genutzt werden, um die Respektrente von Herrn Heil zu finanzieren.Es gibt Modellrechnungen, nach dem der Heizölpreis um bis zu 40 Cent /pro Liter steigen würde. Welch ein Wahnsinn, wir zahlen in Deutschland schon die meisten und höchsten Steuern europaweit, aber es genügt immer noch nicht.

Was sich ferner gut umsetzen läßt,ist ein massiver, rücksichtsloser Ausbau der Windräder.menge. Obwohl mit jedem Windrad die Probleme größer werden, genannt seien fehlende Grundlastfähigkeit, fehlende Energiespeicherung, ist geplant,die Republik mit Windrädern zu zupflastern. Mit Windrädern läßt sich hervorragend Geld verdienen. Dass die Bürger in Deutschland ohne Murren die höchsten Strompreise Europas zahlen,ist das wirkliche Wunder der Energiewende. Irgendwann wird man über den Windkraftwahn der Deutschen lachen, es dürfte das teuerste Investitionsprogramm aller Zeiten werden.

Wenn man das Gutmenschentum dieser Tage verfolgt, kann man einen moralischen Bogen von "Refugees welcome" im Sep. 15 zum Greta Hype im Frühjahr 19 schlagen. Beide Ereignisse haben das Zeug, unser Land nachhaltig zu verändern. Die Refugees welcome Bewegung hat es geschafft, daß sich in der Migrantenfrage ein Gewöhnungseffekt eingestellt hat. Nach Aussage von Ex-Präsident Maaßen erreichen uns täglich bis zu 500 Personen aus fremden Kulturkreisen. Dies entspricht pro Jahr der Einwohnerzahl der Stadt Kassel.
Ob sich dann alle, die hier Bleiberecht bekommen, den deutschen Werten anschließen und anpassen,ist mehr als fraglich.Ein umgekehrter Trend ist erkennbar.Erstmals ist zur Europawahl die Partei BIG "Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit" angetreten.Sie vertritt die Interessen von islamischen Zuwanderer, sie erreichte in Duisburg-Marxsloh 38% der Wählerstimmen.In diesem Zusammenhang sei auf Herrn Özil verwiesen. Er galt lange als Muster geglückter Integration.
Davon ist nicht viel übergeblieben. So wie er werden sich viele Migranten verhalten.Unsere christliche, abendländische Kultur läuft Gefahr , verdrängt zu werden.


Welches Fazit können wir im Frühsommer 19 aus der Situation ziehen?
Mit Sicherheit ist noch nicht aller Tage Abend. Entscheidend ist,wie die drei Wahlen im Herbst in den neuen Bundesländern ausgehen werden. Es bleibt zu hoffen und zu wünschen,daß die Grünen deutlich in ihre Schranken verwiesen werden, dann könnten die Karten neu gemischt werden.

Fridays for future -eine nüchterne Betrachtung

Seit einigen Wochen erklärt uns die Schwedin Greta , wie die Energiewende zu erfolgen hat.Zwischenzeitlich hat sich ein regelrechter Hype um die Bewegung gebildet.Der normale Zeitgenosse steht nur noch staunend dabei.Ihm wird erzählt,der Kohleausstieg 2038 ist falsch,die Energiewende könne sofort erfolgen.Wir brauchen weder Atomkraft noch Steinkohle,verzichten können wir auch auf Braunkohle und Gas.Einzig Wind und Sonne sind für die Energieversorgung von Nöten.Welch ein Unsinn, aber selbst Frau Merkel und Herr Steinmeier sind von den Vorschlägen begeistert.Wollen wir ein wenig Pragmatismus an den Tag legen,fdann sehen die Dinge deutlich anders aus .Mit jedem neugebauten Windrad werden die Probleme größer , die die Windräder nachgewiesenermaßen mit sich bringen.Besonders die Energie zu speichern - die einzige Möglichkeit sind Pumpspeicherwerke.Ferner fehlen nach wie vor leistungsstarke Trassen ,um den Strom vom Norden in den Süden zu bringen.Überall regt sich Widerstand ,die Menschen wollen diese Megatrassen nicht vor ihrer Haustür.
Der Wind hat sich im wahrsten Sinne gedreht.
Was für ein Wahnsinn, den Strom in der Nordsee zu erzeugen , um ihn dann in den Süden zu schicken ?
Der Strom muss dezentral erzeugt werden.Aber die Verantwortlichen im Süden sind schlau,dort gibt es die 10 H regel.Diese besagt,ist zB ein Windrad 250 m hoch , muss es 2500 m von der nächsten Bebauung entfernt stehen,dies gilt auch für Einzellagen zB Bauernhöfe.Probleme,die mit den Windrädern zusammenhängen sollen mit Macht unter dem Teppich gehalten werden -erwähnt seien Infraschall,Vogelschlag,Insektensterben wird auch den Windrädern zugerechnet .
Eine nachhaltige Energieversorgung mit Wind und Sonne ist nicht denkbar.Eine vernünftige durchdachte Energiewende kann nur aus einem Mix bestehen.Dieser beinhaltet moderne Gaskraftwerke , ebenso sollte über eine Verlängerung sicherer AKWs nachgedacht werden.
Zur Zeit sorgt der deutsche Sonderweg nur für eine Tatsache - extrem hohe Energiepreise: o,35 € /KWh .Die FAZ hat am 28.3.2019 einen Bericht über Energiepreise veröffentlicht . Diese wurden in 115 Ländern ermittelt.Nur in Venezuela und Nicaragua war die Energie noch teurer als in Deutschland .
Man fragt sich , wie lange in Deutschland Industrie und verarbeitendes Gewerbe diese Nachteile aushalten können.Es wird über kurz oder lang zur Abwanderung der Industrie und der Fachkräfte in andere Länder kommen.Man fragt sich , ob Greta über diese Dinge Bescheid weiß - sicherlich , denn sie wird uns als überschlau verkauft .Oder ist doch nur ein Mädchen , die sich von Ideologen leiten läßt?

Energiewende: Wie der Verbraucher getäuscht wird

Der Zeitgenosse, der seine Information weitgehend aus linksliberalen Quellen zieht, muß zu der Überzeugung kommen, mit der Energiewende steht es zum Besten.
Im ersten Halbjahr 18 wurden 117 Milliarden Kilowattstunden erzeugt, d.h. 10 Prozent mehr als 2017. Die Ökolobby feiert sich selbst, Ökostrom hat am Stromverbrauch einen Anteil von 35% erreicht.Also, was steht dem Ziel entgegen, der Kohle möglichst schnell den Garaus zu machen?
Die genannten Zahlen müssen näher betrachtet werden. Die ersten drei Monate des Jahres 18 waren sehr windintensiv, somit wurde jede Menge Ökostrom erzeugt, weit mehr als gebraucht wurde. Der Stromüberschuß mußte ins Ausland verschenkt werden. Dank EEG bekamen die Windmüller auch diesen Strom bezahlt, der deutsche Stromkunde macht's möglich.
Als im Frühsommer ein Hoch nach dem anderen den Supersommer ankündigten, fielen die Windmühlen durch Windflaute teilweise völlig aus.Solaranlagen konnten den Fehlbedarf nicht ansatzweise abdecken.In diesem Supersommer mußten verfügbare Kohlekraftwerke zeitweise am Anschlag laufen, um die dringend benötigte Grundlast sicher zu stellen.
Die genannten Argumente zeigen deutlich das Dilemma der Ökostromerzeugung. Die Natur gibt vor, wann der Wind weht und wann die Sonne scheint, auf diese Dinge hat der Mensch keinen Einfluß. Die Energieversorgung wird auf das Prinzip Zufall umgestellt, eine sichere Grundlastversorgung ist es nicht.
Hört man namhafte Wirtschaftswissenschaftler(Prof. Sinn,Prof. Weimann), ist die Energiewende in der jetzige Form gescheitert.

Welche Fehler wurden gemacht?

Zunächst muß man sagen,in 2011 hätte es einen vorsichtigen Ausstieg aus der Kohle geben müssen. Statt dessen verkündete Frau Merkel den Ausstieg aus der Atomkraft.
In den Folgejahren wunderte man sich, daß die CO2 Belastung nicht zurückging, das eigentlichen Ziel der Energiewende.
Die Versorgung hätte wesentlich dezentraler erfolgen müssen.Die Produktion des Stromes in der Nordsee, um damit die Verbraucher in Bayern zu versorgen, klappt nicht.
Ferner ist es fahrlässig, dem schnellen Kohleausstieg das Wort zureden.
Wichtig ist zudem,stillgelegte Atomkraftwerke durch moderne Gaskraftwerke zu ersetzen.
Diese Meinung ist bei den Verantwortlichen nicht mehrheitsfähig, man glaubt, die Wende im alten Muster fortführen zu können.
Die Leute müssen erst eine Naherfahrung machen, das heißt im Winter bei einer gefürchteten Dunkelflaute einmal im Dunkeln ohne dass der Fernseher geht oder der Kühlschrank nicht mehr kühlt oder noch schlimmer , das Handy sich nicht laden läßt und das Internet seinen Dienst einstellt und das noch ohne Heizung.Nach solch einem Vorfall wird die Energiewende deutlich anders beurteilt werden.
Zur Zeit haben Lobbyisten und Ideologen bei der Energiewende das Sagen, bleibt zu hoffen, daß auch bald pragmatische Stimmen gehört werden.